itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

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InnoFort-Beiratstreffen liefert wichtige Impulse

Beim dritten Treffen des Projektbeirats standen Austausch und Weiterentwicklung im Fokus. Die Teilnehmenden lieferten wertvolle Anregungen für die nächste Projektphase.

Am 19. Mai fand das dritte Projektbeiratstreffen des Projektes InnoFort – Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials statt. Im Rahmen des Treffens wurde der bisherige Projektfortschritt im Bereich der konkreten inhaltlichen Ausgestaltung von Lernmaterialien zu den Themen KI und Nachhaltigkeit vorgestellt. Die Mitglieder des Beirats konnten sowohl in die Reflexion des aktuellen Projektstandes als auch in die Ausrichtung zukünftiger Schritte eingebunden werden. Der konstruktive Dialog ermöglichte es, zentrale Fragestellungen zu schärfen und neue Perspektiven einzubringen.

Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Impulse aus dem Kreis des Beirats, die gezielt in die weitere Ausgestaltung der zu entwickelnden Materialien einfließen werden. Die Beiträge der Teilnehmenden leisten damit einen wichtigen Impuls zur erfolgreichen Fortführung des Projekts und unterstreichen den Mehrwert des kontinuierlichen Austauschs.

Das Projekt InnoFort wird gemeinsam vom itb mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und BAUM e.V. durchgeführt.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Ansprechperson: Verena Berten

© Tumisu auf Pixabay

 

 

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Veröffentlichung zu Qualifizierungsbedarfen im HW

Wie verändern Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit die Kompetenzanforderungen im Handwerk? Ein neuer Bericht aus dem Projekt InnoFort zeigt Ansatzpunkte für die betriebliche Weiterbildung.

Im Projekt „Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials (InnoFort)“ wurden aktuelle Qualifizierungsbedarfe im Handwerk systematisch untersucht. Die Analyse basiert auf einer Kombination aus Literaturauswertung, quantitativer Sekundärdatenauswertung sowie qualitativen Interviews mit Handwerksbetrieben unterschiedlicher Größen und Gewerke. Ziel war es, die Rolle von Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit im Handwerk sowie daraus entstehende Qualifizierungsbedarfe zu analysieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass neben spezifischem Fachwissen – etwa im Umgang mit digitalen Technologien, Ressourceneffizienz oder Kreislaufwirtschaft – insbesondere überfachliche Kompetenzen an Bedeutung gewinnen. Dazu zählen unter anderem gewerkeübergreifendes Denken, Anpassungsfähigkeit sowie Kommunikations- und Beratungskompetenzen.

Gleichzeitig wird deutlich, dass Qualifizierungsangebote vor allem dann als sinnvoll und umsetzbar wahrgenommen werden, wenn sie sich gut in betriebliche Abläufe integrieren lassen, praxisnah gestaltet sind und eine flexible, selbstgesteuerte Teilnahme ermöglichen.

Die Ergebnisse wurden in einem Bericht aufbereitet, der als Veröffentlichung des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) online unter: https://www.f-bb.de/fileadmin/Projekte/INFO/2603_f-bb-Bericht_Qualifizierungsbedarfe_Handwerk.pdf zur Verfügung steht.

Das Projekt InnoFort wird gemeinsam vom itb mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und BAUM e.V. durchgeführt.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Ansprechperson: Verena Berten

Titel Veröffentlichung © f-bb

 

 

itb, Projekte

Schulungsangebot für die Dienstleistungsberatung

Save The Date: Das itb bietet im Oktober 2026 Schulungen in Stuttgart und Karlsruhe an. Beratende, die sich für Dienstleistungen interessieren, können sich bereits anmelden.

Bereits seit 2014 können sich Beraterinnen und Berater in Baden-Württemberg für die Dienstleistungsberatung qualifizieren. Die Schulungsinhalte rund um das Thema „Dienstleistung“ und die sich abwechselnden Theorie- und Praxisteile kommen bei den Teilnehmenden traditionell sehr gut an. In diesem Jahr werden die bewährten Formate gezielt weiterentwickelt: Der Fokus soll stärker auf „Produktivität“ und „Industrienähe“ liegen. Auch wenn die Neukonzeption noch in Arbeit ist, sollten Sie sich bereits jetzt die Termine vormerken und einen Platz sichern:

  • „Dienstleistungen systematisch gestalten“ am 08.10.2026 in Stuttgart
  • „Dienstleistungs-Produktivität steigern“ am 22.10.2026 in Karlsruhe

Weitere Details zu den Schulungen finden Sie hier.

