itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

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Transfercheck: Wissenstransfer strategisch gestalten

Der Transfercheck unterstützt Forschende und Projektverantwortliche dabei, Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis systematisch zu planen, Zielgruppen einzubinden und nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Der Transfercheck unterstützt dabei, Wissenstransfer von der Projektidee bis zur Evaluierung strategisch zu planen. Als praxisnaher Leitfaden hilft er, Ziele zu klären, relevante Akteur*innen frühzeitig einzubeziehen und Transferprozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Ursprünglich für Arbeitsforschende entwickelt, ist der Check, der innerhalb des Projekts „Wissens- und Innovations-Netzwerk: Arbeitsforschung“ (WIN:A) (gefördert durch das BMFTR) erstellt wurde, ebenso interessant für alle, die Projekte umsetzen und ihren Wissenstransfer reflektieren möchten. Er zeigt, wie Ergebnisse zielgruppengerecht aufbereitet werden und nachhaltig Wirkung entfalten können.

Das Instrument umfasst drei Dimensionen – von Rahmenbedingungen und Netzwerkaufbau über Planung und Durchführung bis zur Verstetigung der Ergebnisse. Eine Ampelsystematik macht Handlungsbedarfe sichtbar und unterstützt dabei, konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Mit einer Bearbeitungszeit von rund 30 bis 60 Minuten bietet der Transfercheck eine kompakte Möglichkeit, den eigenen Transfer zu analysieren und zu verbessern – damit Forschung und Projektergebnisse erfolgreich in der Praxis ankommen. Der Transfercheck steht auf der itb Webseite zum freien Download zur Verfügung: www.itb.de/veroeffentlichungen/

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

© WIN:A

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itb im neuen Zentrum für Dienstleistungen

Das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) wird wissenschaftlicher Partner im neu gegründeten „Zentrum für industrienahe Dienstleistungen“, in dessen Rahmen innovative und wettbewerbsfähige Dienstleistungen für KMU entwickelt werden.

Für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg sind technologie- und wissensintensive Dienstleistungen ein zunehmend wichtiger Wettbewerbsfaktor. Sie erzeugen Innovationsimpulse und bieten die Möglichkeit für neue Geschäftsmodelle, Produktivitätssteigerungen und zusätzliche Wertschöpfung im Dienstleistungsexport. Vor diesem Hintergrund wird das neue „Zentrum für industrienahe Dienstleistungen“ gemeinsam mit Unternehmen in Baden-Württemberg Entwicklungsprojekte zur Konzeption und Umsetzung innovativer Services aufsetzen und vorantreiben. Durch die unternehmenszentrierte Methodik und die wissenschaftliche Begleitung werden die Entwicklungsprojekte so umgesetzt, dass sämtliche Unternehmen im Bereich der industrienahen Dienstleistungen in Baden-Württemberg von den entwickelten Lösungen profitieren können.

Die mittelstandsgeführte Forschungs- und Transfermethodik des neuen Zentrums setzt die langjährige, erfolgreiche Arbeit des Kompetenzzentrums Smart Services konsequent fort. Der Fokus auf technologieorientierte Dienstleistungen unterstreicht auch den Forschungs- und Transferansatz des itb. Durch das neue Zentrum wird eine Brücke geschlagen von der Forschung zur unternehmerischen Praxis im Dienstleistungssektor. Interessierte Unternehmen aller Branchen sind eingeladen, im Rahmen des neuen Zentrums aktiv an den Dienstleistungen der Zukunft zu arbeiten. Eine Kontaktaufnahme sowie die Einbringung eigener Ideen für innovative Projekte sind über die Webseite des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen (https://industrienahe-dienstleistungen.de) unkompliziert möglich.

Die wissenschaftlichen Partner des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen sind neben dem itb das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart, das Forschungs- und Innovationszentrum Kognitive Dienstleistungssysteme in Heilbronn sowie die beiden Hochschulen in Furtwangen und in Konstanz. Mit diesen Projektpartnern hat das itb bereits erfolgreich im Rahmen des Kompetenzzentrums Smart Services zusammengearbeitet, das in den Jahren 2019 bis 2025 rund 20.000 Unternehmen erfolgreich bei der Digitalisierung unterstützt hat.

Das Zentrum für industrienahe Dienstleistungen wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg im Jahr 2026 mit insgesamt 1,6 Millionen Euro gefördert.

