itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

Schlagwort: Kompetenzen

Digitale Cybersicherheitslösung für Unternehmen und Betriebe.
itb, Offensive Mittelstand

Cybersicherheit für Betriebe

Das itb stellt ein neues Instrument vor: Die Umsetzungshilfe Cybersicherheit im Betrieb. Die praxisnahe Unterstützung hilft ohne notwendige Vorkenntnisse dabei, Sicherheitsmaßnahmen einfach und effektiv umzusetzen.

Ob Produktions-, Industrie- oder Handwerksbetrieb: Cyberbedrohungen betreffen Betriebe aller Branchen und Größen. Es sind jedoch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) besonders gefährdet, denn ihnen fehlen häufig die personellen und technischen Ressourcen für einen wirksamen Schutz. Gleichzeitig können selbst kurze Systemausfälle oder Datenverluste existenzbedrohend sein.

Die Umsetzungshilfe setzt die genau hier an und zeigt Schritt für Schritt, wie Betriebe…

  • Risiken frühzeitig erkennen,
  • ihre IT-Systeme stabil halten,
  • Daten zuverlässig sichern und
  • im Ernstfall handlungsfähig bleiben können.

Die Umsetzungshilfe ist auch ohne IT-Vorkenntnisse anwendbar und bietet zusätzlich einen Überblick über wichtige Anlaufstellen für Notfälle.

Das übergeordnete Ziel ist, nicht nur einzelne Vorfälle abzuwehren, sondern eine langfristige Sicherheitskultur im Betrieb aufzubauen, die Vertrauen bei Kunden, Mitarbeitenden und Geschäftspartnern schafft und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichert.

Die Umsetzungshilfe „Cybersicherheit“ kann sowohl direkt im Unternehmen oder gemeinsam z. B. im Rahmen einer Betriebsberatung genutzt werden und die Cybersicherheit des Betriebs bewerten sowie Maßnahmen für die weitere Entwicklung ableiten.

Entwickelt wurde die Umsetzungshilfe von Partnern der Offensive Mittelstand (Infos siehe unten).

Bei Rückfragen und für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an: Anja Cordes.

 

Institut für Betriebsführung im Deutschen Handwerk (itb) und Offensive Mittelstand (OM)

Das Institut für Betriebsführung (itb) ist Partner der Offensive Mittelstand (OM) eine neutrale und unabhängige Plattform intermediärer Organisationen auf Bundesebene (Sozialpartner, Sozialversicherungen, Kammern, zentrale Forschungsinstitute, Bundesministerien, Berufs- und Fachverbände – z.B. der Steuerberater, Unternehmensberater, Energieberater, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte). In der OM kommen die wichtigsten Akteure in der KMU-Landschaft zusammen und sie fördert eine produktive und gesundheitsgerechte Unternehmensführung durch die Entwicklung qualitätsgesicherter OM-Praxis-Checks (OM-Praxis A-1.0 bis B-2).

Umsetzungshilfe „Cybersicherheit“, © Offensive Mittelstand

Bäcker bei der Arbeit, Brot und Backwaren im Fokus.
itb, Offensive Mittelstand

Das Bäckerhandwerk zukunftsfit machen

Das itb stellt für die Beratung im Bäckerhandwerk ein neues Instrument vor: Der INQA-Unternehmenscheck „Bäckerhandwerk“, jetzt online verfügbar.

Der INQA-Unternehmenscheck „Bäckerhandwerk“ unterstützt Bäckereibetriebe sowie deren Betriebsberaterinnen und Betriebsberater dabei, ihre Stärken und Schwächen systematisch zu ermitteln und Potenziale für Verbesserungen aufzuspüren.