Das itb (Institut für Betriebsführung im DHI e.V.) organisiert die Schulungen im Rahmen des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen. Weitere Informationen zum Zentrum für industrienahe Dienstleistungen finden Sie hier.

Ansprechpersonen: Henrik Lerche

Bild: Beratende in Dienstleistungsschulung © Henrik Lerche (itb)

itb, Projekte

Ehrenamt im Handwerk: Die Zukunft gemeinsam gestalten

Austausch und neue Perspektiven prägen den dritten Zukunftstag rund um Engagement im Handwerk. Gemeinsam wurden Herausforderungen diskutiert und Impulse für eine nachhaltige Stärkung des Ehrenamts entwickelt.

Das Ehrenamt ist eine tragende Säule des Handwerks – und gleichzeitig im Wandel. Wie kann es gelingen, Engagement zu stärken, neue Zielgruppen zu erreichen und bestehende Strukturen zukunftsfähig weiterzuentwickeln? Genau diesen Fragen widmete sich der dritte Zukunftstag „Let’s talk about Ehrenamt“, den das itb gemeinsam mit dem Handwerk BW in der Handwerkskammer Reutlingen ausgerichtet hat.

Im Mittelpunkt stand ein innovatives Veranstaltungsformat: interaktiv, bewegungsorientiert und nah an den Perspektiven der Teilnehmenden. Durch die Kombination aus Thesenarbeit, Positionierungen im Raum und direktem Austausch entstand eine dynamische Diskussionskultur, die sowohl Haupt- als auch Ehrenamtliche aktiv einband.

Durch den Tag führte unsere Kollegin Verena Berten (itb) gemeinsam mit Raphael Wohlfahrt und Julia Kottmann von Handwerk BW, die den intensiven Austausch strukturierte und Impulse setzte. Gleichzeitig brachte Nadja Jakel (itb) ihre Perspektive als Ehrenamtliche ein und bereicherte die Diskussion mit praktischen Einblicken.

Im Fokus stand die Leitfrage: Was braucht es, um das Ehrenamt im Handwerk nachhaltig zu stärken und zukunftssicher zu gestalten?

Die Diskussionen machten deutlich:

  • Ehrenamt lebt von Begegnung auf Augenhöhe
  • Es braucht klare Strukturen und verlässliche Rahmenbedingungen
  • Echte Mitgestaltungsmöglichkeiten sind entscheidend für langfristiges Engagement

Der Zukunftstag hat gezeigt, wie wichtig der offene Dialog zwischen Haupt- und Ehrenamt ist – und wie viel Potenzial in gemeinsamer Weiterentwicklung steckt.

Ein herzlicher Dank gilt der Handwerkskammer Reutlingen für die Gastfreundschaft sowie Handwerk BW für die Organisation. Besonders bedanken wir uns bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen für ihre Offenheit, ihre Perspektiven und den wertvollen Input.

Ansprechperson: Verena Berten

Bild: Nadja Jakrel (links) und Verena Berten (rechts) beim Zukufntstag „let’s talk about Ehrenamt“

@ itb

 

DHI, itb

Reparaturförderung im Handwerk: Neue Studie

Neue Studie des itb beleuchtet die Rolle des Handwerks in der Reparaturförderung. Im Fokus stehen Anforderungen an eine Reparaturplattform aus Sicht ausgewählter Fachverbände.

