itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

Schlagwort: Nachhaltigkeit

DHI, itb

Reparaturförderung im Handwerk: Neue Studie

Neue Studie des itb beleuchtet die Rolle des Handwerks in der Reparaturförderung. Im Fokus stehen Anforderungen an eine Reparaturplattform aus Sicht ausgewählter Fachverbände.

Mit der Veröffentlichung Bauer, J. M.; Stegmüller, N. (2026): „Reparaturförderung und Handwerk. Anforderungen des Handwerks an eine Reparaturplattformlegt das Institut für Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut e. V. (itb) eine aktuelle Analyse zur Bedeutung von Reparaturen im Handwerk vor, die vom ZDH beauftragt wurde. Vor dem Hintergrund von Wirtschafts‑ und Umweltkrisen, steigender Ressourcenknappheit sowie klimapolitischer Zielsetzungen gewinnen Reparaturen als Element nachhaltigen Konsums zunehmend an Bedeutung. Für zahlreiche Handwerksgewerke sind Reparaturleistungen bereits seit Langem fester Bestandteil ihrer betrieblichen Praxis. Durch die Verlängerung von Produktlebenszyklen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung, zur Abfallvermeidung sowie zur Umsetzung der Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie.

Die Studie verdeutlicht, dass Reparaturen je nach Produktgruppe sehr unterschiedliche technische, wirtschaftliche und organisatorische Anforderungen mit sich bringen – von Schuhen und Fenstern bis hin zu Smartphones oder technischen Geräten. Entsprechend vielfältig ist auch die Akteurslandschaft im Reparaturgeschehen: Neben spezialisierten Handwerksbetrieben sind zivilgesellschaftliche Initiativen sowie staatliche Akteure beteiligt, die Reparaturen gezielt fördern wollen. Eine wirksame Reparaturförderung muss daher die spezifischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Gewerke berücksichtigen. Ein zentraler Ausgangspunkt der Untersuchung ist das geplante (EU‑)Recht auf Reparatur, das bis zum 31.07.2026 in nationales Recht überführt werden soll. Vorgesehen ist unter anderem der Aufbau einer Online‑Plattform zur Vernetzung von Verbraucherinnen und Verbrauchern mit Reparaturdienstleistern, die bis spätestens 31.07.2027 etabliert sein soll. Genau hier setzt die Studie an.

Auf Basis qualitativer Interviews mit Vertreter*innen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie ausgewählter Fachverbände analysiert die Veröffentlichung den aktuellen Stellenwert von Reparatur im Handwerk, bestehende Strukturen, zentrale Herausforderungen und konkrete Bedarfe der reparierenden Gewerke. Ein besonderer Fokus liegt auf den Anforderungen an eine zentrale Informations‑ und Reparaturplattform und deren möglicher Ausgestaltung aus Sicht des Handwerks. Die Ergebnisse liefern einen praxisnahen Überblick über Chancen und Grenzen digitaler Reparaturförderung und bieten zugleich wichtige Impulse für die Weiterentwicklung politischer, gesellschaftlicher und handwerksbezogener Maßnahmen zur Stärkung einer nachhaltigen Reparaturkultur in Deutschland.

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

© Bild von Germans Aļeņins auf Pixabay

DHI, itb

Kreislaufwirtschaft bei der Installation von PV-Modulen

Das itb veröffentlicht einen Bericht dazu, wie Maßnahmen umgesetzt werden können, die für Handwerksbetriebe bei der Installation von Photovoltaikmodulen einen Mehrwert bieten.