Der Check „Bäckerhandwerk” wurde u. a. mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V. und der Bäcker- und Konditorenvereinigung Nord e. V. erarbeitet und erprobt. Er hilft Bäckereibetrieben dabei, Potenziale zur Verbesserung in ihrem Unternehmen zu sehen und  ermöglicht es, die Herausforderungen im Bäckerhandwerk, wie z. B. sich verändernde Kundenerwartungen, schnell wechselnde Märkte, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftesicherung, besser zu erkennen und als Chance im Wettbewerb zu nutzen. Grundlage ist das bewährte Format INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand – Erfolg ist kein Zufall“ (OM-Praxis A-1.0), der an die besonderen Herausforderungen der Branche des Bäckerhandwerks angepasst wurde.

Das Instrument deckt acht zentrale Themenfelder ab, von Strategie und Liquidität über Führung, Markt und Kunde bis hin zu Organisation, Unternehmenskultur, Personal und Leistungsprozessen. Der Check eignet sich auch für Konditoreien.

Ab sofort steht der Check kostenfrei sowohl als PDF-Dokument als auch als Online-Tool zur Verfügung. Damit ist eine noch einfachere und schnellere Selbstbewertung möglich. Alle Dokumente bzw. Tools finden sich auch auf der Website der Offensive Mittelstand.

Bei Rückfragen und für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an: Anja Cordes

 

Institut für Betriebsführung im Deutschen Handwerk (itb) und Offensive Mittelstand (OM)

Das Institut für Betriebsführung (itb) ist Partner der Offensive Mittelstand (OM) eine neutrale und unabhängige Plattform intermediärer Organisationen auf Bundesebene (Sozialpartner, Sozialversicherungen, Kammern, zentrale Forschungsinstitute, Bundesministerien, Berufs- und Fachverbände – z.B. der Steuerberater, Unternehmensberater, Energieberater, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte). In der OM kommen die wichtigsten Akteure in der KMU-Landschaft zusammen und sie fördert eine produktive und gesundheitsgerechte Unternehmensführung durch die Entwicklung qualitätsgesicherter OM-Praxis-Checks (OM-Praxis A-1.0 bis B-2).

INQA-Unternehmenscheck für das Bäckerhandwerk, © Offensive Mittelstand

Gruppengespräch bei ITB Karlsruhe im Bildungsbereich.
itb, Projekte

InnoFort entwickelt Lernformate für das Handwerk weiter

Beim Projekttreffen in Nürnberg erprobte das Projektteam erste Ansätze für ein Planspiel und konkretisierte die weitere Ausgestaltung von Lernbausteinen zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit.  

Das itb-Forschungsprojekt InnoFort – Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials hat einen weiteren Entwicklungsschritt erreicht. Beim Projekttreffen am 28. und 29. Juli 2026 in Nürnberg kamen die Projektpartner zusammen, um die bisher erarbeiteten Konzepte gemeinsam weiterzuentwickeln.

Ein Schwerpunkt des Treffens war die erste interne Erprobung des im Projekt entwickelten Planspiels. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse flossen unmittelbar in die Diskussion zur weiteren konzeptionellen Ausgestaltung ein. Im Fokus stand insbesondere die Verzahnung des Planspiels mit den im Projekt entstehenden inhaltlichen Demonstratoren zu den Themen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, ein didaktisch aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept zu entwickeln, das Transformationsprozesse im Handwerk praxisnah vermittelt und den Transfer in die betriebliche Weiterbildung unterstützt.

Für InnoFort ist es von zentraler Bedeutung, das entwickelte Planspiel konsequent an den Bedarfen des Handwerks sowie den Anforderungen angehender Führungskräfte auszurichten. Von besonderer Relevanz ist daher die Erprobungsphase, welche nicht allein der praktischen Anwendung, sondern als wesentlicher Bestandteil des Entwicklungsprozesses dient. Durch die Einbindung geeigneter Erprobungspartner sollen praxisnahe Rückmeldungen gewonnen werden, die systematisch in die Weiterentwicklung des Planspiels einfließen. Vor diesem Hintergrund wurden die organisatorischen und inhaltlichen Voraussetzungen für die Erprobungsphase konkretisiert.

