itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

Schlagwort: Arbeitsforschung

itb, Projekte

Anmeldung zum WIN:A Transfertag 2026 in Köln

Der WIN:A Transfertag 2026 bringt Forschung und betriebliche Praxis im KOMED Köln zusammen. Im Fokus stehen wirksame Transferprozesse, konkrete Anwendungsbeispiele und Austausch auf Augenhöhe.

 Am 07. Juli 2026 findet der WIN:A Transfertag im KOMED im MediaPark Köln statt. Unter dem Titel „Wissen, was wirkt – Transfer als Gemeinschaftsaufgabe“ widmet sich die Veranstaltung der Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse unter realen Bedingungen nachhaltig in die betriebliche Praxis übertragen werden können.

Im Mittelpunkt steht Transfer als gemeinsamer Gestaltungsprozess von Forschung und Praxis. Erfolgreiche Umsetzung erfordert das Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure – von Betriebsräten über Beratende bis hin zu Führungskräften und Forschenden. Genau diesen gemeinsamen Blick greift der Transfertag auf und schafft Raum für Austausch, Reflexion und praxisnahe Impulse.

Eine zentrale Rolle spielt die Podiumsdiskussion „Transfer unter Realbedingungen“, in der Vertreter und Vertreterinnen aus Forschung und betrieblicher Praxis beleuchten, welche Bedingungen, Ressourcen und Rahmenkonstellationen entscheidend dafür sind, ob innovative Ideen im Unternehmensalltag Wirkung entfalten. Dabei werden sowohl Erfolgserfahrungen als auch typische Herausforderungen thematisiert. Zu den Teilnehmenden zählen unter anderem Oliver Dietrich (IG Metall), Verena Dondorf (Fraunhofer IEM) und Dr. Birgit Schauerte (BGF Institut).

Ergänzt wird das Programm durch ein DemonstratorenLab, in dem Anwendungs- und Forschungspartner aus den ReKodA‑Use‑Cases gemeinsam ihre Demonstratoren vorstellen. Anhand konkreter Beispiele wird sichtbar, wie Forschungsergebnisse in betriebliche Abläufe integriert und weiterentwickelt wurden.

In mehreren Workshops erhalten die Teilnehmenden darüber hinaus Gelegenheit, Transfer aktiv mitzugestalten: von der strategischen Ausrichtung von Forschungsaktivitäten mithilfe des WIN:A Transferchecks, über die praktische Erprobung der Plattform „MAF“ im Betriebsalltag bis hin zur Frage, wie Vernetzung als Schlüssel für ein wirksames Wissensökosystem der Arbeitsforschung genutzt werden kann.

Der Transfertag richtet sich an Akteure aus Wissenschaft und Praxis, die Transfer nicht als Einzelleistung, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe verstehen und weiterentwickeln möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung: https://www.om-maf.de/transfertag2026

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

© WIN:A

itb, Offensive Mittelstand

Zukunft braucht Übergabe: Kongress in Stuttgart

Gemeinsam mit der Offensive Mittelstand Baden-Württemberg zeigt das itb beim 12. Landeskongress, wie KMU und Handwerk Betriebsübergaben meistern und Wissen sichern.

Unter dem Motto „Übergeben, übernehmen, umsetzen: Wissensbasierte Zukunftsgestaltung in KMU  fand der 12. Landeskongress der Offensive Mittelstand Baden-Württemberg im Haus der Wirtschaft in Stuttgart mit rund 80 Teilnehmenden aus Wirtschaft, Beratung, Wissenschaft und Intermediären statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Generationswechsel erfolgreich gestalten und zugleich ihr wertvolles Erfahrungswissen sichern können. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele und aktueller Forschungsergebnisse wurde veranschaulicht, wie eine frühzeitige und strukturierte Planung des Nachfolgeprozesses stattfinden kann.

Ein breites Spektrum an Perspektiven bereicherte das Programm: Betriebsvertreterinnen und -vertreter, Beratende, Expertinnen und Experten der Agentur für Arbeit, Banken sowie laufende Forschungs- und Anwendungsprojekte lieferten wertvolle Einblicke in die Praxis der Unternehmensnachfolge.

Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung, bestehende Förder- und Unterstützungsangebote gezielt zu nutzen. Gleichzeitig rückt modernes Wissensmanagement stärker in den Fokus: Digitale Werkzeuge und Künstliche Intelligenz eröffnen für Betriebe neue Möglichkeiten, Wissen systematisch zu erfassen, zu teilen und langfristig im Betrieb zu verankern.