Das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) hat für den Spitzenverband des Handwerks in Baden-Württemberg – HANDWERK BW – die Potenziale der Kreislaufwirtschaft bei der Installation von Photovoltaik (PV)-Modulen an Dächern und Fassaden in Zusammenarbeit mit Dachdecker- und Elektrobetrieben herausgearbeitet. In Interviews mit im Rahmen der Ausarbeitung befragten Handwerksbetrieben dieser beiden Gewerke wurden Maßnahmen und Handlungsfelder identifiziert, um bei der Installation von PV-Modulen in den Materialkreisläufen anfallenden Abfall zu vermeiden, diesen Abfall zu reduzieren sowie durch die Einbindung in eine Kreislaufwirtschaft wieder zu verwenden. Ziel ist es, dass durch die Anwendung der identifizierten Maßnahmen für Handwerksbetriebe ein konkreter Nutzen im Sinne eines betrieblichen positiven Nutzen-Kosten-Verhältnisses entstehen kann.

Die Ergebnisse des Projekts, das Teil des DHI-Forschungs- und Arbeitsprogramms 2024/2025 war, wurden in einem Bericht zusammengestellt und stehen kostenfrei als Download unter https://www.itb.de/veroeffentlichungen/#2025 zur Verfügung.

Ansprechpartner: Dr. Jochen Siegele

© itb

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20 Tools im Nachhaltigkeitskompass BW zu finden

Seit dem Go-Live im August wurde das Web-Portal Nachhaltigkeitskompass BW weiter ausgebaut. Mittlerweile sind darin 20 Nachhaltigkeits-Tools zu finden, die KMU dabei helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Viele Unternehmerinnen und Unternehmen wollen ihre KMU grüner machen, fühlen sich aber von der komplexen Aufgabe überfordert. Grund dafür ist oft die Vielzahl und die Unübersichtlichkeit der verfügbaren Nachhaltigkeits-Informationen. Hier setzt das Web-Portal Nachhaltigkeitskompass BW an. Es stellt Nachhaltigkeits-Tools von seriösen Anbietern kompakt und verständlich vor. So finden KMU ganz einfach die passenden Hilfsmittel für ihren Weg in Richtung Nachhaltigkeit.

Seit dem Go-Live im August ist der Nachhaltigkeitskompass BW auf der Internetseite https://nachhaltigkeitskompass-bw.de/ verfügbar. Mittlerweile sind darin bereits 20 Tools zu finden. Darüber hinaus wurde im November ein Kurzvideo eingebunden, das einen Blick hinter die Kulissen des Web-Portals erlaubt. Das Besondere daran: Die Stimme und der Avatar stammen aus einem KI-Videogenerator.

Der Nachhaltigkeitskompass BW wird vom itb – Institut für Betriebsführung im DHI e. V. – im Rahmen des Projektes Kompetenzzentrum Smart Services erstellt und durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Ansprechpartner: Henrik Lerche

© itb

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Was ist sozialpartnerschaftliche Energiewende?

Im Juli 2025 startete das itb Karlsruhe als Verbundpartner in das BMWE-geförderte Drittmittelprojekt sozialpartnerschaftlichen Energiewende (SoPaEn), das die Umsetzung der Energiewende untersucht.

Für die Umsetzung der Energiewende ist deren gesellschaftliche Akzeptanz im deutschen Handwerk unerlässlich, da diesem eine zentrale Rolle bei der energetischen Transformation zukommt. Das Verbundvorhaben „Sozialpartnerschaftliche Energiewende – Akzeptanz, Wissensproduktion und Reorganisation in der handwerklichen Selbstverwaltung“ (SoPaEn) untersucht die gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende im Handwerk im interdisziplinären Verbund (Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Sozioökonomische Bildung).

Der Projektverbund umfasst neben dem Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb, Karlsruhe) das Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) an der Bergischen Universität Wuppertal, die Forschungsstelle Kammerrecht (FoKa) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und den Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (A&L).

Das Teilvorhaben des itb steht unter der Überschrift „Betriebliche Ebene der Energiewende: Identifikation von Einstellungsmustern und Förderung und Verbreitung guter Praxis im Handwerk“. Es analysiert die Akzeptanz der Energiewende im deutschen Handwerk auf betrieblicher Ebene, um diese anhand passgenauer Maßnahmen zielgerichtet zu befördern.

