itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

Schlagwort: Kompetenzen

itb, Projekte

Impulse für moderne Berufsbildung

AG BFN Fachtagung: Diskussion um Chancen der Transformation für die Berufsbildung. Im Fokus stehen systemische Ansätze und neue Wege der Fortbildung.

Die Zukunft der Berufsbildung erfordert systemische Antworten – dieses zentrale Fazit prägte die Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) am 12. und 13. März 2026. Die Veranstaltung, organisiert vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IAO, dem Karlsruher Institut für Technologie sowie der Technischen Universität Hamburg, bot eine hochkarätige Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik.

Unter dem Motto „Zukunftsweisende Berufsbildung: Chancen der Transformation für Innovationen nutzen“ wurden aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze intensiv diskutiert. Besonders betont wurde, dass nachhaltige Entwicklungen nur gelingen können, wenn didaktische, institutionelle und ordnungspolitische Ebenen eng miteinander verzahnt werden.

An diese Perspektive knüpften Verena Berten (itb) und Dr. Friederike Enßle-Reinhard (f-bb) mit ihrem Beitrag an. Sie diskutierten unter dem Titel „‚Da setze ich mich zwei Stunden aufs Sofa und dann hab‘ ich das durchgespielt.‘ Microcredentials im Spannungsfeld zwischen Flexibilitätserwartungen und fundierter Berufsbildung“ mit den Teilnehmenden der Fachtagung. Dabei wurde deutlich, dass flexible Lernformate zwar neue Chancen eröffnen, gleichzeitig jedoch hohe Anforderungen an Qualität und Struktur stellen. Die vorgestellten Erkenntnisse resultieren aus dem Projekt „InnoFort – Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials“.

Die Tagung bot insgesamt wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Berufsbildung und unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Lösungsansätze in Zeiten tiefgreifender Transformation.

Förderhinweis

Das Projekt InnoFort wird gefördert als InnoVET PLUS-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das BMBFSFJ bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

Ansprechperson: Verena Berten

© Bild von Maurice Müller auf Pixabay

 

 

itb, Offensive Mittelstand

Zukunft braucht Übergabe: Kongress in Stuttgart

Gemeinsam mit der Offensive Mittelstand Baden-Württemberg zeigt das itb beim 12. Landeskongress, wie KMU und Handwerk Betriebsübergaben meistern und Wissen sichern.

Unter dem Motto „Übergeben, übernehmen, umsetzen: Wissensbasierte Zukunftsgestaltung in KMU  fand der 12. Landeskongress der Offensive Mittelstand Baden-Württemberg im Haus der Wirtschaft in Stuttgart mit rund 80 Teilnehmenden aus Wirtschaft, Beratung, Wissenschaft und Intermediären statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Generationswechsel erfolgreich gestalten und zugleich ihr wertvolles Erfahrungswissen sichern können. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele und aktueller Forschungsergebnisse wurde veranschaulicht, wie eine frühzeitige und strukturierte Planung des Nachfolgeprozesses stattfinden kann.

Ein breites Spektrum an Perspektiven bereicherte das Programm: Betriebsvertreterinnen und -vertreter, Beratende, Expertinnen und Experten der Agentur für Arbeit, Banken sowie laufende Forschungs- und Anwendungsprojekte lieferten wertvolle Einblicke in die Praxis der Unternehmensnachfolge.

Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung, bestehende Förder- und Unterstützungsangebote gezielt zu nutzen. Gleichzeitig rückt modernes Wissensmanagement stärker in den Fokus: Digitale Werkzeuge und Künstliche Intelligenz eröffnen für Betriebe neue Möglichkeiten, Wissen systematisch zu erfassen, zu teilen und langfristig im Betrieb zu verankern.

Ansprechperson: Anja Cordes, Julia Maxi Bauer

© WIN:A

itb, Projekte

Transfercheck: Wissenstransfer strategisch gestalten

Der Transfercheck unterstützt Forschende und Projektverantwortliche dabei, Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis systematisch zu planen, Zielgruppen einzubinden und nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Der Transfercheck unterstützt dabei, Wissenstransfer von der Projektidee bis zur Evaluierung strategisch zu planen. Als praxisnaher Leitfaden hilft er, Ziele zu klären, relevante Akteur*innen frühzeitig einzubeziehen und Transferprozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Ursprünglich für Arbeitsforschende entwickelt, ist der Check, der innerhalb des Projekts „Wissens- und Innovations-Netzwerk: Arbeitsforschung“ (WIN:A) (gefördert durch das BMFTR) erstellt wurde, ebenso interessant für alle, die Projekte umsetzen und ihren Wissenstransfer reflektieren möchten. Er zeigt, wie Ergebnisse zielgruppengerecht aufbereitet werden und nachhaltig Wirkung entfalten können.