Ansprechperson: Anja Cordes, Julia Maxi Bauer

© WIN:A

WIN:A Transfertag 2026: Wissen, was wirkt – Transfer als Gemeinschaftsaufgabe

SAVE THE DATE

WIN:A Transfertag 2026

7. Juli 2026
9:30 – 16:15 Uhr
KOMED, Köln

Unter dem Titel „Wissen, was wirkt – Transfer als Gemeinschaftsaufgabe“ diskutiert der diesjährige Transfertag die Gestaltung von Transferprozessen als gemeinsame Aufgabe betrieblicher und wissenschaftlicher Akteure. Im Fokus stehen praxisnahe Impulse, Demonstratoren sowie der Austausch zwischen Betriebsräten, Beratenden, Forschenden und KMU-Führung.

Alle Informationen zum Programm und den Link zur kostenfreien Anmeldung finden Sie hier.

itb, Projekte

Transfercheck: Wissenstransfer strategisch gestalten

Der Transfercheck unterstützt Forschende und Projektverantwortliche dabei, Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis systematisch zu planen, Zielgruppen einzubinden und nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Der Transfercheck unterstützt dabei, Wissenstransfer von der Projektidee bis zur Evaluierung strategisch zu planen. Als praxisnaher Leitfaden hilft er, Ziele zu klären, relevante Akteur*innen frühzeitig einzubeziehen und Transferprozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Ursprünglich für Arbeitsforschende entwickelt, ist der Check, der innerhalb des Projekts „Wissens- und Innovations-Netzwerk: Arbeitsforschung“ (WIN:A) (gefördert durch das BMFTR) erstellt wurde, ebenso interessant für alle, die Projekte umsetzen und ihren Wissenstransfer reflektieren möchten. Er zeigt, wie Ergebnisse zielgruppengerecht aufbereitet werden und nachhaltig Wirkung entfalten können.

Das Instrument umfasst drei Dimensionen – von Rahmenbedingungen und Netzwerkaufbau über Planung und Durchführung bis zur Verstetigung der Ergebnisse. Eine Ampelsystematik macht Handlungsbedarfe sichtbar und unterstützt dabei, konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Mit einer Bearbeitungszeit von rund 30 bis 60 Minuten bietet der Transfercheck eine kompakte Möglichkeit, den eigenen Transfer zu analysieren und zu verbessern – damit Forschung und Projektergebnisse erfolgreich in der Praxis ankommen. Der Transfercheck steht auf der itb Webseite zum freien Download zur Verfügung: www.itb.de/veroeffentlichungen/

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

© WIN:A

itb, Projekte

Von der Forschung in die Praxis: Instrumente für Beratende

Wie können Beratende und Betriebe Erkenntnisse und Instrumente aus der Forschung in ihrem Alltag nutzen? Mit den Praxisimpulsen Arbeitsforschung! Hier sind Hilfsmittel und Erkenntnisse aus der Arbeitsforschung kompakt und praxisgerecht aufbereitet.

Die Betriebsberatende im Handwerk unterstützt Betriebe zu einer großen Vielfalt an Themen – von Fachkräftesicherung und Arbeitsorganisation über den KI-Einsatz und Marketing bis hin zu Finanzierungsfragen. Damit Betriebe zu dieser großen Bandbreite an Themen schnell und wirkungsvoll unterstützt werden können, braucht es leicht einsetzbare Werkzeuge und aktuelle, praxisnahe Erkenntnisse. Hier setzen die Praxisimpulse Arbeitsforschung an: Sie bieten fundierte, kompakte und direkt nutzbare Unterstützung für die Beratungspraxis.

Was bieten die Praxisimpulse?     
Speziell für Beratende werden Instrumente und Erkenntnisse aus der Arbeitswissenschaft für die Beratungspraxis nutzbar gemacht: nach Beratungsthema auswählbar, kompakt und direkt einsetzbar. Sie zeigen auf einen Blick, welche Hilfsmittel und Tools aus der Arbeitsforschung zu welchen Themen zur Verfügung stehen, welchen Mehrwert sie für die Beratung bieten – und wie sie konkret eingesetzt werden können.

Drei Leitfäden Ausbildungsmarketing für KKU, Copyright WIN:A

Derzeit sind 136 Praxisimpulse für Beratende und für Betriebe verfügbar.