Das dreijährige Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://www.itb.de/projekte/sopaen/

Ansprechpersonen: Dr. Sabrina Weber, Dr. Esther Stern

© Bild von Thomas G. auf Pixabay

 

 

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Tools aus der Forschung für die Betriebsberatung!

Die angewandte Arbeitswissenschaft liefert praxistaugliche Werkzeuge, die dabei unterstützen können, Betriebe zielgerichtet zu beraten. Ein kompakter Workshop zeigt, wie Sie diese Forschungsergebnisse finden und nutzen können.

Wie können hilfreiche Tools und aktuelle Erkenntnisse der angewandten Arbeitswissenschaft in der Betriebsberatung eingesetzt werden? Dieser Frage widmen wir uns und liefern konkrete Antworten. Seien Sie dabei, es sind noch Plätze frei:

Workshop für Beratende:

Beratungskompetenz durch Arbeitsforschung in KMU

Online, am 18. November 2025, 09:30 – 12:00 Uhr

Warum teilnehmen?

Die Arbeitsforschung liefert wertvolle Tools zu Themen wie Arbeitsgestaltung, Unternehmenskultur, Personalführung oder auch Technologieeinführung – doch häufig bleiben Hilfsmittel aus der Forschung in der Praxis ungenutzt. Mit dem Workshop möchten wir den Wissenstransfer stärken und zeigen, wo Sie die Hilfsmittel und Erkenntnisse der angewandten Arbeitsforschung gezielt finden können, um sie in der Betriebsberatung nutzen zu können.

 

Im Fokus steht die Plattform “Management – Arbeit – Forschung„, auf der Informationen zu praxisnah und anwendungsfreundlich aufbereiteten Hilfsmitteln und Tools zu folgenden Themen zu finden sind:

  • Digitalisierung und KI
  • Energie und Nachhaltigkeit
  • Fachkräftesicherung und Arbeitgeberattraktivität
  • Gesundheit und Sicherheit

Jetzt vormerken und anmelden!

Wir freuen uns auf Sie!

Ansprechperson: Anja Cordes

© itb

DHI, itb

Beispiele zeigen gute Praxis in der Kreislaufwirtschaft

Wie können Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in erfolgreiche Geschäftsmodelle übersetzt werden? Die neue itb-Veröffentlichung stellt Unternehmensbeispiele aus dem Handwerk zur Kreislaufwirtschaft vor.

Kreislaufwirtschaft im Handwerk geht nicht? Und ob! Das zeigen die neun kreativen, motivierten und leidenschaftlichen Unternehmerinnen und Unternehmer, die im Rahmen des Projekts Cirec – Circular Economy vom itb zum Gespräch eingeladen wurden. Sie berichten aus unterschiedlichen Gewerken, wie sie Kreislaufwirtschaft als Teil ihres Geschäftsmodells etabliert haben.

Neugierig geworden? Die Unternehmensbeispiele können auf der Website des ZDH angesehen werden. Ergänzt wird die Online-Darstellung durch einen ausführlichen Bericht zu Circular Economy im Handwerk, indem auch die ausführlichen Beispiele zu sehen sind. Hier wird die Darstellung der Unternehmen und deren Geschäftsmodelle durch Tipps und persönliche Einsichten der Unternehmerinnen und Unternehmer ergänzt. Ein Blick hinein lohnt sich!

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer, Nicole Stegmüller

Bildquelle (Titelbild)

© itb mit freundlicher Genehmigung der Unternehmer*innen

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Nachhaltigkeits-Tools einfacher finden

Ende Juli ging das Web-Portal Nachhaltigkeitskompass BW live. Es hilft KMU dabei, passende Tools zu finden, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer wollen ihre KMU grüner machen, fühlen sich aber von der komplexen Aufgabe überfordert. Grund dafür ist oft die Vielzahl und die Unübersichtlichkeit der verfügbaren Nachhaltigkeits-Informationen. Hier setzt das Web-Portal Nachhaltigkeitskompass BW an. Es stellt Nachhaltigkeits-Tools von seriösen Anbietern kompakt und verständlich vor. So finden KMU ganz einfach die passenden Hilfsmittel für ihren Weg in Richtung Nachhaltigkeit.