Das Instrument umfasst drei Dimensionen – von Rahmenbedingungen und Netzwerkaufbau über Planung und Durchführung bis zur Verstetigung der Ergebnisse. Eine Ampelsystematik macht Handlungsbedarfe sichtbar und unterstützt dabei, konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Mit einer Bearbeitungszeit von rund 30 bis 60 Minuten bietet der Transfercheck eine kompakte Möglichkeit, den eigenen Transfer zu analysieren und zu verbessern – damit Forschung und Projektergebnisse erfolgreich in der Praxis ankommen. Der Transfercheck steht auf der itb Webseite zum freien Download zur Verfügung: www.itb.de/veroeffentlichungen/

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

© WIN:A

itb, Projekte

Von der Forschung in die Praxis: Instrumente für Beratende

Wie können Beratende und Betriebe Erkenntnisse und Instrumente aus der Forschung in ihrem Alltag nutzen? Mit den Praxisimpulsen Arbeitsforschung! Hier sind Hilfsmittel und Erkenntnisse aus der Arbeitsforschung kompakt und praxisgerecht aufbereitet.

Die Betriebsberatende im Handwerk unterstützt Betriebe zu einer großen Vielfalt an Themen – von Fachkräftesicherung und Arbeitsorganisation über den KI-Einsatz und Marketing bis hin zu Finanzierungsfragen. Damit Betriebe zu dieser großen Bandbreite an Themen schnell und wirkungsvoll unterstützt werden können, braucht es leicht einsetzbare Werkzeuge und aktuelle, praxisnahe Erkenntnisse. Hier setzen die Praxisimpulse Arbeitsforschung an: Sie bieten fundierte, kompakte und direkt nutzbare Unterstützung für die Beratungspraxis.

Was bieten die Praxisimpulse?     
Speziell für Beratende werden Instrumente und Erkenntnisse aus der Arbeitswissenschaft für die Beratungspraxis nutzbar gemacht: nach Beratungsthema auswählbar, kompakt und direkt einsetzbar. Sie zeigen auf einen Blick, welche Hilfsmittel und Tools aus der Arbeitsforschung zu welchen Themen zur Verfügung stehen, welchen Mehrwert sie für die Beratung bieten – und wie sie konkret eingesetzt werden können.

Drei Leitfäden Ausbildungsmarketing für KKU, Copyright WIN:A

Derzeit sind 136 Praxisimpulse für Beratende und für Betriebe verfügbar.

Am neusten hinzugekommen sind die Praxisimpulse…

 Alle 136 Praxisimpulse sind gegliedert nach den Themen…

Digitalisierung und KI.

Fachkräftesicherung und Personal.

Umwelt & Klima.

Sicherheit & Gesundheit.

Arbeits- und Organisationsgestaltung.

Das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e. V. entwickelt die Praxisimpulse Arbeitsforschung im BMFTR-Projekt WIN:A (Wissens- und Innovations-Netzwerk: Arbeitsforschung) für die Praxis geeignete Handlungs- und Orientierungshilfen, die speziell auf die Bedürfnisse von Führungskräften in KMU und Handwerksbetrieben oder deren Beratenden zugeschnitten sind.

Ansprechperson: Anja Cordes

© Win:A Projekt

itb, Projekte

Zweite Projektbeiratssitzung im Projekt InnoFort

Im Fokus der Online-Sitzung vom 28.11.2025 standen die Vorstellung des aktuellen Projektstands sowie die gemeinsame fachliche Weiterentwicklung des Projektvorhabens.  