Am neusten hinzugekommen sind die Praxisimpulse…

 Alle 136 Praxisimpulse sind gegliedert nach den Themen…

Digitalisierung und KI.

Fachkräftesicherung und Personal.

Umwelt & Klima.

Sicherheit & Gesundheit.

Arbeits- und Organisationsgestaltung.

Das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e. V. entwickelt die Praxisimpulse Arbeitsforschung im BMFTR-Projekt WIN:A (Wissens- und Innovations-Netzwerk: Arbeitsforschung) für die Praxis geeignete Handlungs- und Orientierungshilfen, die speziell auf die Bedürfnisse von Führungskräften in KMU und Handwerksbetrieben oder deren Beratenden zugeschnitten sind.

Ansprechperson: Anja Cordes

© Win:A Projekt

itb, Projekte

itb-Kongress: Wo sich Wissenschaft und Praxis treffen

Am 11. und 12. November 2025 kamen in Berlin Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Führungskräfte aus KMU und betriebliche Interessenvertretungen zusammen, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und einen wirksamen Wissenstransfer anzustoßen.

Das Transfer- und Netzwerksymposium war ein voller Erfolg. Es gab spannende Vorträge und Workshops zu den aktuellen Herausforderungen und die Möglichkeit, sich zu Lösungen auszutauschen. Die regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung (ReKodA) sowie deren Demonstratoren gaben neben dem Rahmenprogramm Denkanstöße und Impulse, um den Transfer solcher Lösungen in die betriebliche Praxis zu gestalten – gleichzeitig stand ein Aspekt besonders im Fokus: Was brauchen kleine und mittlere Unternehmen, darunter auch Handwerksbetriebe, um die Lösungen aus der Forschung auch umsetzen zu können? Und wie kann die Forschung diese besonderen Bedarfe adressieren, um das Handwerk bei der Lösung aktueller Herausforderungen wie der Einsatz von KI, Nachhaltigkeit oder Gesundheit zu unterstützen?

Im Rahmen des Kongresses fanden unterschiedliche Workshops statt, unter anderem zum Thema „Nachhaltige KI-Einführung im Betrieb“, wo Anke Freund von der Tischlerei Dein Freund Einblicke in ihren Betrieb gab.

Insgesamt zeigten die gewonnenen Erkenntnisse und Impulse deutlich, wie wichtig der enge Schulterschluss zwischen Forschung und Praxis ist, um KMU und Handwerksbetriebe nachhaltig bei der Bewältigung ihrer Zukunftsaufgaben zu stärken.

Ansprechperson: Nicole Stegmüller, Julia Maxi Bauer

Dr. Gebel vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

© itb

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KI trifft Nachhaltigkeit am 11./12.11. in Berlin

Auf dem Transfer- und Netzwerksymposium: Potenziale entfalten: Arbeitsforschung im Dialog am 11. und 12. November in Berlin.

Wie können KI und Nachhaltigkeit zusammen gedacht und auf betrieblicher Ebene miteinander verknüpft werden? Genau dieser Frage geht das itb beim Workshop „Nachhaltige KI-Einführung: Ein Austausch mit der Praxis“ nach. Im Zentrum stehen ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeitsziele und die Frage, welchen Beitrag KI dazu leisten kann. Dazu gibt es spannende Beispiele aus der Praxis:

  • Tischlerin Anke Freund berichtet über die Erfahrungen, die sie in ihrem Betrieb mit der Einführung von KI bereits gemacht hat – und zeigt, warum das Thema besonders für das Handwerk wichtig ist.
  • Betriebsrätin Phuc Chu Thi Hong von COS ist im Digitalisierungsbeirat von H&M und berichtet über den Digitalisierungstarifvertrag – und über die Beteiligung von Beschäftigten in der menschengerechten Gestaltung von Digitalisierung in Unternehmen.

Der Workshop bietet außerdem Raum für Diskussionen und Fragen, auf die wir im gemeinsamen Austausch Antworten finden wollen.

Das Transfer- und Netzwerksymposium wird gemeinsam von den Projekten WIN:A und CoCo veranstaltet. Mit dabei sind außerdem die regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung.

Sie wollen dabei sein oder interessieren sich für ein ausführliches Programm?

Dann schauen Sie gerne hier vorbei!

