itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

itb

Gruppengespräch bei ITB Karlsruhe im Bildungsbereich.
itb, Projekte

InnoFort entwickelt Lernformate für das Handwerk weiter

Beim Projekttreffen in Nürnberg erprobte das Projektteam erste Ansätze für ein Planspiel und konkretisierte die weitere Ausgestaltung von Lernbausteinen zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit.  

Das itb-Forschungsprojekt InnoFort – Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials hat einen weiteren Entwicklungsschritt erreicht. Beim Projekttreffen am 28. und 29. Juli 2026 in Nürnberg kamen die Projektpartner zusammen, um die bisher erarbeiteten Konzepte gemeinsam weiterzuentwickeln.

Ein Schwerpunkt des Treffens war die erste interne Erprobung des im Projekt entwickelten Planspiels. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse flossen unmittelbar in die Diskussion zur weiteren konzeptionellen Ausgestaltung ein. Im Fokus stand insbesondere die Verzahnung des Planspiels mit den im Projekt entstehenden inhaltlichen Demonstratoren zu den Themen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, ein didaktisch aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept zu entwickeln, das Transformationsprozesse im Handwerk praxisnah vermittelt und den Transfer in die betriebliche Weiterbildung unterstützt.

Für InnoFort ist es von zentraler Bedeutung, das entwickelte Planspiel konsequent an den Bedarfen des Handwerks sowie den Anforderungen angehender Führungskräfte auszurichten. Von besonderer Relevanz ist daher die Erprobungsphase, welche nicht allein der praktischen Anwendung, sondern als wesentlicher Bestandteil des Entwicklungsprozesses dient. Durch die Einbindung geeigneter Erprobungspartner sollen praxisnahe Rückmeldungen gewonnen werden, die systematisch in die Weiterentwicklung des Planspiels einfließen. Vor diesem Hintergrund wurden die organisatorischen und inhaltlichen Voraussetzungen für die Erprobungsphase konkretisiert.

Organisationen mit Interesse an einer Mitwirkung in der Erprobungsphase sind herzlich eingeladen, Kontakt mit dem Projektteam aufzunehmen.

Das Projekt InnoFort wird gefördert als InnoVET PLUS-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das BMBFSFJ bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Ansprechperson: Verena Berten

Das InnoFort Projektteam beim Projekttreffen in Nürnberg © itb

 

 

SoPaEn_via Pexels
itb, Projekte

Wie steht es um die Akzeptanz der Energiewende im Handwerk?

Das itb Karlsruhe diskutierte mit Kammern, Verbänden und Gewerkschaften erste Ergebnisse des Verbundprojekts „Sozialpartnerschaftliche Energiewende – Akzeptanz, Wissensproduktion und Reorganisation in der handwerklichen Selbstverwaltung (SoPaEn)“.

Unterscheiden sich die energiewendebezogenen Einstellungen von Handwerkerinnen und Handwerkern von jenen der Gesamtbevölkerung? Welche Rolle spielen auf betrieblicher Ebene persönliche Überzeugungen und betriebswirtschaftliche Argumente für die Akzeptanz der Energiewende? Bietet der bestehende Rechtsrahmen für die handwerkliche Selbstverwaltung hinreichende Spielräume, um Qualifikations- und Leistungsanforderungen der Energiewende flexibel zu begegnen? Diese und weitere Fragen diskutierten die am Verbundprojekt SoPaEn Beteiligten bei einem Online-Workshop am 12. Juni 2026 mit Vertreterinnen und Vertretern aus Handwerksorganisationen, Fachverbänden und Gewerkschaften.

Das Verbundprojekt SoPaEn betrachtet sieben Gewerke, die den „Klimahandwerken“ zuzuordnen sind; während Verbundpartner die individuelle oder verbandliche Ebene adressieren, fokussieren die Arbeiten des itb Karlsruhe die betriebliche Ebene. Die Workshop-Gäste waren sich einig, dass Handwerkerinnen und Handwerker als „Beratende“ und „Umsetzende“ Schlüsselfiguren der Energiewende sind, politische Unsicherheiten diese Rolle jedoch erschweren. Berufsaus- und Weiterbildung gelten als wichtige Instrumente zur Steigerung der Energiewendeakzeptanz im Handwerk. Betont wurde zudem, dass Dialog und Vernetzung, gerade auf lokaler und regionaler Ebene, einen zentralen Beitrag zur Gestaltung der Energiewende im Handwerk leisten.