Organisationen mit Interesse an einer Mitwirkung in der Erprobungsphase sind herzlich eingeladen, Kontakt mit dem Projektteam aufzunehmen.

Das Projekt InnoFort wird gefördert als InnoVET PLUS-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das BMBFSFJ bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Ansprechperson: Verena Berten

Das InnoFort Projektteam beim Projekttreffen in Nürnberg © itb

 

 

Person arbeitet an Laptop mit Diagrammen und Grafiken, Fokus auf Innovation und Technologie bei itb.
itb, Projekte

InnoFort-Beiratstreffen liefert wichtige Impulse

Beim dritten Treffen des Projektbeirats standen Austausch und Weiterentwicklung im Fokus. Die Teilnehmenden lieferten wertvolle Anregungen für die nächste Projektphase.

Am 19. Mai fand das dritte Projektbeiratstreffen des Projektes InnoFort – Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials statt. Im Rahmen des Treffens wurde der bisherige Projektfortschritt im Bereich der konkreten inhaltlichen Ausgestaltung von Lernmaterialien zu den Themen KI und Nachhaltigkeit vorgestellt. Die Mitglieder des Beirats konnten sowohl in die Reflexion des aktuellen Projektstandes als auch in die Ausrichtung zukünftiger Schritte eingebunden werden. Der konstruktive Dialog ermöglichte es, zentrale Fragestellungen zu schärfen und neue Perspektiven einzubringen.

Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Impulse aus dem Kreis des Beirats, die gezielt in die weitere Ausgestaltung der zu entwickelnden Materialien einfließen werden. Die Beiträge der Teilnehmenden leisten damit einen wichtigen Impuls zur erfolgreichen Fortführung des Projekts und unterstreichen den Mehrwert des kontinuierlichen Austauschs.

Das Projekt InnoFort wird gemeinsam vom itb mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und BAUM e.V. durchgeführt.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Ansprechperson: Verena Berten

© Tumisu auf Pixabay

 

 

ITB Karlsruhe Messe mit Besuchern und Ausstellern im Bereich Tourismus und Innovation.
itb, Projekte

Veröffentlichung zu Qualifizierungsbedarfen im HW

Wie verändern Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit die Kompetenzanforderungen im Handwerk? Ein neuer Bericht aus dem Projekt InnoFort zeigt Ansatzpunkte für die betriebliche Weiterbildung.

Im Projekt „Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials (InnoFort)“ wurden aktuelle Qualifizierungsbedarfe im Handwerk systematisch untersucht. Die Analyse basiert auf einer Kombination aus Literaturauswertung, quantitativer Sekundärdatenauswertung sowie qualitativen Interviews mit Handwerksbetrieben unterschiedlicher Größen und Gewerke. Ziel war es, die Rolle von Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit im Handwerk sowie daraus entstehende Qualifizierungsbedarfe zu analysieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass neben spezifischem Fachwissen – etwa im Umgang mit digitalen Technologien, Ressourceneffizienz oder Kreislaufwirtschaft – insbesondere überfachliche Kompetenzen an Bedeutung gewinnen. Dazu zählen unter anderem gewerkeübergreifendes Denken, Anpassungsfähigkeit sowie Kommunikations- und Beratungskompetenzen.

Gleichzeitig wird deutlich, dass Qualifizierungsangebote vor allem dann als sinnvoll und umsetzbar wahrgenommen werden, wenn sie sich gut in betriebliche Abläufe integrieren lassen, praxisnah gestaltet sind und eine flexible, selbstgesteuerte Teilnahme ermöglichen.

Die Ergebnisse wurden in einem Bericht aufbereitet, der als Veröffentlichung des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) online unter: https://www.f-bb.de/fileadmin/Projekte/INFO/2603_f-bb-Bericht_Qualifizierungsbedarfe_Handwerk.pdf zur Verfügung steht.

