itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

Schlagwort: Kompetenzen

Windkraftanlagen in Karlsruhe für nachhaltige Energie.
itb, Projekte

Was ist sozialpartnerschaftliche Energiewende?

Im Juli 2025 startete das itb Karlsruhe als Verbundpartner in das BMWE-geförderte Drittmittelprojekt sozialpartnerschaftlichen Energiewende (SoPaEn), das die Umsetzung der Energiewende untersucht.

Für die Umsetzung der Energiewende ist deren gesellschaftliche Akzeptanz im deutschen Handwerk unerlässlich, da diesem eine zentrale Rolle bei der energetischen Transformation zukommt. Das Verbundvorhaben „Sozialpartnerschaftliche Energiewende – Akzeptanz, Wissensproduktion und Reorganisation in der handwerklichen Selbstverwaltung“ (SoPaEn) untersucht die gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende im Handwerk im interdisziplinären Verbund (Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Sozioökonomische Bildung).

Der Projektverbund umfasst neben dem Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb, Karlsruhe) das Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) an der Bergischen Universität Wuppertal, die Forschungsstelle Kammerrecht (FoKa) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und den Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (A&L).

Das Teilvorhaben des itb steht unter der Überschrift „Betriebliche Ebene der Energiewende: Identifikation von Einstellungsmustern und Förderung und Verbreitung guter Praxis im Handwerk“. Es analysiert die Akzeptanz der Energiewende im deutschen Handwerk auf betrieblicher Ebene, um diese anhand passgenauer Maßnahmen zielgerichtet zu befördern.

Das dreijährige Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://www.itb.de/projekte/sopaen/

Ansprechpersonen: Dr. Sabrina Weber, Dr. Esther Stern

© Bild von Thomas G. auf Pixabay

 

 

Digitales Globus-Symbol mit Vorhängeschloss, symbolisiert Cybersicherheit und Datenschutz.
itb, Projekte

Endspurt der erfolgreichen Online-Seminar-Reihe „IT-Sicherheit“

Am 24. Juli findet die letzte Ausgabe der seit Januar 2025 vom itb Karlsruhe organisierten beliebten Veranstaltungsreihe für kleine und mittlere Betriebe statt – unter der Überschrift „IT-Sicherheit aufrechterhalten – Praxistipps“.

Die bisherigen fünf Termine der Veranstaltungsreihe erfreuten sich großer Resonanz bei den Betrieben, die Teilnehmenden zeigten sich begeistert über die praxisnahen Informationen für mehr digitale Sicherheit: „Wieder sehr hilfreiche Infos! Tolle Vortragsreihe. Danke.“

Referent Jürgen Schüler erläutert, warum IT-Sicherheit für Betriebe existenziell ist, und zeigt die Bandbreite der Themen rund um die IT-Sicherheit im Betrieb auf: Wie kann ich eine Bestandsaufnahme durchführen und ein IT-Sicherheitskonzept für meinen Betrieb entwickeln? Wie kann ich Bedrohungen erkennen? Wie kann ich mich mit einem Notfallplan wappnen? Wie kann ich im Ernstfall reagieren? Wie kann ich alle im Betrieb sensibilisieren und schulen? Mit welchen Maßnahmen kann ich die IT-Sicherheit aufrechterhalten? Wie kann ich hilfreiche Tools wie den baden-württembergischen „CyberSicherheitsCheck für KMU” nutzen?

Eine zentrale Botschaft lautet, dass sich gerade auch kleine und mittlere Betriebe zwingend mit ihrer IT-Sicherheit beschäftigen müssen, denn: „Die Frage ist nicht, ob Sie angegriffen werden, sondern wann!” Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe und die Anmeldemöglichkeit zur letzten Veranstaltung am 24. Juli 2025 gibt es hier.

Die Veranstaltungsreihe kam auf Initiative der Handwerkskammer Karlsruhe zustande und wird von insgesamt acht baden-württembergischen Kammern und Fachverbänden als Kooperationspartner unterstützt. Sie findet im Rahmen des Kompetenzzentrum Smart Services statt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert wird. Es ist geplant, die Vorträge der Veranstaltungsreihe zum Nachhören auf dem YouTube-Kanal des Kompetenzzentrum Smart Services bereitzustellen.