Ansprechpersonen: Henrik Lerche, Dr. Jochen Siegele, Dr. Sabrina Weber

Bild: Logo des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen © itb

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3DiH – 3D-Druck im Lebensmittelhandwerk

Nach rund dreieinhalb Jahren Laufzeit ist das Verbundprojekt 3DiH planmäßig beendet. Das itb resümiert mit dem interdisziplinären 3DiH-Projektverbund über den Status Quo des 3D-Drucks im Lebensmittelhandwerk.

Im Rahmen des BMFTR-geförderten Forschungsprojekts „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk“ (3DiH) kam das Projektkonsortium zu einem digitalen Abschlusstreffen zusammen, um sich über die Projektergebnisse auszutauschen. Sowohl die Partner aus Forschung und Wissenschaft als auch die Praxispartner aus dem Konditorenhandwerk diskutierten über die Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis, innovative Produktionsketten sowie Produkte und Dienstleistungen. Dabei ging es auch um die Reflexion des Ausgangspunktes zu Beginn der Projektlaufzeit im August 2022 und die Entwicklungsschritte, die jeder Projektpartner im Austausch mit den anderen gehen konnte.

Das Projekt wurde interdisziplinär umgesetzt, unter anderem durch das DAP der RWTH Aachen, das Institut für Betriebsführung im DHI (itb), das Zentrum für Ernährung und Gesundheit der HWK Koblenz (ZEG) sowie weitere Forschungs-, Technologie- und Praxispartner. Die enge Einbindung von Handwerksbetrieben stellte sicher, dass die entwickelten Lösungen einen hohen Praxisbezug aufweisen.

Kernstück von 3DiH ist eine webbasierte 3D-Anwenderplattform, die Handwerksbetriebe bei Design, Umsetzung und Vermarktung von 3D-gedruckten Anwendungen unterstützt. Ergänzt wurde diese durch einen digitalen Marktplatz, einen 3D-Design-Konfigurator sowie ein strukturiertes Wissens- und Schulungsangebot. Insgesamt wurden 19 Lerneinheiten entwickelt und gemeinsam mit beteiligten Konditoreibetrieben erprobt.

Mit dem Projektende liegen nun wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, digitale Werkzeuge und Qualifizierungskonzepte vor, die den Transfer additiver Fertigungstechnologien in das Lebensmittelhandwerk unterstützen. Die Ergebnisse leisten damit einen Beitrag zur digitalen Transformation und zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit handwerklicher Betriebe.

Alle Angebote und Tools sind über die Website des Projektes (www.3DiH.de) auch nach der Projektlaufzeit noch zugänglich.

Zu den 3D-Konfiguratoren geht es hier: https://3dih.de/3dih-3d-design-konfiguratoren

Zur umfangreichen Schulung zum 3D-Druck im Lebensmittelhandwerk geht es hier: https://3dih.de/3dih-lernplattform

Zu den Publikationen des Projektes geht es hier: https://3dih.de/presse

Ein umfangreicher Forschungsstand sowie Praxisbeispiele wurden in diesem Band publiziert: https://www.itb.de/shop/3d-druck-im-lebensmittelhandwerk

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

© Bild von Stephane auf Pixabay

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Von der Forschung in die Praxis: Instrumente für Beratende

Wie können Beratende und Betriebe Erkenntnisse und Instrumente aus der Forschung in ihrem Alltag nutzen? Mit den Praxisimpulsen Arbeitsforschung! Hier sind Hilfsmittel und Erkenntnisse aus der Arbeitsforschung kompakt und praxisgerecht aufbereitet.

Die Betriebsberatende im Handwerk unterstützt Betriebe zu einer großen Vielfalt an Themen – von Fachkräftesicherung und Arbeitsorganisation über den KI-Einsatz und Marketing bis hin zu Finanzierungsfragen. Damit Betriebe zu dieser großen Bandbreite an Themen schnell und wirkungsvoll unterstützt werden können, braucht es leicht einsetzbare Werkzeuge und aktuelle, praxisnahe Erkenntnisse. Hier setzen die Praxisimpulse Arbeitsforschung an: Sie bieten fundierte, kompakte und direkt nutzbare Unterstützung für die Beratungspraxis.

Was bieten die Praxisimpulse?     
Speziell für Beratende werden Instrumente und Erkenntnisse aus der Arbeitswissenschaft für die Beratungspraxis nutzbar gemacht: nach Beratungsthema auswählbar, kompakt und direkt einsetzbar. Sie zeigen auf einen Blick, welche Hilfsmittel und Tools aus der Arbeitsforschung zu welchen Themen zur Verfügung stehen, welchen Mehrwert sie für die Beratung bieten – und wie sie konkret eingesetzt werden können.

