itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.
ITB Karlsruhe Messe mit Fokus auf Zukunftstechnologien und Smart Services.
itb, Projekte

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Smart Services

Das itb Karlsruhe ist auch 2025 mit neuen Veranstaltungen und Publikationen aktiver Teil des Kompetenzzentrums Smart Services.

Als Teil des Kompetenzzentrums Smart Services organisiert das itb Karlsruhe 2025 eine Online-Veranstaltungsreihe zu IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen. Die ersten drei Termine der Veranstaltungsreihe erfreuten sich großer Resonanz, die Teilnehmenden zeigten sich begeistert über die praxisnahen Informationen für mehr digitale Sicherheit in ihren Betrieben. Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe und die Anmeldemöglichkeit gibt es hier.

Digitale Innovationen stehen auch im Zentrum des nun veröffentlichten Berichts zur Befragung Innenstadt und Innovation”, die 2024 an fünf Standorten von Innovationslaboren in Baden-Württemberg durchgeführt wurde. Auch das itb Karslruhe hatte eines der Innovationslabore im Rahmen des vom Misiterium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus geförderten Projekts „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation” in Lahr/Schwarzwald organisiert.

Um Zukunftslabore bzw. Innovationsräume für smarte Dienstleistungen und digitale Geschäftsmodelle geht es bei der Smart Service Tour 2025, mit der das Kompetenzzentrum Smart Services an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg Station machen wird. Das itb Karlsruhe organisiert im Rahmen der Smart Service Tour 2025 ein solches Zukunftslabor Smart Services in Bruchsal. Gastgeber ist vom 26.-28. Mai 2025 das HubWerk01 – Digital Hub Region Bruchsal e.V.

Unter dem Motto „Digitale Innovationen erleben –Zukunft gestalten“ bietet das Zukunftslabor Smart Services Einblicke in smarte Technologien und digitale Services, die Unternehmen dabei unterstützen, effizienter zu arbeiten und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, innovative Lösungen kennenzulernen, auszuprobieren und deren Potenzial für ihre eigenen Herausforderungen zu entdecken. Die Smart Service Tour 2025 richtet sich dabei gleichermaßen an Unternehmen sowie Beratende aus Baden-Württemberg.

Zu allen aktuellen und kommenden Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Smart Services informieren wir Sie über den Newsletter https://smart-service-bw.de/newsletter/ oder auf https://smart-service-bw.de/.

Das Kompetenzzentrum Smart Services wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und gemeinsam seitens des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, des itb – Institut für Betriebsführung im DHI e.V., der Hochschule Furtwangen, der Hochschule Konstanz und der Universität Siegen durchgeführt.

Ansprechpersonen: Dr. Jochen Siegele und Dr. Sabrina Weber

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© Smart Service Tour 2025 © Kompetenzzentrum Smart Services

Verschiedene Werkzeuge, inklusive Hammer, Schraubenzieher und Zange, für Reparaturen bei ITB Karlsru.
DHI, itb

Reparaturförderung im Handwerk: Beteiligung erwünscht!

Handwerksbetriebe und Fachverbände sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Anforderungen einzubringen, um mit dem Forschungsprojekt „RepHW“ die Zukunft der Reparaturförderung mitzugestalten.

Reparieren statt Wegwerfen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Doch welche Faktoren behindern die Reparatur in Deutschland? In früheren Studien zeigte sich, dass fehlende Informationen oft die größte Hürde für eine erfolgreiche Reparatur darstellen. Das „Recht auf Reparatur“ unterstreicht die Relevanz dieses Themas. Um die Sichtbarkeit von Reparaturbetrieben zu verbessern und den Zugang zu passenden Angeboten zu erleichtern, soll eine internetbasierte Plattform entwickelt werden. Sie wird Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, schneller geeignete Reparaturangebote zu finden, und gleichzeitig dem reparierenden Gewerbe eine bessere Auffindbarkeit ermöglichen. Nun soll ein Anforderungskatalog erstellt werden, der der Politik gegenüber Ideen und Wünsche aus dem Handwerk zusammenfasst.

 

Beteiligung der Fachverbände und Handwerksbetriebe gefragt!