Nach einer kurzen Darstellung der bisher umgesetzten Arbeitsschritte wurden die auf Basis einer Literatur- und Sekundäranalyse sowie qualitativer Interviews erarbeiteten Erkenntnisse vorgestellt. Diese sind in einem Ergebnisbericht dokumentiert und wurden im Rahmen der Beiratssitzung in ihren zentralen Punkten gemeinsam vertieft. Besonders deutlich wurde hierbei, dass die digitale und grüne Transformation Kompetenzanforderungen im Handwerk grundlegend verändert. Gefragt sind neben spezifischem Fachwissen (z.B. zu nachhaltiger Beschaffung und digitalen Technologien) auch überfachliche Kompetenzen wie Kommunikations- und Beratungskompetenz. Was bestehende Qualifizierungsformate im betrieblichen Bereich betrifft, so sind diese in Zielsetzung und Wirkung heterogen, wobei betriebsintegrierte Maßnahmen besonders wirksam sind.

Aktuell wird im Projekt ein Gestaltungsrahmen für Microcredentials für die Bildungslandschaft im Handwerk überprüft. Die Beiratssitzung fungierte hierfür als Ideengeber. In diesem Rahmen wurden die Grundsätze der zugrunde liegenden EU-Ratsempfehlung reflektiert und deren Bedeutung sowie Anwendungsmöglichkeiten für die Bildungslandschaft des Handwerks gemeinsam diskutiert.

Das Projekt InnoFort wird gemeinsam vom itb mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung und BAUM e.V. durchgeführt.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

Ansprechperson: Verena Berten

© Oleksandr Pidvalnyi auf Pixabay

 

 

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Zukunftstag des Ehrenamts im Handwerk

„Let’s talk about Ehrenamt“ – Beim 2. Zukunftstag wurden neue Ideen und Lösungsansätze für das Ehrenamt und die aktuellen Herausforderungen entwickelt

Unter dem Motto „let’s talk about Ehrenamt“ trafen sich am 18. Oktober 2025 erneut Ehrenamtliche, Hauptamtliche sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kammern, Verbänden und Innungen in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe. Der 2. Zukunftstag bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen des Ehrenamts im Handwerk zu entwickeln.

In inspirierenden Gesprächen mit erfahrenen, innovativen und eloquenten Expertinnen und Experten entstand ein konstruktiver Dialog, der Mut macht und Optimismus für die Zukunft weckt. Deutlich wurde: Gute Lösungen und erfolgreiche Praxisbeispiele gibt es bereits – sie müssen nur entdeckt, geteilt und weiterentwickelt werden.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der „Ehrenamtsakademie für das Handwerk in Baden-Württemberg“. Unter der Leitung von Raphael Wohlfahrt (HANDWERK BW) und Verena Berten (itb) wurden zentrale Fragen und Herausforderungen der handwerklichen Selbstverwaltung diskutiert und konkrete Ansätze erarbeitet, wie das Ehrenamt nachhaltig gestärkt werden kann.

Das Ehrenamt ist eine tragende Säule des Handwerks. Damit es auch künftig lebendig und wirksam bleibt, braucht es neue Ideen, frische Impulse und Menschen, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzugestalten. Der Austausch spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Zukunftstagen sollen künftig in konkrete Maßnahmen einfließen. Ziel ist es, das Ehrenamt im Handwerk langfristig zu fördern, zu modernisieren und zukunftsfähig zu gestalten.

Weitere Informationen und Termine finden sich unter: https://ehrenamt-handwerk-bw.de/

Ansprechperson: Verena Berten

© Markus Winkler auf Pixabay

 

 

itb, Projekte

Kompetenzen für das Handwerk von morgen

Das Projekt InnoFort untersucht, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit Qualifizierungsbedarfe und Lernangebote im Handwerk verändern.

Die fortschreitende digitale und grüne Transformation verändert auch die Arbeitswelt im Handwerk. Um herauszufinden, wie Betriebe diese Entwicklungen erleben und welche Kompetenzen künftig gefragt sind, wurden im Rahmen des Projekts InnoFort „Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials“ elf Handwerksbetriebe interviewt sowie aktuelle Literatur- und Paneldaten ausgewertet.

Die Ergebnisse zeigen ein vielschichtiges Bild: Digitale Basistechnologien sind im Handwerk bereits weit verbreitet und werden im Betriebsalltag routiniert eingesetzt. Auch digitale Plattformlösungen gewinnen zunehmend an Bedeutung, sei es in der Kundenkommunikation oder in der Auftragsabwicklung. Fortgeschrittene digitale Anwendungen, etwa im Bereich Künstliche Intelligenz (KI), spielen bislang jedoch eine eher untergeordnete Rolle. Deutlich wird, dass der Einsatz neuer Technologien im Betrieb stark von der Einstellung der Inhaberinnen und Inhaber abhängt.

