itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.
Team bei ITB Karlsruhe Meeting in modernem Konferenzraum.
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Erfolgreiches Auftakttreffen im Projekt InnoFort

Das neue Forschungsprojekt am itb „Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials“ ist am 21.01.2025 mit einem produktiven Kickoff-Meeting in Karlsruhe gestartet.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte InnoVET PLUS Projekt InnoFort untersucht, wie Microcredentials (MC) im Berufslaufbahnkonzept des Handwerks eingesetzt werden können und ob sie sinnvoll in das Berufsbildungssystem integriert werden können. Microcredentials zielen darauf ab, Menschen beim lebenslangen Lernen und der Anerkennung notwendiger Kompetenzen mithilfe kleiner Lern- und Zertifizierungseinheiten zu unterstützen.

Alle Projektpartner kamen in Karlsruhe zusammen, um die Weichen für eine zukunftsweisende Entwicklung in der beruflichen Bildung zu stellen. Während des Treffens konkretisierten die Beteiligten ihre gemeinsamen Ziele und erarbeiteten detaillierte Arbeitspakete. Der Fokus des Projekts liegt auf der Entwicklung praxisnaher Inhalte und zukunftsfähiger Konzepte, um einen maximalen Mehrwert für das Handwerk zu schaffen.

In Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) werden Microcredentials und ein Planspiel zu den Themen Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit entwickelt. Diese Formate sollen anschließend in Fortbildungskursen von Handwerkskammern erprobt werden. Darüber hinaus untersucht das Projekt Anerkennungsmöglichkeiten von MC im Fortbildungssystem des Handwerks. Dabei werden sowohl die Voraussetzungen für eine solche Anerkennung formuliert als auch Optionen zur Integration in bestehende Qualifikationen und Bildungsformate untersucht.

Im Zuge der Verstetigung der im Projekt erzielten Ergebnisse werden diese über das Netzwerk des zweiten Projektpartners BAUM e.V. bundesweit verbreitet und in der BAUM-Akademie verstetigt.

Weitere Informationen zum Projekt InnoFort finden Sie unter: https://www.itb.de/projekte/innofort/

Ansprechperson: Verena Berten

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Digitale Messe 2023 mit Fokus auf Tourismus und Innovation.
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Arbeit des Weiterbildungsverbundes mehrWERT

Drei Jahre erfolgreiche Arbeit des Weiterbildungsverbundes mehrWERT liegen hinter uns. Zum Abschluss des Projektes konnte ein positives Fazit gezogen und eine Vielzahl an Erkenntnissen gewonnen werden.

Seit dem 01.11.2021 arbeiteten das Institut für Betriebsführung im DHI e.V (itb) und die Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH gemeinsam mit den Landkreisen Cloppenburg, Vechta, Diepholz, Nienburg/Weser, Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden im Projekt mehrWERT – Weiterbildungsverbund im ländlichen Raum. Ziel des Vorhabens war es, kleine und mittlere Unternehmen bei der strategischen Personalentwicklung und bei der Auswahl von passenden Weiterbildungsangeboten zu unterstützen.

Mit einem offiziellen Akt und einem Tag der offenen Tür konnten die Partnerorganisationen im September 2022 zwei mehrWERT-Beratungsbüros eröffnen (weitere Informationen siehe Webseite). Hier wurden seitdem zahlreiche Betriebe trägerunabhängig zu ihren Weiterbildungsbedarfen und geeigneten Weiterbildungsmaßnahmen beraten.

Zeitgleich wurde das Weiterbildungsangebot in der Region analysiert, Bedarfe und Lücken konnten aufgedeckt und somit Optimierungspotenziale herausgearbeitet werden. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des Analyseberichts veröffentlicht (siehe www.itb.de/veroeffentlichungen).

Zudem wurden die abschließenden Erkenntnisse über den Umgang kleiner und mittlerer Unternehmen mit beruflicher Weiterbildung aus dem Weiterbildungsverbund in einem Kurzbericht dokumentiert (siehe www.itb.de/veroeffentlichungen).