 

Ansprechpartnerin: Dr. Sabrina Weber

Abbildung 1: Symbolbild IT-Sicherheit; Foto: Pixabay, axbenabdellah

Teilnehmer bei ITB Karlsruhe Konferenz im eleganten Saal, Präsentation auf Leinwand.
itb, Veranstaltungen

Veranstaltertreffen 2025: Austausch zur Betriebswirt-Fortbildung

Bildungsanbietende und Handwerkskammern tauschten sich in Karlsruhe über die Zukunft der Fortbildung zum/zur Geprüfte:n Betriebswirt:in (HwO) aus.

Wie lässt sich die Aufstiegsfortbildung zur/zum Geprüfte:n Betriebswirt:in (HwO) zukunftsfähig gestalten? Diese Frage stand im Zentrum des Veranstaltertreffens am 30. Juni und 1. Juli 2025 in Karlsruhe. Eingeladen waren Bildungsanbietende und Handwerkskammern, die das Konzept des Instituts für Betriebsführung im DHI e. V. (itb), bestehend aus qualifizierten Dozierenden und handlungsorientierten Lehrunterlagen, nutzen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Verlagsanstalt Handwerk GmbH durchgeführt.

Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen in der Berufsbildung, insbesondere in Bezug auf die Anforderungen der höheren Berufsbildung, neue regulatorische Rahmenbedingungen sowie die praktische Kursumsetzung. In mehreren Diskussionsrunden wurden Herausforderungen wie Teilnehmendenakquise, steigende Kurskosten und sich verändernde Anforderungen an das Lehrpersonal thematisiert.

Die Teilnehmenden konnten außerdem einen Einblick in aktuelle Forschungstätigkeiten des itb erhalten. Das vom BMFTR geförderte Projekt „InnoFort – Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials“ beschäftigt sich mit der Frage, wie kompakte Lerneinheiten zu Themen wie Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit sinnvoll in das Fortbildungssystem des Handwerks integriert und formell anerkannt werden können.

Das Projekt „Das ist doch Ehrensache!“ widmet sich der Frage, wie ehrenamtliches Engagement im Handwerk gestärkt werden kann und entwickelt dazu gezielte Handlungsempfehlungen für ehrenamtlich engagierte Handwerkerinnen und Handwerker sowie Interessierte, die ein Ehrenamt im Handwerk übernehmen möchten.

Neben dem fachlichen Austausch bot das Treffen auch Raum für Vernetzung, etwa bei der Stadtführung durch Karlsruhe oder dem gemeinsamen Abendessen.

Weitere Informationen zur Aufstiegsfortbildung „Geprüfte:r Betriebswirt:in (HwO)“ und dem begleitenden Serviceangebot des Instituts für Betriebsführung sind unter www.betriebswirt.de abrufbar.

Ansprechpartnerin: Verena Berten

Abbildung 1: Verena Berten (itb) bei der Moderation des Veranstaltertreffens, © : itb

ITB Karlsruhe Projektbeirat Treffen am 22.05.2025, Fokus auf Bau und Handwerk.
itb, Projekte

Gelungener Start für den Projektbeirat von InnoFort

Der Projektbeirat von InnoFort ist zu seiner ersten digitalen Sitzung zusammengekommen und begleitet künftig das Projektvorhaben mit Perspektiven aus Praxis und Wissenschaft.

Am 22. Mai 2025 fand das erste digitale Treffen des Projektbeirats im Forschungsprojekt InnoFort – Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials statt. Das Projektkonsortium, bestehend aus dem Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb), dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und BAUM e.V. stellte die geplanten Arbeitspakete vor gab einen Einblick in die laufenden Literatur- und Datenanalyse zum Stand der Digitalisierung und des Nachhaltigkeitsmanagements im Handwerk. Diese Analyse bildet die Grundlage für die Konzipierung und inhaltliche Ausgestaltung praxisnaher Microcredentials.

Im Fokus des Treffens standen neben dem gegenseitigen Kennenlernen auch die Vorstellung der Ausgangssituation: Microcredentials sind im Kontext des Handwerks bislang kaum erforscht. InnoFort setzt genau hier an und möchte die Potenziale von Microcredentials systematisch untersuchen. Entsprechend wurden auch die zentralen Fragestellungen des Projekts vorgestellt, beispielsweise wie Microcredentials sinnvoll gestaltet, anerkannt und in das Berufslaufbahnkonzept des Handwerks integriert werden können.

Besonders erfreulich: Der interdisziplinär besetzte Beirat bringt Perspektiven aus Wissenschaft, Bildung und Handwerk ein und versteht sich als strategischer Sparringspartner. Die Mitglieder möchten zentrale Fragen rund um Microcredentials und deren Einsatz im Berufsbildungssystem des Handwerks kritisch mitdenken und weiterentwickeln.