Mit Blick auf die grüne Transformation zeigt sich ebenfalls Bewegung: Themen wie Ressourceneffizienz, nachhaltige Beschaffung oder Klimaschutz gewinnen in den Betrieben an Relevanz. Damit einher gehen veränderte Kompetenzanforderungen. Gefragt sind künftig nicht nur technisches Fachwissen, sondern auch überfachliche Kompetenzen wie interdisziplinäres Denken, Kommunikationsfähigkeit, Beratungskompetenz und Umweltbewusstsein. Zudem zeigte die Analyse, dass bestehende Weiterbildungsangebote im Handwerk sowohl in ihrer Zielsetzung als auch in ihrer Wirksamkeit sehr heterogen sind. Besonders wertvoll sind Formate, die betrieblich integriert sind und den Lerntransfer in den Arbeitsalltag direkt unterstützen. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die weitere Arbeit im Projekt.

Aufbauend auf den Ergebnissen wird derzeit daran gearbeitet, ein gemeinsames Verständnis von Microcredentials (MC) im Kontext des Handwerks zu entwickeln. Ziel ist es zu prüfen, inwieweit bestehende Anforderungen an MC auf die berufliche Aus- und Weiterbildung übertragbar sind und wie eine Einbindung in das Fortbildungssystem des Handwerks gelingen kann.  Diese Überlegungen wurden im digitalen Projekttreffen am 17. Oktober 2025 weiter vertieft und gemeinsam diskutiert, um Ansätze für eine mögliche Struktur von MC im Handwerk zu entwickeln.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufs-bildung (BIBB).

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

Ansprechperson: Verena Berten

© BIBB

 

 

itb, Projekte

Was ist sozialpartnerschaftliche Energiewende?

Im Juli 2025 startete das itb Karlsruhe als Verbundpartner in das BMWE-geförderte Drittmittelprojekt sozialpartnerschaftlichen Energiewende (SoPaEn), das die Umsetzung der Energiewende untersucht.

Für die Umsetzung der Energiewende ist deren gesellschaftliche Akzeptanz im deutschen Handwerk unerlässlich, da diesem eine zentrale Rolle bei der energetischen Transformation zukommt. Das Verbundvorhaben „Sozialpartnerschaftliche Energiewende – Akzeptanz, Wissensproduktion und Reorganisation in der handwerklichen Selbstverwaltung“ (SoPaEn) untersucht die gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende im Handwerk im interdisziplinären Verbund (Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Sozioökonomische Bildung).

Der Projektverbund umfasst neben dem Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb, Karlsruhe) das Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) an der Bergischen Universität Wuppertal, die Forschungsstelle Kammerrecht (FoKa) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und den Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (A&L).

Das Teilvorhaben des itb steht unter der Überschrift „Betriebliche Ebene der Energiewende: Identifikation von Einstellungsmustern und Förderung und Verbreitung guter Praxis im Handwerk“. Es analysiert die Akzeptanz der Energiewende im deutschen Handwerk auf betrieblicher Ebene, um diese anhand passgenauer Maßnahmen zielgerichtet zu befördern.

Das dreijährige Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://www.itb.de/projekte/sopaen/

Ansprechpersonen: Dr. Sabrina Weber, Dr. Esther Stern

© Bild von Thomas G. auf Pixabay

 

 

Abbildung 1: Symbolbild IT-Sicherheit; Foto: Pixabay, axbenabdellah_DHI-News Juli25
itb, Projekte

Endspurt der erfolgreichen Online-Seminar-Reihe „IT-Sicherheit“

Am 24. Juli findet die letzte Ausgabe der seit Januar 2025 vom itb Karlsruhe organisierten beliebten Veranstaltungsreihe für kleine und mittlere Betriebe statt – unter der Überschrift „IT-Sicherheit aufrechterhalten – Praxistipps“.