Das dreijährige Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Ansprechpersonen: Dr. Sabrina Weber, Dr. Esther Stern

© Bild von cristian rojas auf Pexels

Scrabble-Steine mit dem Wort 'Ehrenamt' auf Holzoberfläche.
itb, Veranstaltungen

Die Zukunft des Ehrenamts braucht Dialog

Beim vierten und zugleich abschließenden Zukunftstag „Let’s talk about Ehrenamt“ kamen erneut Ehrenamtliche, Hauptamtliche und Interessierte zusammen, um gemeinsam über die Zukunft des Ehrenamts in der Handwerksorganisation zu diskutieren.

Am 18. Juli 2026 fand der vierte und letzte Zukunftstag der Ehrenamtsakademie von Handwerk BW statt, der gemeinsam mit dem Institut für Betriebsführung im DHI (itb) durchgeführt wurde. Durch die Veranstaltung führten Verena Berten (itb) sowie Julia Kottmann und Raphael Wohlfahrt (Handwerk BW).

Im Mittelpunkt standen die zukünftigen Entwicklungsperspektiven des Ehrenamts im Handwerk. Die Diskussionen machten deutlich, dass die Zukunft des Ehrenamts neue Denkansätze und gemeinsames Handeln erfordert.

Das Ehrenamt der Zukunft braucht…

  • Mut, bestehende Rollen und Strukturen neu zu denken.
  • Menschen, die Menschen für das Ehrenamt begeistern.
  • frühzeitige und kontinuierliche Nachwuchsentwicklung.
  • mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Ämtern.
  • das gemeinsame Ziel, die Selbstverwaltung des Handwerks langfristig zu sichern.

Ein herzlicher Dank gilt der Handwerkskammer Heilbronn-Franken für die Gastfreundschaft sowie Handwerk BW für die hervorragende Organisation. Besonderer Dank gebührt zudem allen Teilnehmenden, die ihre Erfahrungen offen teilten und den Dialog mit großem Engagement bereicherten. Gerade dieser vertrauensvolle Austausch bildet eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Ehrenamts.

Mit dem vierten Zukunftstag endet eine Veranstaltungsreihe, die in den Jahren 2025 und 2026 an insgesamt vier Standorten stattfand. Die vielfältigen Erkenntnisse und Impulse aus den Veranstaltungen werden nun systematisch aufbereitet und in einen Handlungsempfehlungskatalog überführt, um konkrete Perspektiven für ein zukunftsfähiges Ehrenamt im Handwerk aufzuzeigen.

Ansprechperson: Verena Berten

Bild: markus winkler auf pexels

Hände mit Weltkarte bemalt, symbolisieren globale Reise- und Tourismusbranche bei itb Karlsruhe.
DHI, itb

Internationale Auszubildende: Chancen & Herausforderungen

Neues Projekt des itb untersucht den Beitrag internationaler Auszubildender zur Fachkräftesicherung im Handwerk.

Vor dem Hintergrund des Fach- und Nachwuchskräftemangels untersucht das itb in Karlsruhe mit dem Forschungsprojekt HAND-IN, wie internationale Auszubildende zur Fachkräftesicherung beitragen können und welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration erforderlich sind. Ziel des Projekts ist es, Handwerksorganisationen und Betriebe mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen und praxisnahen Handlungsempfehlungen zu unterstützen. Grundlage der ersten Erkenntnisse sind Interviews mit Mitarbeitenden aus Handwerksorganisationen und weiteren Akteuren aus dem Handwerksumfeld.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Rekrutierung internationaler Auszubildender insbesondere in Gewerken mit starkem Nachwuchsmangel als wichtig angesehen wird. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Bedeutung je nach Gewerk unterschiedlich eingeschätzt wird. Während einige Branchen bereits auf internationale Nachwuchskräfte angewiesen sind, sehen andere derzeit noch ausreichend Bewerberpotenzial im Inland.

Viele Betriebe stehen der Ausbildung junger Menschen aus dem Ausland grundsätzlich offen gegenüber, zeigen sich in der Praxis jedoch häufig zurückhaltend. Gründe sind unter anderem der erwartete organisatorische und finanzielle Aufwand, rechtliche Unsicherheiten sowie fehlende Möglichkeiten zum persönlichen Kennenlernen vor Ausbildungsbeginn. Betriebe, die bereits Erfahrungen gesammelt haben, berichten dagegen häufig von einer hohen Motivation und Lernbereitschaft der internationalen Auszubildenden.