Das Projekt InnoFort wird gemeinsam vom itb mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und BAUM e.V. durchgeführt.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Ansprechperson: Verena Berten

Titel Veröffentlichung © f-bb

 

 

ITB Karlsruhe 2026, Fachmesse für Tourismus und Reisen in Deutschland.
itb, Projekte

Anmeldung zum WIN:A Transfertag 2026 in Köln

Der WIN:A Transfertag 2026 bringt Forschung und betriebliche Praxis im KOMED Köln zusammen. Im Fokus stehen wirksame Transferprozesse, konkrete Anwendungsbeispiele und Austausch auf Augenhöhe.

 Am 07. Juli 2026 findet der WIN:A Transfertag im KOMED im MediaPark Köln statt. Unter dem Titel „Wissen, was wirkt – Transfer als Gemeinschaftsaufgabe“ widmet sich die Veranstaltung der Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse unter realen Bedingungen nachhaltig in die betriebliche Praxis übertragen werden können.

Im Mittelpunkt steht Transfer als gemeinsamer Gestaltungsprozess von Forschung und Praxis. Erfolgreiche Umsetzung erfordert das Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure – von Betriebsräten über Beratende bis hin zu Führungskräften und Forschenden. Genau diesen gemeinsamen Blick greift der Transfertag auf und schafft Raum für Austausch, Reflexion und praxisnahe Impulse.

Eine zentrale Rolle spielt die Podiumsdiskussion „Transfer unter Realbedingungen“, in der Vertreter und Vertreterinnen aus Forschung und betrieblicher Praxis beleuchten, welche Bedingungen, Ressourcen und Rahmenkonstellationen entscheidend dafür sind, ob innovative Ideen im Unternehmensalltag Wirkung entfalten. Dabei werden sowohl Erfolgserfahrungen als auch typische Herausforderungen thematisiert. Zu den Teilnehmenden zählen unter anderem Oliver Dietrich (IG Metall), Verena Dondorf (Fraunhofer IEM) und Dr. Birgit Schauerte (BGF Institut).

Ergänzt wird das Programm durch ein DemonstratorenLab, in dem Anwendungs- und Forschungspartner aus den ReKodA‑Use‑Cases gemeinsam ihre Demonstratoren vorstellen. Anhand konkreter Beispiele wird sichtbar, wie Forschungsergebnisse in betriebliche Abläufe integriert und weiterentwickelt wurden.

In mehreren Workshops erhalten die Teilnehmenden darüber hinaus Gelegenheit, Transfer aktiv mitzugestalten: von der strategischen Ausrichtung von Forschungsaktivitäten mithilfe des WIN:A Transferchecks, über die praktische Erprobung der Plattform „MAF“ im Betriebsalltag bis hin zur Frage, wie Vernetzung als Schlüssel für ein wirksames Wissensökosystem der Arbeitsforschung genutzt werden kann.

Der Transfertag richtet sich an Akteure aus Wissenschaft und Praxis, die Transfer nicht als Einzelleistung, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe verstehen und weiterentwickeln möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung: https://www.om-maf.de/transfertag2026

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

© WIN:A

Leere Sitzreihen bei ITB Karlsruhe, Konferenzraum mit blauen Stühlen.
itb, Projekte

Impulse für die moderne Berufsbildung im Handwerk

AG BFN Fachtagung: Diskussion um Chancen der Transformation für die Berufsbildung. Im Fokus stehen systemische Ansätze und neue Wege der Fortbildung.

Die Zukunft der Berufsbildung erfordert systemische Antworten – dieses zentrale Fazit prägte die Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) am 12. und 13. März 2026. Die Veranstaltung, organisiert vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IAO, dem Karlsruher Institut für Technologie sowie der Technischen Universität Hamburg, bot eine hochkarätige Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik.