Nach drei erfolgreichen Jahren voller Erfahrungen und mit dem erfreulichen Ergebnis einen echten mehrWERT für die Projektregion geschaffen zu haben, möchten wir uns bei allen Mitwirkenden recht herzlich bedanken.

Der Weiterbildungsverbund wurde mit seinen mehrWERT-Büros durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die beteiligten Landkreise gefördert.

Ansprechperson: Verena Berten

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ITB Karlsruhe Konferenzraum mit Teilnehmern und Präsentation.
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Seminarzyklus „Service Engineering“ geht zu Ende!

Die Seminarreihe „Qualifizierung für die Dienstleistungsberatung“ des Kompetenzzentrums Smart Services wurde 2024 zweimal erfolgreich durchgeführt und informierte Baden-Württembergische Beratende zu vielseitigen Themen rund um die Dienstleistungsgestaltung.

Vom 12. bis 13. Dezember 2024 fand das letzte Seminar „Green Services“ der Seminarreihe „Qualifizierung für die Dienstleistungsberatung“ des Kompetenzzentrum Smart Services für Beraterinnen und Berater von kleinen und mittleren Unternehmen aus Baden-Württemberg statt – und es war ein voller Erfolg!

Die Beratenden haben durch die rege Teilnahme an den Gruppenarbeiten und den intensiven Diskussionen und Gesprächen wertvolle Impulse für ihre Arbeit erhalten. Ausreichend Zeit für Networking war auch vorhanden. Die Seminare der Seminarreihe haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Vernetzung untereinander in der Beratungsbranche, aber auch wie vielseitig die Anwendungsfelder in KMU bzw. bisherige Erfahrungen sind.

Das 4. Seminar rundet die Seminarreihe mit der Perspektivierung ökologisch-nachhaltiger Dienstleistungsgestaltung ab. Die Inhalte umfassten alle wichtigen Wissensgrundlagen zu Nachhaltigkeit und Dienstleistungen, Informationen zu den politischen Rahmenbedingungen (z.B. European Green Deal), eine Auflistung von Nachhaltigkeits-Tools und Checklisten sowie die Bekanntmachung von Preisen und Fördermittelmöglichkeiten. Mehrere Gruppenarbeiten sorgten dafür, dass das Wissen direkt an Beispielen ausprobiert und gefestigt werden konnte.

Alle Seminarteilnehmenden der Seminarreihe hatten im Anschluss an die Seminare die Möglichkeit, über ein vom Kompetenzzentrum Smart Services bereitgestelltes Beratungsnetzwerk größere Bekanntheit zu erreichen und von Unternehmen ausfindig gemacht zu werden, die gezielt Beratungsangebote in der Region zu Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten. Das Beratungsnetzwerk finden Sie hier: https://smart-service-bw.de/services/dienstleistungsberaterinnen/

Zu kommenden Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Smart Services informieren wir Sie über den Newsletter https://smart-service-bw.de/newsletter/ oder auf https://smart-service-bw.de/.

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

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Hand repariert Brille mit Präzisionswerkzeug bei ITB Karlsruhe.
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Circular Economy in Handwerksbetrieben

Wie Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in erfolgreiche Geschäftsmodelle des Handwerks verwandelt werden können

“Nachhaltigkeit und die Reduktion von Ressourcen und Abfall durch Maßnahmen ist nicht wirtschaftlich” – wirklich?

“Nachhaltigkeit schön und gut, ABER das ist etwas für die großen Betriebe. Mit meinem kleinen Betrieb kann ich nichts bewirken.” – wirklich?

Im Projekt Circular Economy (Cirec) spricht das itb im DHI e.V. mit Handwerksbetrieben, die eben dies erfolgreich umsetzen. Im Rahmen der Circular Economy werden dabei Lösungen in Bereichen wie Wiederverwendung, Reparatur und Recycling betrachtet, die zum Ziel haben den Produktlebenszyklus zu verlängern. Das itb hat bereits sieben verschiedene Betriebe aus unterschiedlichen Gewerken interviewt. Dabei können vielfältige Ansätze zur erfolgreichen Integration der Kreislaufwirtschaft in das jeweilige betriebliche Geschäftsmodell identifiziert werden. Die Interviews werden derzeit in Form von Unternehmensgeschichten aufbereitet.