Eine wichtige Rolle übernehmen Handwerksorganisationen. Sie beraten Betriebe zu rechtlichen und organisatorischen Fragen, unterstützen bei der Auswahl geeigneter Bewerberinnen und Bewerber und begleiten Integrationsprozesse. Gleichzeitig helfen sie dabei, Unsicherheiten abzubauen und realistische Erwartungen zu vermitteln.

Als zentrale Herausforderungen nennen die Befragten bürokratische Verfahren, Sprachbarrieren, die Wohnungssuche sowie die soziale Integration der Auszubildenden. Erfolgreiche Beispiele zeigen jedoch, dass eine gute Vorbereitung, feste Ansprechpersonen im Betrieb, eine offene Unternehmenskultur und die Nutzung vorhandener Unterstützungsangebote entscheidende Erfolgsfaktoren sind.

Die bisherigen Ergebnisse des Projekts machen deutlich: Internationale Auszubildende können einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Handwerk leisten. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass erfolgreiche Integration kein Selbstläufer ist, sondern gezielt Unterstützung, verlässliche Rahmenbedingungen und das Zusammenspiel verschiedener Akteure erfordert.

Ansprechpersonen: Bianca Batke, Julia Maxi Bauer

© Bild von stokpic auf Pixabay

itb, Projekte

Handwerk als Motor der Bioökonomie im Rheinischen Revier

Die explorative Studie vom itb im Auftrag des BioökonomieREVIER zeigt welche Potenziale im Zusammenwirken von Handwerk und zirkuläre Bioökonomie liegen 

Das Rheinische Revier ist eine Modellregion für nachhaltige Bioökonomie. Die Initiative BioökonomieREVIER am Forschungszentrum Jülich untersucht, wie diese Transformation aktiv gestaltet werden kann. Eine aktuelle, vom itb realisierte Studie analysiert in diesem Zusammenhang, inwiefern Handwerksbetriebe bioökonomische Ansätze bereits nutzen, welche Innovationsfelder attraktiv sind und wo gezielte Unterstützung nötig ist.

Die explorative Studie zeigt: Handwerksbetriebe leisten bereits heute wertvolle Beiträge zur Ressourceneffizienz und regionalen Wertschöpfung – oft ohne es explizit zu benennen. Gleichzeitig stehen sie vor Herausforderungen wie Bürokratie, Wissensdefizite, neue Materialien, sich wandelnden Kundenbedürfnissen und politischen Vorgaben. Praxisnahe Lösungen stehen im Fokus: Umsetzbare Geschäftsmodelle, Beratung und Qualifizierungsansätze wie Angebote neue Materialien und Dienstleistungen vor Ort zu erproben sollen auch Betrieben mit begrenzten Ressourcen den Einstieg erleichtern.

Kernstück der Studie sind konkrete Beispiele aus der Region: Textilreiniger, Bauhandwerker, Tischler, Metzger, Friseurin, Maler, Brauer, Bestatter und Feinwerkmechaniker zeigen, wie Bioökonomie im Alltag funktioniert. Ob Naturbaustoffe wie Holz, Lehm oder Hanf im Baugewerbe oder kreislauffähige Materialien in anderen Gewerken – das Handwerk übernimmt dabei verschiedene Rollen: als Innovator, Anwender und Möglichmacher. Durch Beratung und Skalierung biobasierter Produkte kann das Handwerk einen großen Beitrag leisten, die zirkuläre Bioökonomie in die Breite zu tragen.

Eine Broschüre mit Informationen und Anregungen für Handwerksbetriebe erscheint im Laufe des Jahres.

Sie beschäftigen sich im Handwerk mit Bioökonomie?
Melden Sie sich – wir freuen uns auf Ihren Beitrag und Ihre Ideen! Gemeinsam können wir die zirkuläre Bioökonomie in der Region weiter vorantreiben.

Ansprechperson: Dr. Anna Herzog, Julia Maxi Bauer

© Bild von Germans Aļeņins auf Pixabay

itb, Projekte

Blumeninsel einmal anders: „Rethinking Smart Services“

Das Zentrum für industrienahe Dienstleistungen lädt zur siebten Ausgabe der beliebten Fachveranstaltung am 22. September 2026 auf der Insel Mainau ein.

Bei der diesjährigen Ausgabe der „Rethinking Smart Services“ werden industrienahe Dienstleistungen, die Steigerung der Produktivität und innovative Geschäftsmodelle diskutiert. Fachvorträge, Best-Practices und Workshops zeigen auf, wie Unternehmen und Lösungsanbieter diese Themen gestalten und implementieren können. Die Veranstaltung richtet sich an alle Fach- und Führungskräfte, die für die Weiterentwicklung von (digitalen) Dienstleistungen mit Bezug zu Industrieprozessen und -produkten verantwortlich sind.