Unter dem Motto „Zukunftsweisende Berufsbildung: Chancen der Transformation für Innovationen nutzen“ wurden aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze intensiv diskutiert. Besonders betont wurde, dass nachhaltige Entwicklungen nur gelingen können, wenn didaktische, institutionelle und ordnungspolitische Ebenen eng miteinander verzahnt werden.

An diese Perspektive knüpften Verena Berten (itb) und Dr. Friederike Enßle-Reinhard (f-bb) mit ihrem Beitrag an. Sie diskutierten unter dem Titel „‚Da setze ich mich zwei Stunden aufs Sofa und dann hab‘ ich das durchgespielt.‘ Microcredentials im Spannungsfeld zwischen Flexibilitätserwartungen und fundierter Berufsbildung“ mit den Teilnehmenden der Fachtagung. Dabei wurde deutlich, dass flexible Lernformate zwar neue Chancen eröffnen, gleichzeitig jedoch hohe Anforderungen an Qualität und Struktur stellen. Die vorgestellten Erkenntnisse resultieren aus dem Projekt „InnoFort – Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials“.

Die Tagung bot insgesamt wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Berufsbildung und unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Lösungsansätze in Zeiten tiefgreifender Transformation.

Förderhinweis

Das Projekt InnoFort wird gefördert als InnoVET PLUS-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das BMBFSFJ bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

Ansprechperson: Verena Berten

© Bild von Maurice Müller auf Pixabay

 

 

Fachkongress bei itb Karlsruhe mit Präsentation vor Publikum.
itb, Offensive Mittelstand

Zukunft braucht Übergabe: Kongress in Stuttgart

Gemeinsam mit der Offensive Mittelstand Baden-Württemberg zeigt das itb beim 12. Landeskongress, wie KMU und Handwerk Betriebsübergaben meistern und Wissen sichern.

Unter dem Motto „Übergeben, übernehmen, umsetzen: Wissensbasierte Zukunftsgestaltung in KMU“  fand der 12. Landeskongress der Offensive Mittelstand Baden-Württemberg im Haus der Wirtschaft in Stuttgart mit rund 80 Teilnehmenden aus Wirtschaft, Beratung, Wissenschaft und Intermediären statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Generationswechsel erfolgreich gestalten und zugleich ihr wertvolles Erfahrungswissen sichern können. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele und aktueller Forschungsergebnisse wurde veranschaulicht, wie eine frühzeitige und strukturierte Planung des Nachfolgeprozesses stattfinden kann.

Ein breites Spektrum an Perspektiven bereicherte das Programm: Betriebsvertreterinnen und -vertreter, Beratende, Expertinnen und Experten der Agentur für Arbeit, Banken sowie laufende Forschungs- und Anwendungsprojekte lieferten wertvolle Einblicke in die Praxis der Unternehmensnachfolge.

Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung, bestehende Förder- und Unterstützungsangebote gezielt zu nutzen. Gleichzeitig rückt modernes Wissensmanagement stärker in den Fokus: Digitale Werkzeuge und Künstliche Intelligenz eröffnen für Betriebe neue Möglichkeiten, Wissen systematisch zu erfassen, zu teilen und langfristig im Betrieb zu verankern.

Ansprechperson: Anja Cordes, Julia Maxi Bauer

© WIN:A

Wissenschaftlicher Transfer bei itb Karlsruhe, Fokus auf Innovationen und Forschungsergebnisse.
itb, Projekte

Transfercheck: Wissenstransfer strategisch gestalten

Der Transfercheck unterstützt Forschende und Projektverantwortliche dabei, Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis systematisch zu planen, Zielgruppen einzubinden und nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Der Transfercheck unterstützt dabei, Wissenstransfer von der Projektidee bis zur Evaluierung strategisch zu planen. Als praxisnaher Leitfaden hilft er, Ziele zu klären, relevante Akteur*innen frühzeitig einzubeziehen und Transferprozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Ursprünglich für Arbeitsforschende entwickelt, ist der Check, der innerhalb des Projekts „Wissens- und Innovations-Netzwerk: Arbeitsforschung“ (WIN:A) (gefördert durch das BMFTR) erstellt wurde, ebenso interessant für alle, die Projekte umsetzen und ihren Wissenstransfer reflektieren möchten. Er zeigt, wie Ergebnisse zielgruppengerecht aufbereitet werden und nachhaltig Wirkung entfalten können.