Auch die geplante Transferstrategie des Projekts sowie mögliche Beiträge des Beirats zur Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung wurden gemeinsam besprochen und erste Impulse für die weitere Projektarbeit eingebracht.

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Beirat gewinnt InnoFort eine starke fachliche Unterstützung für Qualitätssicherung, konzeptionelle Schärfung und nachhaltige Wirkung.

Mit dem Programm InnoVET fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

Ansprechperson: Verena Berten

Auftakt der ersten Projektbeiratssitzung/Präsentationseröffnung ©itb.

 

 

Neue Fähigkeiten auf einer Tafel geschrieben, Fokus auf Lernen und Entwicklung.
itb, Projekte

Ergebnisse der Arbeitsforschung für die Betriebsberatung!

Die angewandte Arbeitsforschung liefert praxistaugliche Werkzeuge, die Beratende im Handwerk darin unterstützen können, Handwerksbetriebe zielgerichtet zu beraten. Ein kompakter Workshop zeigt, wie diese gezielt genutzt werden können.

 Wie können aktuelle Erkenntnisse und hilfreiche Tools der angewandten Arbeitsforschung konkret in der Betriebsberatung im Handwerk eingesetzt werden? Dieser Frage widmen wir uns und liefern konkrete Antworten…

Herzliche Einladung zum Workshop

„Arbeitsforschung für Beratende: Effiziente Nutzung von Forschungsergebnissen in der Betriebsberatung des Handwerks“

„Arbeitsforschung für Beratende: Effiziente Nutzung von Forschungsergebnissen in der Betriebsberatung des Handwerks“
03. Juli 2025
10:00 – 14:00 Uhr

Online

Warum teilnehmen?

Die Arbeitsforschung liefert wertvolle Tools zu Themen wie Arbeits(platz)gestaltung, Unternehmenskultur, Personalführung oder auch der Technikeinführung – doch häufig bleiben diese in der Praxis ungenutzt. Mit dem Workshop möchten wir diesen Wissenstransfer stärken und zeigen, wie die Hilfsmittel und Erkenntnisse der angewandten Arbeitsforschung gezielt in die Betriebsberatung einfließen lassen können.

Im Fokus stehen praxisnahe und anwendungsfreundlich aufbereitete Hilfsmittel, Tools und Erkenntnisse zu folgenden Themen:

  • Fachkräftesicherung und Arbeitgeberattraktivität
  • Digitalisierung und KI
  • Energie und Nachhaltigkeit
  • Sicherheit und Gesundheit

Jetzt vormerken und anmelden! BISNET-Seminar 3.1.9
Wir freuen uns auf Sie!

Ansprechperson: Anja Cordes, Julia Maxi Bauer

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© Gerd Altmann auf Pixabay

 

ITB Karlsruhe 2025, globale Messe für Tourismus und IT-Sicherheit.

IT-Sicherheit aufrechterhalten – Praxistipps

Online-Veranstaltung „IT-Sicherheit aufrechterhalten – Praxistipps“

am 24. Juli 2025, online, 10.00 Uhr (ca. 30 Minuten + Fragen/Austausch)

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.

Inhalt: Backup-Lösungen unter Windows, Phishing und andere Bedrohungen durch E-Mails vermeiden, Multifaktorauthentifizierung, Verschlüsselung, Router und Telefonanlage schützen, VPN-Zugang.

Den Veranstaltungsflyer, alle Infos und Termine und die Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Kompetenzzentrum Smart Services“ statt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert wird.

Organisiert wird die Veranstaltung vom itb – Institut für Betriebsführung im Handwerk im DHI e. V. und der Universität Siegen.

Kooperationspartner der Veranstaltung sind die Handwerkskammern Heilbronn-Franken, Karlsruhe, Konstanz, Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Region Stuttgart, Reutlingen, Ulm und der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung ist Teil der Online-Reihe „IT-Sicherheit für Handwerksbetriebe“ von 30. Januar bis 24. Juli 2025.
Die sechs Termine der Veranstaltungsreihe bieten Ihnen Informationen zu verschiedenen Aspekten der IT-Sicherheit in Handwerksbetrieben und praxisorientierte Tipps und Handlungsempfehlungen, eine gezielte Erweiterung des eigenen Know-hows und den praxisnahen Austausch zu Ihren Fragen und Anliegen mit einem erfahrenen Experten. Von Datenlecks, dem „Risikofaktor Mensch“ bis hin zu Cyberangriffen – machen Sie Ihren Betrieb sicher!