Neben Networking und Erfahrungsaustausch erwarten die Teilnehmenden aktuelle Erkenntnisse und Trends von und für Industrieunternehmen anhand von Fachvorträgen. In Live-Demonstrationen lässt sich der Einsatz innovativer Technologien erleben und praxisnahe Workshops und Open Space bieten die Möglichkeit zur interaktiven Vertiefung persönlicher und fachlicher Kompetenzen.

Schnellentschlossene aufgepasst: Bis Ende Juni 2026 gilt ein Rabatt für Frühbucherinnen und Frühbucher. Anmeldung und Infos zur Veranstaltung hier oder per QR-Code:

„Rethinking Smart Services ist eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen, des AFSMI German Chapter e. V. und cyberLAGO e. V. und wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e.V. – unterstützt die Veranstaltung als Teil des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen.

Ansprechpersonen: Dr. Sabrina Weber

© itb

itb, Projekte

EU-Taxonomie im Handwerk: ESG & Finanzierung

Wie wirkt die EU-Taxonomie auf Kredite im Handwerk? Ein neues Projekt der Bundesstiftung Umwelt (DBU) wird gemeinsam von itb und ifh durchgeführt und entwickelt praxisnahe Hilfen, damit Betriebe ESG-Daten bereitstellen, Vorgaben erfüllen und Finanzierungen sichern können.

Die EU-Taxonomie gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Finanzierung wirtschaftlicher Aktivitäten. Auch wenn sie sich nicht direkt an Handwerksbetriebe richtet, beeinflusst sie deren Zugang zu Krediten indirekt erheblich. Hintergrund ist unter anderem die Green Asset Ratio (GAR), über die Banken nachhaltige Aktivitäten in ihre Risikobewertung einbeziehen. Fehlende oder unzureichende ESG-Daten können dazu führen, dass Finanzierungsmöglichkeiten eingeschränkt oder verteuert werden.

Hier setzt das Projekt EUTHA an. Ziel ist es, kleine und mittlere Handwerksbetriebe (KMU) gezielt dabei zu unterstützen, nachhaltige Finanzierungsentscheidungen zu treffen und regulatorische Anforderungen der EU-Taxonomie umzusetzen. Gleichzeitig sollen Betriebe befähigt werden, umweltfreundliche und zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die systematische Analyse der Betroffenheit verschiedener Handwerksbereiche. Dabei wird untersucht, welche Gewerke besonders stark unter Anpassungsdruck stehen und welche Strategien bisher im Umgang mit den neuen Anforderungen verfolgt werden. Darauf aufbauend werden praxisnahe Instrumente entwickelt, die Betrieben helfen, Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen und ihre ESG-Leistung sichtbar zu machen.

Die Herausforderung: Viele Handwerksbetriebe unterliegen keinen umfassenden Berichtspflichten und verfügen daher oft nicht über strukturierte Nachhaltigkeitsdaten. Gleichzeitig berücksichtigen Banken zunehmend ökologische Risiken bei Kreditentscheidungen – unabhängig von gesetzlichen Berichtspflichten. Dadurch entsteht ein struktureller Nachteil für KMU, die stark auf bankbasierte Finanzierung angewiesen sind.

EUTHA schließt diese Lücke zwischen Regulierung und betrieblicher Praxis. Durch die Entwicklung konkreter Lösungsansätze – etwa für die Erfassung und Aufbereitung von ESG-Daten – soll der Zugang zu Finanzierung verbessert und nachhaltige Investitionen gezielt gefördert werden. Langfristig trägt das Projekt dazu bei, ökologische Anforderungen und wirtschaftliche Realität im Handwerk besser in Einklang zu bringen und die Transformation aktiv zu unterstützen.

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

© Pixabay

Person arbeitet an Laptop mit Diagrammen und Grafiken, Fokus auf Innovation und Technologie bei itb.
itb, Projekte

InnoFort-Beiratstreffen liefert wichtige Impulse

Beim dritten Treffen des Projektbeirats standen Austausch und Weiterentwicklung im Fokus. Die Teilnehmenden lieferten wertvolle Anregungen für die nächste Projektphase.