Mit der Veröffentlichung Bauer, J. M.; Stegmüller, N. (2026): „Reparaturförderung und Handwerk. Anforderungen des Handwerks an eine Reparaturplattformlegt das Institut für Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut e. V. (itb) eine aktuelle Analyse zur Bedeutung von Reparaturen im Handwerk vor, die vom ZDH beauftragt wurde. Vor dem Hintergrund von Wirtschafts‑ und Umweltkrisen, steigender Ressourcenknappheit sowie klimapolitischer Zielsetzungen gewinnen Reparaturen als Element nachhaltigen Konsums zunehmend an Bedeutung. Für zahlreiche Handwerksgewerke sind Reparaturleistungen bereits seit Langem fester Bestandteil ihrer betrieblichen Praxis. Durch die Verlängerung von Produktlebenszyklen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung, zur Abfallvermeidung sowie zur Umsetzung der Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie.

Die Studie verdeutlicht, dass Reparaturen je nach Produktgruppe sehr unterschiedliche technische, wirtschaftliche und organisatorische Anforderungen mit sich bringen – von Schuhen und Fenstern bis hin zu Smartphones oder technischen Geräten. Entsprechend vielfältig ist auch die Akteurslandschaft im Reparaturgeschehen: Neben spezialisierten Handwerksbetrieben sind zivilgesellschaftliche Initiativen sowie staatliche Akteure beteiligt, die Reparaturen gezielt fördern wollen. Eine wirksame Reparaturförderung muss daher die spezifischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Gewerke berücksichtigen. Ein zentraler Ausgangspunkt der Untersuchung ist das geplante (EU‑)Recht auf Reparatur, das bis zum 31.07.2026 in nationales Recht überführt werden soll. Vorgesehen ist unter anderem der Aufbau einer Online‑Plattform zur Vernetzung von Verbraucherinnen und Verbrauchern mit Reparaturdienstleistern, die bis spätestens 31.07.2027 etabliert sein soll. Genau hier setzt die Studie an.

Auf Basis qualitativer Interviews mit Vertreter*innen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie ausgewählter Fachverbände analysiert die Veröffentlichung den aktuellen Stellenwert von Reparatur im Handwerk, bestehende Strukturen, zentrale Herausforderungen und konkrete Bedarfe der reparierenden Gewerke. Ein besonderer Fokus liegt auf den Anforderungen an eine zentrale Informations‑ und Reparaturplattform und deren möglicher Ausgestaltung aus Sicht des Handwerks. Die Ergebnisse liefern einen praxisnahen Überblick über Chancen und Grenzen digitaler Reparaturförderung und bieten zugleich wichtige Impulse für die Weiterentwicklung politischer, gesellschaftlicher und handwerksbezogener Maßnahmen zur Stärkung einer nachhaltigen Reparaturkultur in Deutschland.

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

© Bild von Germans Aļeņins auf Pixabay

itb, Projekte

Anmeldung zum WIN:A Transfertag 2026 in Köln

Der WIN:A Transfertag 2026 bringt Forschung und betriebliche Praxis im KOMED Köln zusammen. Im Fokus stehen wirksame Transferprozesse, konkrete Anwendungsbeispiele und Austausch auf Augenhöhe.

 Am 07. Juli 2026 findet der WIN:A Transfertag im KOMED im MediaPark Köln statt. Unter dem Titel „Wissen, was wirkt – Transfer als Gemeinschaftsaufgabe“ widmet sich die Veranstaltung der Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse unter realen Bedingungen nachhaltig in die betriebliche Praxis übertragen werden können.

Im Mittelpunkt steht Transfer als gemeinsamer Gestaltungsprozess von Forschung und Praxis. Erfolgreiche Umsetzung erfordert das Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure – von Betriebsräten über Beratende bis hin zu Führungskräften und Forschenden. Genau diesen gemeinsamen Blick greift der Transfertag auf und schafft Raum für Austausch, Reflexion und praxisnahe Impulse.

Eine zentrale Rolle spielt die Podiumsdiskussion „Transfer unter Realbedingungen“, in der Vertreter und Vertreterinnen aus Forschung und betrieblicher Praxis beleuchten, welche Bedingungen, Ressourcen und Rahmenkonstellationen entscheidend dafür sind, ob innovative Ideen im Unternehmensalltag Wirkung entfalten. Dabei werden sowohl Erfolgserfahrungen als auch typische Herausforderungen thematisiert. Zu den Teilnehmenden zählen unter anderem Oliver Dietrich (IG Metall), Verena Dondorf (Fraunhofer IEM) und Dr. Birgit Schauerte (BGF Institut).