Drei Leitfäden Ausbildungsmarketing für KKU, Copyright WIN:A

Derzeit sind 136 Praxisimpulse für Beratende und für Betriebe verfügbar.

Am neusten hinzugekommen sind die Praxisimpulse…

 Alle 136 Praxisimpulse sind gegliedert nach den Themen…

Digitalisierung und KI.

Fachkräftesicherung und Personal.

Umwelt & Klima.

Sicherheit & Gesundheit.

Arbeits- und Organisationsgestaltung.

Das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e. V. entwickelt die Praxisimpulse Arbeitsforschung im BMFTR-Projekt WIN:A (Wissens- und Innovations-Netzwerk: Arbeitsforschung) für die Praxis geeignete Handlungs- und Orientierungshilfen, die speziell auf die Bedürfnisse von Führungskräften in KMU und Handwerksbetrieben oder deren Beratenden zugeschnitten sind.

Ansprechperson: Anja Cordes

© Win:A Projekt

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Zweite Projektbeiratssitzung im Projekt InnoFort

Im Fokus der Online-Sitzung vom 28.11.2025 standen die Vorstellung des aktuellen Projektstands sowie die gemeinsame fachliche Weiterentwicklung des Projektvorhabens.  

Nach einer kurzen Darstellung der bisher umgesetzten Arbeitsschritte wurden die auf Basis einer Literatur- und Sekundäranalyse sowie qualitativer Interviews erarbeiteten Erkenntnisse vorgestellt. Diese sind in einem Ergebnisbericht dokumentiert und wurden im Rahmen der Beiratssitzung in ihren zentralen Punkten gemeinsam vertieft. Besonders deutlich wurde hierbei, dass die digitale und grüne Transformation Kompetenzanforderungen im Handwerk grundlegend verändert. Gefragt sind neben spezifischem Fachwissen (z.B. zu nachhaltiger Beschaffung und digitalen Technologien) auch überfachliche Kompetenzen wie Kommunikations- und Beratungskompetenz. Was bestehende Qualifizierungsformate im betrieblichen Bereich betrifft, so sind diese in Zielsetzung und Wirkung heterogen, wobei betriebsintegrierte Maßnahmen besonders wirksam sind.

Aktuell wird im Projekt ein Gestaltungsrahmen für Microcredentials für die Bildungslandschaft im Handwerk überprüft. Die Beiratssitzung fungierte hierfür als Ideengeber. In diesem Rahmen wurden die Grundsätze der zugrunde liegenden EU-Ratsempfehlung reflektiert und deren Bedeutung sowie Anwendungsmöglichkeiten für die Bildungslandschaft des Handwerks gemeinsam diskutiert.

Das Projekt InnoFort wird gemeinsam vom itb mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung und BAUM e.V. durchgeführt.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

Ansprechperson: Verena Berten

© Oleksandr Pidvalnyi auf Pixabay

 

 

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20 Tools im Nachhaltigkeitskompass BW zu finden

Seit dem Go-Live im August wurde das Web-Portal Nachhaltigkeitskompass BW weiter ausgebaut. Mittlerweile sind darin 20 Nachhaltigkeits-Tools zu finden, die KMU dabei helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Viele Unternehmerinnen und Unternehmen wollen ihre KMU grüner machen, fühlen sich aber von der komplexen Aufgabe überfordert. Grund dafür ist oft die Vielzahl und die Unübersichtlichkeit der verfügbaren Nachhaltigkeits-Informationen. Hier setzt das Web-Portal Nachhaltigkeitskompass BW an. Es stellt Nachhaltigkeits-Tools von seriösen Anbietern kompakt und verständlich vor. So finden KMU ganz einfach die passenden Hilfsmittel für ihren Weg in Richtung Nachhaltigkeit.

Seit dem Go-Live im August ist der Nachhaltigkeitskompass BW auf der Internetseite https://nachhaltigkeitskompass-bw.de/ verfügbar. Mittlerweile sind darin bereits 20 Tools zu finden. Darüber hinaus wurde im November ein Kurzvideo eingebunden, das einen Blick hinter die Kulissen des Web-Portals erlaubt. Das Besondere daran: Die Stimme und der Avatar stammen aus einem KI-Videogenerator.