Am 19. Mai fand das dritte Projektbeiratstreffen des Projektes InnoFort – Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials statt. Im Rahmen des Treffens wurde der bisherige Projektfortschritt im Bereich der konkreten inhaltlichen Ausgestaltung von Lernmaterialien zu den Themen KI und Nachhaltigkeit vorgestellt. Die Mitglieder des Beirats konnten sowohl in die Reflexion des aktuellen Projektstandes als auch in die Ausrichtung zukünftiger Schritte eingebunden werden. Der konstruktive Dialog ermöglichte es, zentrale Fragestellungen zu schärfen und neue Perspektiven einzubringen.

Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Impulse aus dem Kreis des Beirats, die gezielt in die weitere Ausgestaltung der zu entwickelnden Materialien einfließen werden. Die Beiträge der Teilnehmenden leisten damit einen wichtigen Impuls zur erfolgreichen Fortführung des Projekts und unterstreichen den Mehrwert des kontinuierlichen Austauschs.

Das Projekt InnoFort wird gemeinsam vom itb mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und BAUM e.V. durchgeführt.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Ansprechperson: Verena Berten

© Tumisu auf Pixabay

 

 

ITB Karlsruhe Messe mit Besuchern und Ausstellern im Bereich Tourismus und Innovation.
itb, Projekte

Veröffentlichung zu Qualifizierungsbedarfen im HW

Wie verändern Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit die Kompetenzanforderungen im Handwerk? Ein neuer Bericht aus dem Projekt InnoFort zeigt Ansatzpunkte für die betriebliche Weiterbildung.

Im Projekt „Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials (InnoFort)“ wurden aktuelle Qualifizierungsbedarfe im Handwerk systematisch untersucht. Die Analyse basiert auf einer Kombination aus Literaturauswertung, quantitativer Sekundärdatenauswertung sowie qualitativen Interviews mit Handwerksbetrieben unterschiedlicher Größen und Gewerke. Ziel war es, die Rolle von Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit im Handwerk sowie daraus entstehende Qualifizierungsbedarfe zu analysieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass neben spezifischem Fachwissen – etwa im Umgang mit digitalen Technologien, Ressourceneffizienz oder Kreislaufwirtschaft – insbesondere überfachliche Kompetenzen an Bedeutung gewinnen. Dazu zählen unter anderem gewerkeübergreifendes Denken, Anpassungsfähigkeit sowie Kommunikations- und Beratungskompetenzen.

Gleichzeitig wird deutlich, dass Qualifizierungsangebote vor allem dann als sinnvoll und umsetzbar wahrgenommen werden, wenn sie sich gut in betriebliche Abläufe integrieren lassen, praxisnah gestaltet sind und eine flexible, selbstgesteuerte Teilnahme ermöglichen.

Die Ergebnisse wurden in einem Bericht aufbereitet, der als Veröffentlichung des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) online unter: https://www.f-bb.de/fileadmin/Projekte/INFO/2603_f-bb-Bericht_Qualifizierungsbedarfe_Handwerk.pdf zur Verfügung steht.

Das Projekt InnoFort wird gemeinsam vom itb mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und BAUM e.V. durchgeführt.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Ansprechperson: Verena Berten

Titel Veröffentlichung © f-bb

 

 

Geschäftstreffen bei itb Karlsruhe mit Präsentation und Diskussion.
itb, Projekte

Schulungsangebot für die Dienstleistungsberatung

Save The Date: Das itb bietet im Oktober 2026 Schulungen in Stuttgart und Karlsruhe an. Beratende, die sich für Dienstleistungen interessieren, können sich bereits anmelden.

Bereits seit 2014 können sich Beraterinnen und Berater in Baden-Württemberg für die Dienstleistungsberatung qualifizieren. Die Schulungsinhalte rund um das Thema „Dienstleistung“ und die sich abwechselnden Theorie- und Praxisteile kommen bei den Teilnehmenden traditionell sehr gut an. In diesem Jahr werden die bewährten Formate gezielt weiterentwickelt: Der Fokus soll stärker auf „Produktivität“ und „Industrienähe“ liegen. Auch wenn die Neukonzeption noch in Arbeit ist, sollten Sie sich bereits jetzt die Termine vormerken und einen Platz sichern:

  • „Dienstleistungen systematisch gestalten“ am 08.10.2026 in Stuttgart
  • „Dienstleistungs-Produktivität steigern“ am 22.10.2026 in Karlsruhe

Weitere Details zu den Schulungen finden Sie hier.

Das itb (Institut für Betriebsführung im DHI e.V.) organisiert die Schulungen im Rahmen des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen. Weitere Informationen zum Zentrum für industrienahe Dienstleistungen finden Sie hier.

Ansprechpersonen: Henrik Lerche

Bild: Beratende in Dienstleistungsschulung © Henrik Lerche (itb)