 

Team bei ITB Karlsruhe Meeting in modernem Konferenzraum.
itb, Projekte

Erfolgreiches Auftakttreffen im Projekt InnoFort

Das neue Forschungsprojekt am itb „Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials“ ist am 21.01.2025 mit einem produktiven Kickoff-Meeting in Karlsruhe gestartet.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte InnoVET PLUS Projekt InnoFort untersucht, wie Microcredentials (MC) im Berufslaufbahnkonzept des Handwerks eingesetzt werden können und ob sie sinnvoll in das Berufsbildungssystem integriert werden können. Microcredentials zielen darauf ab, Menschen beim lebenslangen Lernen und der Anerkennung notwendiger Kompetenzen mithilfe kleiner Lern- und Zertifizierungseinheiten zu unterstützen.

Alle Projektpartner kamen in Karlsruhe zusammen, um die Weichen für eine zukunftsweisende Entwicklung in der beruflichen Bildung zu stellen. Während des Treffens konkretisierten die Beteiligten ihre gemeinsamen Ziele und erarbeiteten detaillierte Arbeitspakete. Der Fokus des Projekts liegt auf der Entwicklung praxisnaher Inhalte und zukunftsfähiger Konzepte, um einen maximalen Mehrwert für das Handwerk zu schaffen.

In Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) werden Microcredentials und ein Planspiel zu den Themen Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit entwickelt. Diese Formate sollen anschließend in Fortbildungskursen von Handwerkskammern erprobt werden. Darüber hinaus untersucht das Projekt Anerkennungsmöglichkeiten von MC im Fortbildungssystem des Handwerks. Dabei werden sowohl die Voraussetzungen für eine solche Anerkennung formuliert als auch Optionen zur Integration in bestehende Qualifikationen und Bildungsformate untersucht.

Im Zuge der Verstetigung der im Projekt erzielten Ergebnisse werden diese über das Netzwerk des zweiten Projektpartners BAUM e.V. bundesweit verbreitet und in der BAUM-Akademie verstetigt.

Weitere Informationen zum Projekt InnoFort finden Sie unter: https://www.itb.de/projekte/innofort/

Ansprechperson: Verena Berten

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© itb

Digitale Messe 2023 mit Fokus auf Tourismus und Innovation.
itb, Projekte

Arbeit des Weiterbildungsverbundes mehrWERT

Drei Jahre erfolgreiche Arbeit des Weiterbildungsverbundes mehrWERT liegen hinter uns. Zum Abschluss des Projektes konnte ein positives Fazit gezogen und eine Vielzahl an Erkenntnissen gewonnen werden.

Seit dem 01.11.2021 arbeiteten das Institut für Betriebsführung im DHI e.V (itb) und die Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH gemeinsam mit den Landkreisen Cloppenburg, Vechta, Diepholz, Nienburg/Weser, Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden im Projekt mehrWERT – Weiterbildungsverbund im ländlichen Raum. Ziel des Vorhabens war es, kleine und mittlere Unternehmen bei der strategischen Personalentwicklung und bei der Auswahl von passenden Weiterbildungsangeboten zu unterstützen.

Mit einem offiziellen Akt und einem Tag der offenen Tür konnten die Partnerorganisationen im September 2022 zwei mehrWERT-Beratungsbüros eröffnen (weitere Informationen siehe Webseite). Hier wurden seitdem zahlreiche Betriebe trägerunabhängig zu ihren Weiterbildungsbedarfen und geeigneten Weiterbildungsmaßnahmen beraten.

Zeitgleich wurde das Weiterbildungsangebot in der Region analysiert, Bedarfe und Lücken konnten aufgedeckt und somit Optimierungspotenziale herausgearbeitet werden. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des Analyseberichts veröffentlicht (siehe www.itb.de/veroeffentlichungen).

Zudem wurden die abschließenden Erkenntnisse über den Umgang kleiner und mittlerer Unternehmen mit beruflicher Weiterbildung aus dem Weiterbildungsverbund in einem Kurzbericht dokumentiert (siehe www.itb.de/veroeffentlichungen).

Nach drei erfolgreichen Jahren voller Erfahrungen und mit dem erfreulichen Ergebnis einen echten mehrWERT für die Projektregion geschaffen zu haben, möchten wir uns bei allen Mitwirkenden recht herzlich bedanken.

Der Weiterbildungsverbund wurde mit seinen mehrWERT-Büros durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die beteiligten Landkreise gefördert.