Die Geschäftsmodelle, die Ansätze der Kreislaufwirtschaft konkret im Betrieb umsetzen, sind vielfältig: von Dienstleistungen, zu Produkten, Herstellungsprozessen, Ressourcensparenden und -schonenden Arbeitsprozessen bis hin zu Netzwerklösungen. Die befragten Unternehmerinnen und Unternehmer sind sich sicher, dass das Thema wichtig ist und auch in Zukunft noch weiter an Relevanz gewinnen wird und gehen beispielhaft mit kreativen Umsetzungsmöglichkeiten voraus, um schon jetzt einen Beitrag zu leisten und andere Unternehmerinnen und Unternehmer zu inspirieren, dies ebenfalls zu tun. Sobald die Unternehmensgeschichten veröffentlicht wurden werden wir Sie hier wieder informieren.

Ansprechpersonen: Nicole Stegmüller, Julia Maxi Bauer

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Hand beim Brotbacken auf der itb Karlsruhe, frischer Teig in Schüsseln.
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So stärken Bäckereibetriebe Strategie, Markt und Führung

Ein neues Instrument für Betriebe des Bäckerhandwerks ermöglicht ein systematischer Blick auf die Bereiche Strategie, Liquidität, Führung, Markt und Kunde wurde innerhalb der Offensive Mittelstand, deren Mitglied das itb ist, erarbeitet.

Bäckereibetriebe können nun anhand eines Branchenchecks ihr Unternehmen systematisch zu durchleuchten und individuelle Stärken und Schwächen ermitteln sowie Potenziale für Verbesserungen aufspüren. Dies ermöglicht der INQA-Unternehmenscheck „Bäckerhandwerk“ in kompakter Form.

Der Branchencheck basiert auf dem vielfach eingesetzten INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand – Erfolg ist kein Zufall“ und wurde speziell auf die Gegebenheiten und Herausforderungen des Bäckerhandwerks angepasst.

Der Branchenchek für das Bäckerhandwerk wurde entwickelt im Rahmen der Offensive Mittelstand zusammen mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V., der Bäcker- und Konditorenvereinigung Nord e. V. und Carsten Klingebiel (Unternehmensberater). In einzelnen Betrieben des Bäckerhandwerks wurde der Branchencheck getestet und optimiert. Im Rahmen des Strategiekreises der Offensive
Mittelstand, der das itb angehört, wurde der Check verabschiedet. Das Ergebnis liegt nun vor und kann kostenlos
heruntergeladen werden.

Ansprechpersonen: Anja Cordes, Julia Maxi Bauer

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Innovate+ INNOFORT Logo für Handwerksfortbildung und Microcredentials.
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Innovative Fortbildung durch Microcredentials

Das InnoVET Plus Projekt InnoFort untersucht, wie Microcredentials im Berufslaufbahnkonzept des Handwerks eingesetzt werden können und ob sie sinnvoll in das Berufsbildungssystem integriert werden können. Der Startschuss für das Projekt fiel am 06. November 2024 auf der InnoVET Plus-Fachkonferenz in Berlin, die die neuen Innovationsprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) präsentierte.

Microcredentials (MC) bestehen aus kleinen Lern- und Zertifizierungseinheiten, die Menschen beim lebenslangen Lernen und beim Nachweis spezifischer Kompetenzen unterstützen sollen. Bisher werden MC verstärkt im Kontext der akademischen Bildung und Weiterbildung gedacht. Der Einsatz im Berufsbildungssystem des Handwerks ist jedoch noch Neuland und bisher weder praktisch erprobt noch in Hinblick auf formale Anforderungen erforscht.