Die bisherigen fünf Termine der Veranstaltungsreihe erfreuten sich großer Resonanz bei den Betrieben, die Teilnehmenden zeigten sich begeistert über die praxisnahen Informationen für mehr digitale Sicherheit: „Wieder sehr hilfreiche Infos! Tolle Vortragsreihe. Danke.“

Referent Jürgen Schüler erläutert, warum IT-Sicherheit für Betriebe existenziell ist, und zeigt die Bandbreite der Themen rund um die IT-Sicherheit im Betrieb auf: Wie kann ich eine Bestandsaufnahme durchführen und ein IT-Sicherheitskonzept für meinen Betrieb entwickeln? Wie kann ich Bedrohungen erkennen? Wie kann ich mich mit einem Notfallplan wappnen? Wie kann ich im Ernstfall reagieren? Wie kann ich alle im Betrieb sensibilisieren und schulen? Mit welchen Maßnahmen kann ich die IT-Sicherheit aufrechterhalten? Wie kann ich hilfreiche Tools wie den baden-württembergischen „CyberSicherheitsCheck für KMU” nutzen?

Eine zentrale Botschaft lautet, dass sich gerade auch kleine und mittlere Betriebe zwingend mit ihrer IT-Sicherheit beschäftigen müssen, denn: „Die Frage ist nicht, ob Sie angegriffen werden, sondern wann!” Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe und die Anmeldemöglichkeit zur letzten Veranstaltung am 24. Juli 2025 gibt es hier.

Die Veranstaltungsreihe kam auf Initiative der Handwerkskammer Karlsruhe zustande und wird von insgesamt acht baden-württembergischen Kammern und Fachverbänden als Kooperationspartner unterstützt. Sie findet im Rahmen des Kompetenzzentrum Smart Services statt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert wird. Es ist geplant, die Vorträge der Veranstaltungsreihe zum Nachhören auf dem YouTube-Kanal des Kompetenzzentrum Smart Services bereitzustellen.

 

Ansprechpartnerin: Dr. Sabrina Weber

Abbildung 1: Symbolbild IT-Sicherheit; Foto: Pixabay, axbenabdellah

Veranstaltertreffen BUF_DHI News_Juli25
itb, Veranstaltungen

Veranstaltertreffen 2025: Austausch zur Betriebswirt-Fortbildung

Bildungsanbietende und Handwerkskammern tauschten sich in Karlsruhe über die Zukunft der Fortbildung zum/zur Geprüfte:n Betriebswirt:in (HwO) aus.

Wie lässt sich die Aufstiegsfortbildung zur/zum Geprüfte:n Betriebswirt:in (HwO) zukunftsfähig gestalten? Diese Frage stand im Zentrum des Veranstaltertreffens am 30. Juni und 1. Juli 2025 in Karlsruhe. Eingeladen waren Bildungsanbietende und Handwerkskammern, die das Konzept des Instituts für Betriebsführung im DHI e. V. (itb), bestehend aus qualifizierten Dozierenden und handlungsorientierten Lehrunterlagen, nutzen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Verlagsanstalt Handwerk GmbH durchgeführt.

Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen in der Berufsbildung, insbesondere in Bezug auf die Anforderungen der höheren Berufsbildung, neue regulatorische Rahmenbedingungen sowie die praktische Kursumsetzung. In mehreren Diskussionsrunden wurden Herausforderungen wie Teilnehmendenakquise, steigende Kurskosten und sich verändernde Anforderungen an das Lehrpersonal thematisiert.

Die Teilnehmenden konnten außerdem einen Einblick in aktuelle Forschungstätigkeiten des itb erhalten. Das vom BMFTR geförderte Projekt „InnoFort – Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials“ beschäftigt sich mit der Frage, wie kompakte Lerneinheiten zu Themen wie Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit sinnvoll in das Fortbildungssystem des Handwerks integriert und formell anerkannt werden können.

Das Projekt „Das ist doch Ehrensache!“ widmet sich der Frage, wie ehrenamtliches Engagement im Handwerk gestärkt werden kann und entwickelt dazu gezielte Handlungsempfehlungen für ehrenamtlich engagierte Handwerkerinnen und Handwerker sowie Interessierte, die ein Ehrenamt im Handwerk übernehmen möchten.

Neben dem fachlichen Austausch bot das Treffen auch Raum für Vernetzung, etwa bei der Stadtführung durch Karlsruhe oder dem gemeinsamen Abendessen.

Weitere Informationen zur Aufstiegsfortbildung „Geprüfte:r Betriebswirt:in (HwO)“ und dem begleitenden Serviceangebot des Instituts für Betriebsführung sind unter www.betriebswirt.de abrufbar.

Ansprechpartnerin: Verena Berten

Abbildung 1: Verena Berten (itb) bei der Moderation des Veranstaltertreffens, © : itb