Ansprechperson: Verena Berten

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Hand beim Brotbacken auf der itb Karlsruhe, frischer Teig in Schüsseln.
itb

So stärken Bäckereibetriebe Strategie, Markt und Führung

Ein neues Instrument für Betriebe des Bäckerhandwerks ermöglicht ein systematischer Blick auf die Bereiche Strategie, Liquidität, Führung, Markt und Kunde wurde innerhalb der Offensive Mittelstand, deren Mitglied das itb ist, erarbeitet.

Bäckereibetriebe können nun anhand eines Branchenchecks ihr Unternehmen systematisch zu durchleuchten und individuelle Stärken und Schwächen ermitteln sowie Potenziale für Verbesserungen aufspüren. Dies ermöglicht der INQA-Unternehmenscheck „Bäckerhandwerk“ in kompakter Form.

Der Branchencheck basiert auf dem vielfach eingesetzten INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand – Erfolg ist kein Zufall“ und wurde speziell auf die Gegebenheiten und Herausforderungen des Bäckerhandwerks angepasst.

Der Branchenchek für das Bäckerhandwerk wurde entwickelt im Rahmen der Offensive Mittelstand zusammen mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V., der Bäcker- und Konditorenvereinigung Nord e. V. und Carsten Klingebiel (Unternehmensberater). In einzelnen Betrieben des Bäckerhandwerks wurde der Branchencheck getestet und optimiert. Im Rahmen des Strategiekreises der Offensive
Mittelstand, der das itb angehört, wurde der Check verabschiedet. Das Ergebnis liegt nun vor und kann kostenlos
heruntergeladen werden.

Ansprechpersonen: Anja Cordes, Julia Maxi Bauer

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© www.amh-online.de

Innovate+ INNOFORT Logo für Handwerksfortbildung und Microcredentials.
itb, Projekte

Innovative Fortbildung durch Microcredentials

Das InnoVET Plus Projekt InnoFort untersucht, wie Microcredentials im Berufslaufbahnkonzept des Handwerks eingesetzt werden können und ob sie sinnvoll in das Berufsbildungssystem integriert werden können. Der Startschuss für das Projekt fiel am 06. November 2024 auf der InnoVET Plus-Fachkonferenz in Berlin, die die neuen Innovationsprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) präsentierte.

Microcredentials (MC) bestehen aus kleinen Lern- und Zertifizierungseinheiten, die Menschen beim lebenslangen Lernen und beim Nachweis spezifischer Kompetenzen unterstützen sollen. Bisher werden MC verstärkt im Kontext der akademischen Bildung und Weiterbildung gedacht. Der Einsatz im Berufsbildungssystem des Handwerks ist jedoch noch Neuland und bisher weder praktisch erprobt noch in Hinblick auf formale Anforderungen erforscht.

Im Rahmen des Projekts InnoFort wird nun geprüft, inwiefern die bestehenden Anforderungen an MC auf die berufliche Aus- und Weiterbildung übertragbar sind. Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, das MC sinnvoll in das Handwerk integriert. Dabei liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf den Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit.

In Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) werden Wege untersucht, wie Microcredentials (MC) in das Berufsbildungssystems, insbesondere in das Fortbildungssystem des Handwerks, integriert werden können. Die im Projekt entstehenden Lernmodule zu den Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit werden in Form von kompakten Lernangeboten und einem Planspiel angeboten und in Fortbildungskursen von Handwerkskammern getestet.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, Möglichkeiten zur Anerkennung von MC im Fortbildungssystem des Handwerks zu untersuchen. Dabei geht es vor allem darum, die Voraussetzungen für eine solche Anerkennung festzulegen und zu prüfen, wie MC an bestehende Qualifikationen und Bildungsangebote angeschlossen werden können.

Um die im Projekt gewonnen Ergebnisse nachhaltig zu sichern, wird das bestehende Netzwerk von B.A.U.M. e.V. genutzt. B.A.U.M. e.V. unterstützt Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsstrategien weiterentwickeln möchten, und bieten so eine Plattform, um die Projektergebnisse bundesweit zu verbreiten und gezielt den relevanten Zielgruppen zugänglich zu machen. Besonders die B.A.U.M.-Akademie bietet dabei die Möglichkeit, Projektergebnisse dauerhaft zu integrieren und weiterzuführen.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Ansprechpersonen: Verena Berten, Magdalena Jehle, Dana Keller

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Projektlogo InnoFort © BIBB