Zur Anmeldung

Ansprechperson: Nicole Stegmüller, Julia Maxi Bauer

© Win:A Projekt

itb, Projekte

Transfer- und Netzwerksymposium 2025

Wenn Arbeitsforschung auf Praxis trifft: Das Transfer- und Netzwerksymposium 2025

Die Arbeitswelt verändert sich rasant, aber wie gelingt der Sprung von der Forschung in die betriebliche Realität und umgekehrt? Das Transfer- und Netzwerksymposium am 11. und 12. November 2025 in Berlin zeigt, wie innovative Arbeitsforschung konkrete Lösungen für die Herausforderungen von heute und morgen liefert.

Praxis trifft Wissenschaft

Zwei Tage lang stehen nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse im Fokus, sondern vor allem die Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis und wie die Arbeitsforschung hier zu Lösungen beitragen konnte. Die Regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung berichten von ihren Erfahrungen aus der Praxis in den Betrieben, von Anwendungsbeispielen, Herausforderungen und Lösungswegen.

Das Besondere: Die Veranstaltung präsentiert die Ergebnisse der Projekte der Regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung, die die Kompetenzentwicklung im digitalen Wandel und in der Nachhaltigkeit erforschen und erproben. Hier entstehen keine theoretischen Konzepte, sondern praxiserprobte Lösungen für die Betriebe vor Ort.

Innovation zum Anfassen

Das Programm bietet eine einzigartige Mischung: Innovation Tandems bringen Forschende und Praktiker zusammen, interaktive Workshops lassen Raum für Austausch und Vernetzung zum Thema Wissenstransfer, und bei den „Future Pitches“ werden die innovativen Ansätze für die Zukunft der Arbeit präsentiert und diskutiert.

Mehr als nur Networking

Auf dem Transfer- und Netzwerksymposium entstehen nicht nur neue Kontakte, sondern echte Partnerschaften für die Zukunft der Arbeit. Außerdem erhalten Sie Einblicke in hilfreiche Angebote und Tools, die sie für ihre Arbeit verwenden können.

Die Anmeldung ist kostenlos. Seien Sie dabei, wenn die Zukunft der Arbeit Gestalt annimmt!

Zur Anmeldung

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

© Win:A Projekt

Transfer- und Netzwerksymposium 2025

Transfer- und Netzwerksymposium 2025

Potenziale entfalten: Arbeitsforschung im Dialog

11.-12.11.2025

Berlin

Die aktuelle Agenda finden Sie zum Download hier.

Über die Seite vom Fraunhofer-Institut gelangen Sie zum Anmeldeformular.

Am 11. und 12. November 2025 laden die Projekte CoCo – Connect & Collect und WIN:A – Wissens- und Innovations-Netzwerk: Arbeitsforschung zum diesjährigen Transfer- und Netzwerksymposium „Potenziale entfalten: Arbeitsforschung im Dialog“ ganz herzlich nach Berlin ein.

Der Förderschwerpunkt Zukunft der Wertschöpfung Forschung zur Produktion, Dienstleistung und Arbeit steht in diesem Jahr an einem bedeutenden Wendepunkt: Während einige der ReKodA – Regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung ihre Laufzeit erfolgreich abschließen, sind andere ReKodA noch mitten in der Umsetzung. Diese besondere Konstellation möchten wir nutzen, um gemeinsam mit Ihnen, zurückzublicken – und gleichzeitig neue Perspektiven zu eröffnen. Im Rahmen des Transfer- und Netzwerksymposiums bringen wir Wissenschaft und betriebliche Praxis zusammen, um Erfolge, Erkenntnisse und bewährte Ansätze aus den ReKodA sichtbar zu machen. Was hat funktioniert? Welche Herausforderungen wurden gemeistert? Und wie lassen sich diese Erfahrungen für die Zukunft wertschöpfend nutzen? Gleichzeitig richten wir den Blick nach vorn: Welche Themen erforschen die fortlaufenden ReKodA? Wie können erfolgreiche Ansätze verstetigt und weiterentwickelt werden? Und welche Impulse liefern sie für die nachhaltige Transformation der Arbeitswelt? Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur wissenschaftliche Perspektiven, sondern vor allem auch die Erfahrungen und Bedarfe der betrieblichen Praxis: Führungskräfte, gewerkschaftliche Interessenvertretungen und Intermediäre kommen zu Wort – und ins Gespräch.

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns diese besondere Wegmarke zu gestalten. Lassen Sie uns voneinander lernen, Wissen teilen und die Zukunft gemeinsam weiterdenken.