itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

Schlagwort: Nachhaltigkeit

Green Services

Qualifizierung für die Dienstleistungsberatung
Aufbauseminar:
 Green Services

Was sind Green Services? Wie passen „ökologische Nachhaltigkeit“ und „Dienstleistung“ zusammen? Und warum werden Green Services für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) immer wichtiger? Die Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Beraterinnen und Berater in diesem Seminar.

Die Teilnehmenden werden Schritt für Schritt in das Thema Green Services eingeführt. Darüber hinaus erfahren sie praxisnah und auf interaktive Weise, wie sie ihre Kunden durch die Entwicklung von Green Services fit für die Zukunft machen:

• Vermittlung von Green Service-Grundlagen
• Orientierung im Nachhaltigkeits-Dschungel
• Einordnung der politischen Rahmenbedingungen (European Green Deal)
• Vergleich von Nachhaltigkeits-Tools und Checklisten
• Erweiterung der bewährten Methoden aus dem Service Engineering-Seminar
• Übungen zur Green Services-Entwicklung in KMU
• Information zu Fördermöglichkeiten des Landes Baden-Württemberg

Die Schulung ist Teil der Seminarreihe „Qualifizierung für die Dienstleistungsberatung“. Diese besteht aus den folgenden Veranstaltungen:

• Basisseminar „Systematische Dienstleistungsgestaltung (Service Engineering)“
• Aufbauseminar „Steigerung der Dienstleistungsproduktivität mit dem Service-Navigator“
• Aufbauseminar „Methodische Gestaltung digital unterstützter Geschäftsmodellinnovationen“
• Aufbauseminar „Green Services“

Pluspunkte
Die Veranstaltung ist für in Baden-Württemberg tätige Beraterinnen und Berater kostenfrei und bietet darüber hinaus folgende Vorteile:

• Gezielte Erweiterung des eigenen Beratungsangebots
• Coaching durch erfahrene Experten
• Umfangreiche Begleitmaterialien (u.a. Leitfaden,Templates, Praxisbeispiele)

Weitere Informationen und die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie im Flyer. Zur Anmeldung besuchen Sie die Website des Kompetenzzentrums Smart Services.

 

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

 

Live-Event: Generation Z für das Handwerk gewinnen! (online)

Aktuell stellen sich viele Handwerksbetriebe eine wichtige Frage: Wie ist es möglich, junge Menschen zu erreichen und ihr Interesse an einer handwerklichen Ausbildung zu wecken, womöglich sogar dafür zu begeistern?

Um Antworten zu finden, hat NEXT LEVEL HANDWERK eine neue Serie gestartet „Generation Z für das Handwerk gewinnen!“. Hier schildern Handwerkerinnen und Handwerker, wie sie das Thema Nachwuchsgewinnung angehen, welche Erfahrungen sie gemacht haben und was sich für sie besonders bewährt hat.
André Plagemann, Geschäftsführer der Team Plageman GmbH aus Braunschweig schildert im Live-Event, welche Bedeutung für ihn das Thema Wertschätzung in der Unternehmensführung hat.

Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.

 

Ansprechperson: Anja Cordes

 

itb, Projekte

Neue Serie „Generation Z für das Handwerk gewinnen!“

In Sachen Mitarbeitendengewinnung und -bindung auf das nächste Level? Innovative Unterstützung für Handwerksbetriebe gibt das Projekt itb-begleitete Projekt Next Level Handwerk.

Aktuell stellen sich viele Handwerksbetriebe eine wichtige Frage: Wie ist es möglich, junge Menschen zu erreichen und ihr Interesse an einer handwerklichen Ausbildung zu wecken, womöglich sogar dafür zu begeistern?

Um Antworten zu finden, startet Next Level Handwerk seine neue Serie „Generation Z für das Handwerk gewinnen!“.

Save the Date für das Online-Event am 07. Juni 2024 um 15.00 Uhr.

Hier schildern Handwerkerinnen und Handwerker ihren Kolleginnen und Kollegen, wie sie das Thema Nachwuchsgewinnung angehen, welche Erfahrungen sie gemacht haben und was sich für sie besonders bewährt hat. Den Anfang macht Robin Burmeister von der Glaserei Manske in Bad Bramstedt.

Die kostenlose Anmeldung zum Online-Event ist ab Pfingsten über nextlevelhandwerk.de möglich.

Next Level Handwerk steht unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk e. V. (AMH). Ermöglicht wird dieses langfristig gedachte und angelegte Projekt durch das Engagement der handwerksnahen Partner Signal Iduna, IKK classic, Mewa Textil-Service und Grün Handwerk Digital.

Ansprechperson: Anja Cordes

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© AMH

itb, Projekte

Handwerksunternehmen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit

Das Projekt ‚Circular Economy‘ (Cirec) zielt darauf ab, Kreislaufwirtschaft in Handwerksunternehmen erfolgreich zu beschreiben und innovative Wege für eine nachhaltige Zukunft aufzuzeigen.