Seit dem Go-Live am 30.07.2025 ist der Nachhaltigkeitskompass BW auf der Internetseite https://nachhaltigkeitskompass-bw.de/ verfügbar. Derzeit sind in dem Web-Portal bereits mehr als zehn Tools enthalten. Weitere werden in den nächsten Monaten folgen.

Der Nachhaltigkeitskompass BW wird vom itb – Institut für Betriebsführung im DHI e. V. – im Rahmen des Projektes Kompetenzzentrum Smart Services erstellt und durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.

Ansprechpartner: Henrik Lerche

Abbildung 1: Startseite des Web-Portals Nachhaltigkeitskompass BW © itb, Teo Tarras auf shutterstock

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Nachhaltige Innovationen durch Green Services

Das Kompetenzzentrum Smart Services hat eine neue wissenschaftliche Studie mit dem Titel „Green Services – Welchen Stellenwert hat ökologische Nachhaltigkeit in Unternehmen?“ vorgelegt. 

Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg geförderte Kompetenzzentrum Smart Services hat eine neue wissenschaftliche Studie zu den Potenzialen ökologisch-nachhaltiger Dienstleistungsgestaltung vorgelegt. Im Fokus der Untersuchung stehen die Nachhaltigkeitsstrategien kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg, mit einem besonderen Blick auf den Dienstleistungssektor.

Grundlage der Studie bildet eine Befragung von 99 Unternehmen, deren Ergebnisse ein differenziertes Bild aktueller Herausforderungen und Zukunftsperspektiven zeichnen: Ökologische Nachhaltigkeit wird von vielen Unternehmen als eine der zentralen unternehmerischen Aufgaben verstanden – heute und in Zukunft. Die Ergebnisse zeigen, dass ökologische Verantwortung nicht nur gesellschaftlich, sondern zunehmend auch wirtschaftlich an Bedeutung gewinnt.

Zentrale Erkenntnisse der Studie:

  • Nachhaltigkeit und Klimawandel werden als drittgrößte aktuelle Herausforderung im Unternehmenskontext genannt.
  • Für die kommenden Jahre rückt ökologische Nachhaltigkeit noch weiter in den Fokus – direkt nach der Digitalisierung.
  • 29 % der befragten Unternehmen bieten bereits heute nachhaltige Dienstleistungen an.
  • Haupttreiber für nachhaltige Maßnahmen sind Kundenerwartungen und gesetzliche Anforderungen.

Die Studie leistet damit einen fundierten Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion um „Green Services“ – ein Feld, das angesichts von Klimakrise, Regulatorik und sich wandelnden Marktanforderungen weiter an Relevanz gewinnen wird.

Die vollständige Studie steht kostenfrei zum Download bereit: Studie Green Services

Mehr Infos, Praxisbeispiele und Publikationen zum Fokusthema Green Services des Kompetenzzentrums Smart Services finden Sie hier.

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

Cover der Studie Green Services. © Kompetenzzentrum Smart Services

 

 

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Arbeitsforschung für die Betriebsberatung

Die Praxisimpulse Arbeitsforschung für Betriebe und Beratende bereiten Hilfsmittel und Erkenntnisse aus der Arbeitsforschung kompakt und praxisgerecht auf.

Die Betriebsberatung der Handwerksorganisationen decken eine enorme Bandbreite an Themen ab und unterstützen Betriebe zu vielfältigen Bedarfen, z. B. zur Fachkräftesicherung, Arbeitsorganisation, KI-Nutzung, Marketing oder zur Finanzierung. Umso wichtiger ist es, schnell auf praxistaugliche Instrumente und aktuelle Erkenntnisse zugreifen zu können. Genau hier setzen die Praxisimpulse Arbeitsforschung an.

Was bieten die Praxisimpulse?     
Speziell für Beratende macht das Format wissenschaftliche Ergebnisse der Arbeitsforschung für die Beratungspraxis nutzbar: kompakt, verständlich und direkt einsetzbar. Die Praxisimpulse Arbeitsforschung liefern gezielte Handlungs- und Orientierungshilfen für die Betriebsberatung.