Im Rahmen des Projekts InnoFort wird nun geprüft, inwiefern die bestehenden Anforderungen an MC auf die berufliche Aus- und Weiterbildung übertragbar sind. Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, das MC sinnvoll in das Handwerk integriert. Dabei liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf den Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit.

In Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) werden Wege untersucht, wie Microcredentials (MC) in das Berufsbildungssystems, insbesondere in das Fortbildungssystem des Handwerks, integriert werden können. Die im Projekt entstehenden Lernmodule zu den Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit werden in Form von kompakten Lernangeboten und einem Planspiel angeboten und in Fortbildungskursen von Handwerkskammern getestet.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, Möglichkeiten zur Anerkennung von MC im Fortbildungssystem des Handwerks zu untersuchen. Dabei geht es vor allem darum, die Voraussetzungen für eine solche Anerkennung festzulegen und zu prüfen, wie MC an bestehende Qualifikationen und Bildungsangebote angeschlossen werden können.

Um die im Projekt gewonnen Ergebnisse nachhaltig zu sichern, wird das bestehende Netzwerk von B.A.U.M. e.V. genutzt. B.A.U.M. e.V. unterstützt Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsstrategien weiterentwickeln möchten, und bieten so eine Plattform, um die Projektergebnisse bundesweit zu verbreiten und gezielt den relevanten Zielgruppen zugänglich zu machen. Besonders die B.A.U.M.-Akademie bietet dabei die Möglichkeit, Projektergebnisse dauerhaft zu integrieren und weiterzuführen.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Ansprechpersonen: Verena Berten, Magdalena Jehle, Dana Keller

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Projektlogo InnoFort © BIBB

ITB Karlsruhe Messe mit Fokus auf Innovationen und nachhaltige Technologien.
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Zukunftsfähige und nachhaltige Dienstleistungen

Neues E-Book zu „Green Services“ bietet Inspiration zu nachhaltigen Dienstleistungen für Betriebe

Das Kompetenzzentrum Smart Services hat ein neues E-Book herausgegeben. Unter dem Titel „Green Services – Nachhaltige Dienstleistungen als Chance für kleine und mittlere Unternehmen“ finden Interessierte Ideen, Inspirationen und Praxisbeispiele zu den vielseitigen Potenzialen nachhaltiger Dienstleistungen.

Zu diesem E-Book hat das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb, Karlsruhe) ein Kapitel über drei Praxisbeispiele nachhaltig wirtschaftender Handwerksbetriebe – eine Brauerei, eine Malerwerkstatt und eine Mühle mit Ladengeschäft – beigesteuert. Unter dem Titel „Grüne Pfade – Praxisbeispiele ökologisch nachhaltiger KMU und Handwerksbetriebe“ zeigt der Beitrag auf, welche Rolle u. a. die Motivation des Unternehmers bzw. der Unternehmerin und die Verankerung der Betriebe in der Region spielen. Das Kapitel bietet zudem einen Überblick über praxisnahe Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten für kleine Betriebe.

Das Kapitel des itb ist auf der Webseite des Kompetenzzentrum Smart Services kostenfrei zugänglich: https://smart-service-bw.de/wp-content/uploads/2024/11/5-Gruene-Pfade-Praxisbeispiele-oekologisch-nachhaltiger-KMU-und-Handwerksbetriebe.pdf

Alle weiteren Kapitel des E-Books können Sie unter dem Fokusthema „Green Services“ des Kompetenzzentrum Smart Services ebenfalls lesen oder herunterladen (unter „E-Book“): https://smart-service-bw.de/green-services/. Das gesamte E-Book ist zudem käuflich auf der Homepage des CoPa-Verlags und bei Amazon erhältlich. Thalia und weitere Händler sollen bald folgen.

Das Kompetenzzentrum Smart Services unterstützt kleine und mittlere Unternehmen im Land Baden-Württemberg auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Transfer von Digitalisierungsthemen, die im Zusammenhang mit Dienstleistungen stehen.