In Zeiten der Klimakrise wird der aktive und nachhaltige Umgang mit Ressourcen in Handwerksunternehmen immer dringlicher. Durch die Verlängerung von Produktnutzungszyklen sollen natürliche Ressourcen schonend genutzt und die Abhängigkeit von endlichen Rohstoffen reduziert werden. Dieser Wandel zu einer Kreislaufwirtschaft ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaftsprozesse.

Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, Materialien und Produkte so lange wie möglich zu teilen, zu reparieren, zu recyceln, wiederzuverwenden oder anderweitig weiter zu nutzen. Das Projekt ‚Circular Economy‘ (Cirec) hat sich zum Ziel gesetzt, die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft zu fördern. In Cirec werden Best Practices der Kreislaufwirtschaft in Handwerksunternehmen aufbereitet und innovative Ansätze zur Ressourcennutzung beschrieben. Unternehmen, die sich dieser Herausforderung aktiv stellen, können nicht nur zum Umweltschutz beitragen, sondern auch neue Wege in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Innovation für das Handwerk  insgesamt ebnen.

Ansprechpersonen: Julia Maxi Bauer und Lars Fitterer

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Projekte

Nachhaltige Betriebsführung im Handwerk

Das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) hat für den Spitzenverband des Handwerks in Baden-Württemberg – HANDWERK BW – untersucht, wie Handwerksbetriebe möglichst nachhaltig arbeiten können. Der Bericht liegt jetzt vor.

Ziel des Projekts war, Handwerksbetriebe und Handwerksorganisationen durch folgende Tätigkeiten zu unterstützen:

  • Veröffentlichung von Informationen zur nachhaltigen Unternehmensführung
  • Erarbeitung praktischer Ansätze, Hilfestellungen und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Unternehmensführung
  • Ermittlung von Best Practice-Beispielen für eine nachhaltige Unternehmensführung

Im Bericht werden verschiedene Schritte vorgestellt, die ein Betrieb berücksichtigen sollte, um ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeitsthemen erfolgreich in sein Geschäftsmodell zu integrieren. Der im Rahmen des DHI-Forschungs- und Arbeitsprogramms 2022/2023 erstellte Bericht kann unter https://www.itb.de/veroeffentlichungen/ kostenfrei heruntergeladen werden.

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itb

Karlsruher Schriftenreihe zur Handwerksforschung

Das itb veröffentlicht mit den „Karlsruher Schriften zur Handwerksforschung“ Forschungsarbeiten mit vertieftem Bezug zum Handwerk. Die Schriftenreihe greift aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen auf, um wissenschaftliche Erkenntnisse in die Breite der KMU-Forschung und des Handwerks zu tragen.

Der neuste, sechste Band „Nachhaltige Unternehmenszukunft“ fasst die Ergebnisse zweier Nachhaltigkeitsprojekte aus dem Forschungs- und Arbeitsprogramm 2022/23: „Weiterentwicklung der Beratungsansätze im Handwerk zum Thema „Nachhaltige Unternehmensführung“ (BaNa) und „Das Handwerk: Proaktiv und werbewirksam für eine nachhaltige Unternehmenszukunft“ (ProNuz). Im Projekt BaNa wurden bundesweit Berater*innen der Handwerkskammern befragt; im Projekt ProNuz lag der Fokus auf einer Betriebsbefragung im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region.

Durch die Abstimmung beider Projekte aufeinander konnte einerseits untersucht werden, wie Nachhaltigkeit im deutschen Handwerk generell gestärkt werden kann; andererseits wurde auf regionaler Ebene im Detail erforscht, wie erfolgreiche Nachhaltigkeit im Handwerk konkret gelebt wird. In einem komprimierten Abgleich werden so drei wesentliche Perspektiven für das Handwerk berücksichtigt: Die der Politik bzw. der Handwerksorganisationen, die der Berater*innen des Handwerks sowie die der Handwerksbetriebe. Der Band umfasst Empfehlungen für alle drei Ebenen und inspiriert Unternehmen, die sich bereits nachhaltig aufstellen der dies in Zukunft tun wollen, durch zahlreiche Best Practice-Beispiele aus verschiedenen Handwerksgewerken.

Der Band ist über den itb-Shop zu erwerben.

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Projekte

Rolle und Bedeutung der Reparatur im Handwerk

Tradition und Handwerkskunst trifft auf Nachhaltigkeit. Dies ist der Fall beim Thema Reparatur. Jedoch existiert nur eine eingeschränkte Datenlage zum Handwerk als Reparateur. Der Artikel zur Reparatur und Handwerk vom itb und ifh gibt Einblicke.  