Ergänzt wird das Programm durch ein DemonstratorenLab, in dem Anwendungs- und Forschungspartner aus den ReKodA‑Use‑Cases gemeinsam ihre Demonstratoren vorstellen. Anhand konkreter Beispiele wird sichtbar, wie Forschungsergebnisse in betriebliche Abläufe integriert und weiterentwickelt wurden.

In mehreren Workshops erhalten die Teilnehmenden darüber hinaus Gelegenheit, Transfer aktiv mitzugestalten: von der strategischen Ausrichtung von Forschungsaktivitäten mithilfe des WIN:A Transferchecks, über die praktische Erprobung der Plattform „MAF“ im Betriebsalltag bis hin zur Frage, wie Vernetzung als Schlüssel für ein wirksames Wissensökosystem der Arbeitsforschung genutzt werden kann.

Der Transfertag richtet sich an Akteure aus Wissenschaft und Praxis, die Transfer nicht als Einzelleistung, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe verstehen und weiterentwickeln möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung: https://www.om-maf.de/transfertag2026

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

© WIN:A

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Impulse für die moderne Berufsbildung im Handwerk

AG BFN Fachtagung: Diskussion um Chancen der Transformation für die Berufsbildung. Im Fokus stehen systemische Ansätze und neue Wege der Fortbildung.

Die Zukunft der Berufsbildung erfordert systemische Antworten – dieses zentrale Fazit prägte die Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) am 12. und 13. März 2026. Die Veranstaltung, organisiert vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IAO, dem Karlsruher Institut für Technologie sowie der Technischen Universität Hamburg, bot eine hochkarätige Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik.

Unter dem Motto „Zukunftsweisende Berufsbildung: Chancen der Transformation für Innovationen nutzen“ wurden aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze intensiv diskutiert. Besonders betont wurde, dass nachhaltige Entwicklungen nur gelingen können, wenn didaktische, institutionelle und ordnungspolitische Ebenen eng miteinander verzahnt werden.

An diese Perspektive knüpften Verena Berten (itb) und Dr. Friederike Enßle-Reinhard (f-bb) mit ihrem Beitrag an. Sie diskutierten unter dem Titel „‚Da setze ich mich zwei Stunden aufs Sofa und dann hab‘ ich das durchgespielt.‘ Microcredentials im Spannungsfeld zwischen Flexibilitätserwartungen und fundierter Berufsbildung“ mit den Teilnehmenden der Fachtagung. Dabei wurde deutlich, dass flexible Lernformate zwar neue Chancen eröffnen, gleichzeitig jedoch hohe Anforderungen an Qualität und Struktur stellen. Die vorgestellten Erkenntnisse resultieren aus dem Projekt „InnoFort – Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials“.

Die Tagung bot insgesamt wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Berufsbildung und unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Lösungsansätze in Zeiten tiefgreifender Transformation.

Förderhinweis

Das Projekt InnoFort wird gefördert als InnoVET PLUS-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das BMBFSFJ bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

Ansprechperson: Verena Berten

© Bild von Maurice Müller auf Pixabay

 

 

DHI, itb

Internationale Azubis im Handwerk – Mitmachen bei den Projekten

 

Zwei neue Projekte des itb stärken die Integration internationaler Auszubildender im Handwerk. Betriebe und Berater*innen können sich jetzt aktiv beteiligen.

Der Fachkräftemangel stellt das Handwerk weiterhin vor große Herausforderungen. Die zwei neuen Projekte HAND-IN und Handwerk+ – entwickeln praxisnahe Strategien, um internationale Nachwuchskräfte besser zu gewinnen, auszubilden und langfristig zu integrieren.

HAND-IN untersucht, wie Handwerksbetriebe junge Menschen aus dem Ausland gezielt ansprechen und erfolgreich in Ausbildung und Arbeitsalltag einbinden können. Das Projekt sammelt Erfahrungen aus der Praxis und entwickelt konkrete Empfehlungen für Betriebe und Beratende.