Sie zeigen auf einen Blick, welche Hilfsmittel und Tools aus der Arbeitsforschung zu welchen Themen zur Verfügung stehen, welchen Mehrwert sie für die Beratung bieten – und wie sie konkret eingesetzt werden können.

Hier geht es zu den Praxisimpulsen.

Diese sind gegliedert nach Hilfsmittel zum Thema…

Digitalisierung und KI.

Fachkräftesicherung und Personal.

Umwelt & Klima.

Sicherheit & Gesundheit.

Arbeits- und Organisationsgestaltung.

Das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e. V. entwickelt die Praxisimpulse Arbeitsforschung im BMFTR-Projekt WIN:A (Wissens- und Innovations-Netzwerk: Arbeitsforschung) für die Praxis geeignete Handlungs- und Orientierungshilfen, die speziell auf die Bedürfnisse von Führungskräften in KMU und Handwerksbetrieben oder deren Beratenden zugeschnitten sind.

Wir haben inzwischen zu über 100 Hilfsmitteln aus der Arbeitsforschung Praxisimpulse erstellt – und jeden Monat kommen neue dazu.

Ansprechpersonen: Anja CordesNicole Stegmüller

Abbildung 1: Beispiel Praxisimpulse Arbeitsforschung: der Technologie-Steckbrief Künstliche Intelligenz des HPI, Copyright WIN:A

 

DHI, itb

Reparaturförderung im Handwerk: Beteiligung erwünscht!

Handwerksbetriebe und Fachverbände sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Anforderungen einzubringen, um mit dem Forschungsprojekt „RepHW“ die Zukunft der Reparaturförderung mitzugestalten.

Reparieren statt Wegwerfen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Doch welche Faktoren behindern die Reparatur in Deutschland? In früheren Studien zeigte sich, dass fehlende Informationen oft die größte Hürde für eine erfolgreiche Reparatur darstellen. Das „Recht auf Reparatur“ unterstreicht die Relevanz dieses Themas. Um die Sichtbarkeit von Reparaturbetrieben zu verbessern und den Zugang zu passenden Angeboten zu erleichtern, soll eine internetbasierte Plattform entwickelt werden. Sie wird Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, schneller geeignete Reparaturangebote zu finden, und gleichzeitig dem reparierenden Gewerbe eine bessere Auffindbarkeit ermöglichen. Nun soll ein Anforderungskatalog erstellt werden, der der Politik gegenüber Ideen und Wünsche aus dem Handwerk zusammenfasst.

 

Beteiligung der Fachverbände und Handwerksbetriebe gefragt!

Das Projektteam von RepHW führt Interviews mit Fachverbänden, Betrieben und weiteren Akteuren des reparierenden Gewerbes, um die Anforderungen an die geplante Plattform genau zu erfassen. Dabei werden folgende Fragen untersucht:

  • Welche Herausforderungen bestehen aktuell für Reparaturbetriebe?
  • Wie kann eine digitale Plattform zur Verbesserung der Reparaturverfügbarkeit beitragen?
  • Welche politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen müssen berücksichtigt werden?

Basierend auf diesen Gesprächen werden Handlungsempfehlungen für die Entwicklung der Plattform abgeleitet und in einem Forschungsbericht dokumentiert.

Jetzt mitmachen!

Sind Sie in einem reparierenden Handwerksbetrieb tätig oder engagieren sich in einem Fachverband? Dann laden wir Sie herzlich ein, Ihre Erfahrungen und Bedürfnisse in unser Forschungsprojekt einzubringen! Ihr Beitrag hilft dabei, die Zukunft der Reparaturförderung aktiv mitzugestalten.

Melden Sie sich gerne bei unserem Projektteam.

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer, Nicole Stegmüller

Bildquelle (Titelbild)

© Bild von Maria_Domnina auf Pixabay