Der Nachhaltigkeitskompass BW wird vom itb – Institut für Betriebsführung im DHI e. V. – im Rahmen des Projektes Kompetenzzentrum Smart Services erstellt und durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Ansprechpartner: Henrik Lerche

© itb

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Prototyp-Plattform für 3D-Druckkonfiguratoren online

Im Rahmen des Forschungsprojekts 3DiH – 3D-Druck im Lebensmittelhandwerk, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Forschung und Technologie (BMFTR), steht nun eine Prototyp-Plattform zur Verfügung, die Anwenderinnen und Anwender zur Erprobung innovativer digitaler Fertigungsprozesse einlädt.

Das 3DiH-Team öffnet zum Jahresende die Pforten zur Gestaltung individueller Designs für den 3D-Druck. Entwickelt in Kooperation mit dem Softwareunternehmen Trinckle, bietet die Plattform vielfältige Möglichkeiten, um cloudbasierte 3D-Design- und Fertigungsprozesse im Lebensmittelhandwerk zu erproben – auch ohne eigenen 3D-Drucker. Die Plattform ermöglicht, 3D-Modelle flexibel an spezifische Anforderungen anzupassen. Dies reicht von der einfachen Parametrisierung einzelner Bauteile bis hin zur vollständigen Automatisierung komplexer Designprozesse, wodurch sowohl Entwicklungszeit als auch Produktionskosten signifikant reduziert werden können.

Nutzerinnen und Nutzer können innerhalb der Plattform unterschiedliche Konfiguratoren einzeln oder in Kombination für verschiedene Anwendungsszenarien testen – etwa für:

  • Schokostücke
  • Tiefzieh-Extrudate
  • Linocut-Motive
  • Belüftungslöcher (für Tiefziehformen)
  • Stempel
  • Cookie Cutter (Ausstechformen)
  • KI Tolls (für 2D- und 3D-Objekten)

Diese Beispiele zeigen die große Bandbreite möglicher Anwendungen des 3D-Drucks im Lebensmittelhandwerk – von dekorativen Elementen bis hin zu funktionalen Produktionshilfen. Eine Besonderheit der Plattform sind die KI-basierten 2D- und 3D-Konfiguratoren, die Designprozesse zusätzlich vereinfachen. Mithilfe künstlicher Intelligenz lassen sich Vorlagen automatisch generieren, anpassen und in druckbare Modelle überführen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Bibliothek hilfreicher Templates sowie ein umfangreiches Schulungs- und Informationsmaterial rund um den Einsatz von 3D-Drucktechnologien im Lebensmittelhandwerk.

Die Nutzung der Plattform steht nicht nur Forschungseinrichtungen oder Handwerksbetrieben offen. Auch Interessierte ohne eigenen 3D-Drucker können die Funktionen vollständig testen und Designprozesse virtuell erleben. Damit schafft das Projekt 3DiH eine niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeit in die digitale Produktentwicklung und trägt zur weiteren Digitalisierung handwerklicher Produktionsprozesse bei.

Mehr Informationen zum Projekt: www.3DiH.de

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

© Trinckle

 

 

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Erfolgreiche Nachwuchsgewinnung im ländlichen Raum

Viele Handwerksbetriebe im ländlichen Raum stehen vor der Herausforderung, junge Talente zu finden und zu binden – die Generation Z lässt sich gezielt erreichen, wenn man weiß, wo und wie.

Aktuell stellen sich viele Handwerksbetriebe eine wichtige Frage: Wie ist es möglich, junge Menschen zu erreichen und ihr Interesse am Betrieb zu wecken, womöglich sogar dafür zu begeistern?

In unserer nächsten Veranstaltung aus der Reihe „Generation Z für das Handwerk gewinnen“ werfen wir einen Blick auf die besonderen Chancen und Herausforderungen der Nachwuchsgewinnung für Handwerksbetriebe im ländlichen Raum. Das Besondere: Als Speakerin wird uns Sophie Monnheimer der Kreishandwerkerschaft Odenwald zur Verfügung stehen. Diskutiert werden unter anderem:

  • Herausforderungen der Rekrutierung und Bindung für Betriebe im ländlichen Raum
  • Vorteile des ländlichen Standorts für die Fachkräftesicherung und Besonderheiten der Generation Z
  • Erfolgsrezepte aus der Praxis für Betriebe

Online, am 05. Dezember 2025

15.00 Uhr – 15:45 Uhr
Zur kostenlosen Anmeldung zum Online-Event: Erfolgsrezepte zur Nachwuchsgewinnung im ländlichen Raum. | Besprechung – Teilnehmen | Microsoft Teams

Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen von NEXT LEVEL HANDWERK statt, wo Betriebe rund um die Fachkräftesicherung Unterstützung finden. NEXT LEVEL HANDWERK steht unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk e. V. (AMH). Ermöglicht wird dieses langfristig gedachte und angelegte Projekt durch das Engagement der handwerksnahen Partner Signal Iduna, IKK classic und Mewa Textil-Service. Das itb begleitet das Vorhaben inhaltlich.