Handwerk+ identifiziert und dokumentiert konkrete Geschichten der Integration internationaler Auszubildender. Die Ergebnisse sollen Handwerksbetrieben Orientierung bieten und zeigen, welche Ansätze bereits heute gut funktionieren.

Für beide Projekte werden Beraterinnen und Berater der Handwerksorganisationen gesucht, die Betriebe bei der Integration internationaler Azubis begleiten möchten. Ebenso werden Handwerksbetriebe eingeladen, die bereits internationale Auszubildende erfolgreich integriert haben und ihre Erfahrungen einbringen wollen.

Interessierte können sich ab sofort melden und aktiv zur Weiterentwicklung der internationalen Ausbildung im Handwerk beitragen.

Bianca Batke, Julia Maxi Bauer

© Bild von stokpic auf Pixabay

itb, Offensive Mittelstand

Zukunft braucht Übergabe: Kongress in Stuttgart

Gemeinsam mit der Offensive Mittelstand Baden-Württemberg zeigt das itb beim 12. Landeskongress, wie KMU und Handwerk Betriebsübergaben meistern und Wissen sichern.

Unter dem Motto „Übergeben, übernehmen, umsetzen: Wissensbasierte Zukunftsgestaltung in KMU  fand der 12. Landeskongress der Offensive Mittelstand Baden-Württemberg im Haus der Wirtschaft in Stuttgart mit rund 80 Teilnehmenden aus Wirtschaft, Beratung, Wissenschaft und Intermediären statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Generationswechsel erfolgreich gestalten und zugleich ihr wertvolles Erfahrungswissen sichern können. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele und aktueller Forschungsergebnisse wurde veranschaulicht, wie eine frühzeitige und strukturierte Planung des Nachfolgeprozesses stattfinden kann.

Ein breites Spektrum an Perspektiven bereicherte das Programm: Betriebsvertreterinnen und -vertreter, Beratende, Expertinnen und Experten der Agentur für Arbeit, Banken sowie laufende Forschungs- und Anwendungsprojekte lieferten wertvolle Einblicke in die Praxis der Unternehmensnachfolge.

Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung, bestehende Förder- und Unterstützungsangebote gezielt zu nutzen. Gleichzeitig rückt modernes Wissensmanagement stärker in den Fokus: Digitale Werkzeuge und Künstliche Intelligenz eröffnen für Betriebe neue Möglichkeiten, Wissen systematisch zu erfassen, zu teilen und langfristig im Betrieb zu verankern.

Ansprechperson: Anja Cordes, Julia Maxi Bauer

© WIN:A

itb

Zwei neue Mitarbeiterinnen am itb begrüßt

Zwei neue Mitarbeiterinnen ergänzen seit Januar das Team am itb.

Wir freuen uns, mit Frau Dr. Anna Herzog und Frau Bianca Batke zwei talentierte Wissenschaftlerinnen in unserem Forschungsinstitut willkommen zu heißen! Lernen Sie unsere neuen Kolleginnen kennen und entdecken Sie ihre spannenden Forschungs- und Umsetzungsprojekte.

Dr. Anna Herzog studierte Betriebswirtschaft an der European School of Business (ESB, Reutlingen), der Universidad de las Américas (UDLAP; Mexiko), an der Hochschule Niederrhein sowie an der Ruhr Universität Bochum. Seit 2026 arbeitet sie am itb und beschäftigt sich im Rahmen ihrer Forschungsschwerpunkte, insbesondere mit Bioökonomie und Künstlicher Intelligenz.

Bianca Batke studierte Wirtschaftspädagogik in Mannheim. Am itb verstärkt sie das Team Betrieb Unternehmensführung bei der Fortentwicklung der höchsten kaufmännischen Aufstiegsfortbildung im deutschen Handwerk, dem/der Geprüften Betriebswirt/Betriebswirtin (HwO). Zudem widmet sie sich im Rahmen ihrer Forschungsaktivitäten dem Thema Fachkräftesicherung.

© Bild von José Miguel auf Pixabay