Das Instrument umfasst drei Dimensionen – von Rahmenbedingungen und Netzwerkaufbau über Planung und Durchführung bis zur Verstetigung der Ergebnisse. Eine Ampelsystematik macht Handlungsbedarfe sichtbar und unterstützt dabei, konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Mit einer Bearbeitungszeit von rund 30 bis 60 Minuten bietet der Transfercheck eine kompakte Möglichkeit, den eigenen Transfer zu analysieren und zu verbessern – damit Forschung und Projektergebnisse erfolgreich in der Praxis ankommen. Der Transfercheck steht auf der itb Webseite zum freien Download zur Verfügung: www.itb.de/veroeffentlichungen/

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

© WIN:A

Ausbildungsmarketing für KKU, Leitfäden und Schulungsunterlagen, Karlsruhe.
itb, Projekte

Von der Forschung in die Praxis: Instrumente für Beratende

Wie können Beratende und Betriebe Erkenntnisse und Instrumente aus der Forschung in ihrem Alltag nutzen? Mit den Praxisimpulsen Arbeitsforschung! Hier sind Hilfsmittel und Erkenntnisse aus der Arbeitsforschung kompakt und praxisgerecht aufbereitet.

Die Betriebsberatende im Handwerk unterstützt Betriebe zu einer großen Vielfalt an Themen – von Fachkräftesicherung und Arbeitsorganisation über den KI-Einsatz und Marketing bis hin zu Finanzierungsfragen. Damit Betriebe zu dieser großen Bandbreite an Themen schnell und wirkungsvoll unterstützt werden können, braucht es leicht einsetzbare Werkzeuge und aktuelle, praxisnahe Erkenntnisse. Hier setzen die Praxisimpulse Arbeitsforschung an: Sie bieten fundierte, kompakte und direkt nutzbare Unterstützung für die Beratungspraxis.

Was bieten die Praxisimpulse?     
Speziell für Beratende werden Instrumente und Erkenntnisse aus der Arbeitswissenschaft für die Beratungspraxis nutzbar gemacht: nach Beratungsthema auswählbar, kompakt und direkt einsetzbar. Sie zeigen auf einen Blick, welche Hilfsmittel und Tools aus der Arbeitsforschung zu welchen Themen zur Verfügung stehen, welchen Mehrwert sie für die Beratung bieten – und wie sie konkret eingesetzt werden können.

Drei Leitfäden Ausbildungsmarketing für KKU, Copyright WIN:A

Derzeit sind 136 Praxisimpulse für Beratende und für Betriebe verfügbar.

Am neusten hinzugekommen sind die Praxisimpulse…

 Alle 136 Praxisimpulse sind gegliedert nach den Themen…

… Digitalisierung und KI.

… Fachkräftesicherung und Personal.

… Umwelt & Klima.

… Sicherheit & Gesundheit.

… Arbeits- und Organisationsgestaltung.

Das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e. V. entwickelt die Praxisimpulse Arbeitsforschung im BMFTR-Projekt WIN:A (Wissens- und Innovations-Netzwerk: Arbeitsforschung) für die Praxis geeignete Handlungs- und Orientierungshilfen, die speziell auf die Bedürfnisse von Führungskräften in KMU und Handwerksbetrieben oder deren Beratenden zugeschnitten sind.

Ansprechperson: Anja Cordes

© Win:A Projekt