Ansprechperson: Anja Cordes

© AMH

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itb-Kongress: Wo sich Wissenschaft und Praxis treffen

Am 11. und 12. November 2025 kamen in Berlin Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Führungskräfte aus KMU und betriebliche Interessenvertretungen zusammen, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und einen wirksamen Wissenstransfer anzustoßen.

Das Transfer- und Netzwerksymposium war ein voller Erfolg. Es gab spannende Vorträge und Workshops zu den aktuellen Herausforderungen und die Möglichkeit, sich zu Lösungen auszutauschen. Die regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung (ReKodA) sowie deren Demonstratoren gaben neben dem Rahmenprogramm Denkanstöße und Impulse, um den Transfer solcher Lösungen in die betriebliche Praxis zu gestalten – gleichzeitig stand ein Aspekt besonders im Fokus: Was brauchen kleine und mittlere Unternehmen, darunter auch Handwerksbetriebe, um die Lösungen aus der Forschung auch umsetzen zu können? Und wie kann die Forschung diese besonderen Bedarfe adressieren, um das Handwerk bei der Lösung aktueller Herausforderungen wie der Einsatz von KI, Nachhaltigkeit oder Gesundheit zu unterstützen?

Im Rahmen des Kongresses fanden unterschiedliche Workshops statt, unter anderem zum Thema „Nachhaltige KI-Einführung im Betrieb“, wo Anke Freund von der Tischlerei Dein Freund Einblicke in ihren Betrieb gab.

Insgesamt zeigten die gewonnenen Erkenntnisse und Impulse deutlich, wie wichtig der enge Schulterschluss zwischen Forschung und Praxis ist, um KMU und Handwerksbetriebe nachhaltig bei der Bewältigung ihrer Zukunftsaufgaben zu stärken.

Ansprechperson: Nicole Stegmüller, Julia Maxi Bauer

Dr. Gebel vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

© itb

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Zukunftstag des Ehrenamts im Handwerk

„Let’s talk about Ehrenamt“ – Beim 2. Zukunftstag wurden neue Ideen und Lösungsansätze für das Ehrenamt und die aktuellen Herausforderungen entwickelt

Unter dem Motto „let’s talk about Ehrenamt“ trafen sich am 18. Oktober 2025 erneut Ehrenamtliche, Hauptamtliche sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kammern, Verbänden und Innungen in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe. Der 2. Zukunftstag bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen des Ehrenamts im Handwerk zu entwickeln.

In inspirierenden Gesprächen mit erfahrenen, innovativen und eloquenten Expertinnen und Experten entstand ein konstruktiver Dialog, der Mut macht und Optimismus für die Zukunft weckt. Deutlich wurde: Gute Lösungen und erfolgreiche Praxisbeispiele gibt es bereits – sie müssen nur entdeckt, geteilt und weiterentwickelt werden.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der „Ehrenamtsakademie für das Handwerk in Baden-Württemberg“. Unter der Leitung von Raphael Wohlfahrt (HANDWERK BW) und Verena Berten (itb) wurden zentrale Fragen und Herausforderungen der handwerklichen Selbstverwaltung diskutiert und konkrete Ansätze erarbeitet, wie das Ehrenamt nachhaltig gestärkt werden kann.

Das Ehrenamt ist eine tragende Säule des Handwerks. Damit es auch künftig lebendig und wirksam bleibt, braucht es neue Ideen, frische Impulse und Menschen, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzugestalten. Der Austausch spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Zukunftstagen sollen künftig in konkrete Maßnahmen einfließen. Ziel ist es, das Ehrenamt im Handwerk langfristig zu fördern, zu modernisieren und zukunftsfähig zu gestalten.

Weitere Informationen und Termine finden sich unter: https://ehrenamt-handwerk-bw.de/

Ansprechperson: Verena Berten

© Markus Winkler auf Pixabay