Das Kompetenzzentrum Smart Services wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und gemeinsam seitens des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, des itb – Institut für Betriebsführung im DHI e.V., der Hochschule Furtwangen, der Hochschule Konstanz und der Universität Siegen durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter https://smart-service-bw.de.

Ansprechpersonen: Dr. Sabrina Weber, Henrik Lerche, Dr. Esther Stern und Dr. Jochen Siegele

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Das E-Book „Green Services“

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Bauarbeiter mit Schutzhelm und Handschuhen beim Tragen eines Rohres auf der Baustelle.
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Altersgerechtes Arbeiten im SHK-Handwerk

Am itb wird das Projekt „Altersgerechte Arbeitsgestaltung im SHK-Handwerk im Lichte des hohen Fachkräftebedarfs“ im Auftrag des ZVSHK durchgeführt.

Das SHK-Handwerk ist Schlüsselpartner für die Umsetzung der geplanten Energiewende im Gebäudesektor. Der demografische Wandel führt zu Engpässen – auch im Handwerk. Belegschaften altern und es sind wenige Nachwuchs- und Fachkräfte verfügbar. Nicht nur Arbeitnehmende, auch Kundinnen und Kunden altern zunehmend. Für das SHK-Handwerk bedeutet das, dass es auch zunehmend im Bereich altersgerechtes Wohnen, insbesondere in der Badsanierung, gebraucht wird. Durch eine altersgerechte Arbeitsgestaltung wird auf sich verändernde Bedarfe in den Belegschaften eingegangen und den vorhandenen Fachkräften somit ein langes, gesundes Arbeitsleben ermöglicht.

Ziel des Projekts „Altersgerechte Arbeitsgestaltung im SHK-Handwerk im Lichte des hohen Fachkräftebedarfs“ ist es also, geeignete Möglichkeiten und Maßnahmen zu erschließen, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Übergeordnetes Projektziel ist die Identifikation und Verfügbarmachung geeigneter Handlungsoptionen und Maßnahmen zur alter(n)sgerechten Gestaltung von Arbeit, um den Fachkräftebedarf im SHK-Handwerk abzumildern.

Durch die Identifizierung von alter(n)sgerechten Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeit im SHK-Betrieb und die Verfügbarmachung dieser Erkenntnisse soll die SHK-Wirtschaft Handlungsoptionen, Empfehlungen und mögliche Maßnahmen erhalten, sich zukunftssicher aufzustellen.

Ansprechperson: Nicole Stegmüller

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ITB Karlsruhe Messe 2023, Fachbesucher und Aussteller bei der internationalen Tourismusmesse.
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Neue Geschäftsfelder und Vorteile durch 3D-Druck

Bei einer Umfrage des Instituts für Betriebsführung im DHI e. V. (itb, Karlsruhe) wurden Konditorinnen und Konditoren nach ihren Erfahrungen, Wünschen und Erwartungen zur 3D-Druck-Technologie befragt. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Für das Lebensmittel- und speziell das Konditorhandwerk stellt der 3D-Druck eine vielverspre­chende Technologie dar. Er ermöglicht neben der Erstellung von innovativen Produkten eine vollständige Neugestaltung von Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen.

Das BMBF-Forschungsprojekt „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk“ (3DiH) zielt auf die Entwicklung einer webbasierten Plattform als 3D-Druck-Wertschöpfungsnetzwerk (digitaler „Marktplatz“) für die Vernetzung der wesentlichen Stakeholder wie Konditorei-Betriebe, 3D-Druck-Dienstleistungsunternehmen, Gastronomie und Hotellerie sowie geschäftliche oder private Endkundinnen und Endkunden.

Um die Bedarfe einer der wesentlichen Zielgruppen – dem Konditorhandwerk – zu erfragen, wurde vom 01.09. bis zum 22.10.24 eine Online-Befragung durchgeführt. Die Auswertung der Umfrage zeigt, dass alle der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits vom Thema 3D-Druck gehört haben, konkrete Erfahrungen aber hauptsächlich im Bereich des 3D-Drucks mit Polymer gemacht wurden. Viele stehen dem Thema aufgeschlossen gegenüber, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeiten für die eigene Nutzung im Betrieb. Weniger interessiert scheinen die Befragten am Anbieten von Dienstleistungen rund um den 3D-Druck.