Die Zunahme des Umweltbewusstseins rückt die Reparatur in den Fokus. Statt Gegenstände wegzuwerfen und durch neue zu ersetzen, suchen immer mehr Menschen nach nachhaltigen Alternativen. Von der Reparatur antiker Möbelstücke mit ideellem Wert bis hin zur Verlängerung der Lebensdauer elektronische Geräte, sei es aus Nachhaltigkeits- oder Kostengründen – hier spielt das Handwerk als Reparaturdienstleister eine wesentliche Rolle.

Neben der reinen Reparierbarkeit von Objekten, umfasst Reparatur aber auch die ökonomische, die juristische und die soziale Ebene. So sind auch die Rollen des Handwerks verschieden, denn das Handwerk ist nicht nur Reparaturdienstleister, sondern ebenso selbst als Hersteller von Produkten von Gesetzen zur Reparierbarkeit und Ersatzteilverfügbarkeit betroffen. Ebenso nutzen Handwerksbetriebe selbst Reparaturen, wenn beispielweise Anlagen oder Maschinen defekt sind. Die Datenlage zur Rolle und Bedeutung der Reparatur im Handwerk ist jedoch äußerst eingeschränkt. Die Studie Reparatur und Handwerk aus dem DHI-Gemeinschaftsprojekt befasst sich auf verschiedenen Ebenen mit dieser Forschungslücke. So liefert die Studie nicht nur eine umfassende Einordnung der Reparatur im Handwerk, sondern gibt auch konkrete Handlungsempfehlungen für die Förderung der Reparaturtätigkeit in Deutschland – von der Ausweitung der Reparierbarkeit durch Hersteller bis zu politischer Unterstützung und interdisziplinärer Forschung im Handwerk.

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Projekte

Publikation „Reallabore fördern Reparatur“ veröffentlicht

Die Publikation beschreibt den Prozess der Entstehung einer Kooperation zwischen reparierenden Handwerksbetrieben und zivilgesellschaftlichen Reparaturinitiativen sowie Daten zur Reparatur in Deutschland.

Die Dokumentation „Reallabore fördern Reparatur. Kooperieren und Ressourcen schonen“ beschreibt die Bedeutung der Reparatur als Antwort auf die Prinzipien einer Wegwerfgesellschaft. Neben der fachlichen und soziologischen Einordnung der Begriffe wird ein Überblick vorgestellt zu Initiativen und Gesetzen, die darauf abzielen, Reparatur zu fördern. Um die Reparatur in Deutschland nachhaltig zu fördern, erprobten die Autor*innen im Forschungsprojekt „RealKoop: Reallabor Kooperieren und Ressourcen schonen: Kooperation zwischen Handwerksbetrieben und Reparaturinitiativen“ eine Vielfalt von Aktivitäten in den drei Reallaboren (Pritzwalk, Karlsruhe, Heidelberg) mit dem zentralen Ziel die gesellschaftliche Reparaturneigung zu erhöhen sowie die Rolle von Reparatur-Initiativen zu stärken und förderliche und hindernde Faktoren möglicher Kooperationen zwischen Handwerk und Reparatur-Initiativen unter Praxisbedingungen zu erforschen.

Das Reallabor als partizipatives Forschungsformat wird dabei als erfolgreiche Möglichkeit beschrieben, Innovationen zur Förderung der Reparaturneigung und Bewusstseinsbildung zu erzeugen und zu erproben. Durch Veranstaltungen, Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit wurden Ideen erprobt und Wissen über die Wirkung bestimmter Ansätze generiert, was in eine stetige Anpassung und Ergänzung der praktischen Arbeit mündete. Insgesamt wird deutlich, dass die Förderung der Reparatur ein komplexes Thema ist, das verschiedene Akteure und Ansätze erfordert. Die Vernetzung von Handwerk und zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie die Erprobung und Evaluation von Ideen und Innovationen im Reallabor können dabei wichtige Bausteine sein.

Die Publikation richtet sich an Handwerksunternehmen, Reparaturinitiativen, die Zivilgesellschaft, Kommunen und Schulen.

Die Publikation ist Teil des Forschungsprojekts „Reallabor Kooperieren und Ressourcen schonen: Kooperation zwischen Handwerksbetrieben und Reparatur-Initiativen“ und wurde vom Umweltbundesamt finanziert. Die Umsetzung der Reallabore erfolgt in Kooperation mit dem ifh Göttingen und dem Zentrum für Kulturforschung in Berlin.

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Aufbauseminar „Green Services“

Was sind Green Services? Wie passen „ökologische Nachhaltigkeit“ und „Dienstleistung“ zusammen? Und warum werden Green Services für KMU immer wichtiger? Die Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Beraterinnen und Berater in diesem Seminar.

Ansprechpartner vom itb: Henrik Lerche, Esther Stern & Jochen Siegele