Die Mehrheit der Teilnehmenden sieht Zukunftspotenziale in der Erschließung neuer Geschäftsfelder und in Wettbewerbsvorteilen durch die Nutzung des 3D-Drucks. Neue Geschäftsfelder werden beispielsweise in der Realisierung individueller Kundenwünsche, dem Formenbau sowie der Herstellung von Werbeartikeln/-präsenten gesehen. Wettbewerbsvorteile werden u. a. in folgenden Punkten gesehen: (Regionales) Alleinstellungsmerkmal („Neue Nischen besetzen“), Vorreiterstellung („[…] Pionier!“), Erschließung neuer Kundengruppen und Geschäftsfelder, Flexibilisierung der Produktion, Individualität der Produkte, Erweiterung des Sortiments und Nischenproduktion („[…] Sammlerstücke durch Limitierung der Auflage, saisonal wechselnd“).

Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung eines digitalen Marktplatzes ein, der aktuell vom Projekt realisiert wird. Mittels dieses Marktplatzes sollen in Zukunft neuartige Dienstleistungen und Produkte in Auftrag gegeben und in die Breite getragen werden können. Außerdem kann im Austausch mit anderen oder über Schulungsmaterial neues Wissen rund um den 3D-Druck erworben werden.

Das Verbundprojekt wird von der RWTH Aachen – Lehrstuhl Digital Additive Production (DAP) in Aachen (als Konsortialführer), dem Institut für Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut e.V. (itb im DHI e.V.) in Karlsruhe, dem Zentrum für Ernährung und Gesundheit der HWK Koblenz (ZEG) in Koblenz, der trinckle 3D GmbH in Henningsdorf/Berlin, der Print4Taste GmbH in Freising, der Konditorei Café Baumann in Koblenz, der Confiserie Reichert in Berlin und der Konditorei Madame Gâteaux in Stollberg durchgeführt. Das Projekt ist Teil des Förderschwerpunkts „Handwerk 4.0: digital und innovativ“ und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Weitere Informationen zum Projekt sind unter https://3dih.de/ verfügbar.

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

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Zukunftspotenzial und Wettbewerbspotenzial durch den 3D-Druck.

© itb – eigene Darstellung.

Hand sortiert Aktenordner im Büro, Fokus auf kleine Unternehmen.
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Bürokratieentlastung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Die Offensive Mittelstand (OM) bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) praxisnahe Unterstützung, um die bürokratischen Anforderungen im Unternehmensalltag zu reduzieren. Die OM stellt dafür eine Reihe von Hilfsmitteln zur Verfügung, die KMU dabei helfen, bürokratische Aufgaben effizienter zu bewältigen. Jetzt sind diese alle auf der neuen Themenschwerpunkte-Seite der OM „Bürokratieentlastung in KMU“ zu finden.

Auf der Themenseite sind die OM-Praxisstandards und Praxischecks zu finden, mit denen KMU komplexe rechtliche sowie betriebliche Anforderungen in Bereichen wie Arbeitsschutz, Umweltschutz und Gesundheit umsetzen können.

Neben den Praxischecks bietet die OM auch One-Pager, die einen schnellen Überblick über wichtige Themen der Bürokratiebewältigung, wie etwa E-Rechnung, Lieferketten und Umweltschutz, geben.  Ein weiteres Highlight sind die OM-Zeichen „Faire Lieferkette“ und „Arbeitsschutz“, mit denen Unternehmen einfach ihre Sorgfaltspflichten in diesen Bereichen nachweisen können.

Mit diesen praxisorientierten Lösungen unterstützt die OM KMU dabei, bürokratische Hürden zu überwinden und gleichzeitig ihre betrieblichen Prozesse zu optimieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpersonen: Anja Cordes, Julia Maxi Bauer

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© Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“