Das Projektteam von RepHW führt Interviews mit Fachverbänden, Betrieben und weiteren Akteuren des reparierenden Gewerbes, um die Anforderungen an die geplante Plattform genau zu erfassen. Dabei werden folgende Fragen untersucht:

  • Welche Herausforderungen bestehen aktuell für Reparaturbetriebe?
  • Wie kann eine digitale Plattform zur Verbesserung der Reparaturverfügbarkeit beitragen?
  • Welche politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen müssen berücksichtigt werden?

Basierend auf diesen Gesprächen werden Handlungsempfehlungen für die Entwicklung der Plattform abgeleitet und in einem Forschungsbericht dokumentiert.

Jetzt mitmachen!

Sind Sie in einem reparierenden Handwerksbetrieb tätig oder engagieren sich in einem Fachverband? Dann laden wir Sie herzlich ein, Ihre Erfahrungen und Bedürfnisse in unser Forschungsprojekt einzubringen! Ihr Beitrag hilft dabei, die Zukunft der Reparaturförderung aktiv mitzugestalten.

Melden Sie sich gerne bei unserem Projektteam.

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer, Nicole Stegmüller

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om
itb, Offensive Mittelstand

Hilfen zur Bürokratieentlastung für KMU nutzen

Für viele KMU sind bürokratische Anforderungen eine große Herausforderung, die Zeit, Geld und personelle Ressourcen kosten. Mit der neuen Themenschwerpunkte-Seite „Bürokratieentlastung“ unterstützt die Offensive Mittelstand (OM) Unternehmen dabei, praxisnahe Lösungen zu finden. Auf der Themenschwerpunkt-Seite können Sie alle Hilfen der OM finden, die relevant für die Bürokratieentlastung in KMU sein können und diese direkt anwenden.

Die Seite bietet einen Überblick über wichtige Werkzeuge wie die OM-Praxischecks, etwa den GDA-ORGAcheck (OM-Praxis A-3.1) (Arbeitsschutz) oder den Check „Betrieblicher Umweltschutz“ (OM-Praxis A-3.6). Diese qualitätsgesicherten Praxisstandards  und Selbstbewertungen helfen, Managementprozesse effizient zu gestalten und wesentliche Bürokratieanforderungen zu erfüllen.

Zusätzlich finden Sie dort One-Pager, die kompakte Informationen und erste Handlungshilfen zu Themen wie Arbeitsschutz oder E-Rechnung bieten. Mit den OM-Zeichen, z. B. für „Faire Lieferkette“, können Unternehmen ihre Sorgfaltspflichten nachweisen – ein Vorteil bei der Auftragsvergabe durch größere Unternehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpersonen: Anja Cordes, Julia Maxi Bauer

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© Offensive Mittelstand

Neue Fähigkeiten auf einer Tafel geschrieben, Fokus auf Lernen und Entwicklung.
itb, Projekte

Ergebnisse der Arbeitsforschung für die Betriebsberatung!

Die angewandte Arbeitsforschung liefert praxistaugliche Werkzeuge, die Beratende im Handwerk darin unterstützen können, Handwerksbetriebe zielgerichtet zu beraten. Ein kompakter Workshop zeigt, wie diese gezielt genutzt werden können.

 Wie können aktuelle Erkenntnisse und hilfreiche Tools der angewandten Arbeitsforschung konkret in der Betriebsberatung im Handwerk eingesetzt werden? Dieser Frage widmen wir uns und liefern konkrete Antworten…

Herzliche Einladung zum Workshop

„Arbeitsforschung für Beratende: Effiziente Nutzung von Forschungsergebnissen in der Betriebsberatung des Handwerks“

„Arbeitsforschung für Beratende: Effiziente Nutzung von Forschungsergebnissen in der Betriebsberatung des Handwerks“
03. Juli 2025
10:00 – 14:00 Uhr

Online

Warum teilnehmen?

Die Arbeitsforschung liefert wertvolle Tools zu Themen wie Arbeits(platz)gestaltung, Unternehmenskultur, Personalführung oder auch der Technikeinführung – doch häufig bleiben diese in der Praxis ungenutzt. Mit dem Workshop möchten wir diesen Wissenstransfer stärken und zeigen, wie die Hilfsmittel und Erkenntnisse der angewandten Arbeitsforschung gezielt in die Betriebsberatung einfließen lassen können.

Im Fokus stehen praxisnahe und anwendungsfreundlich aufbereitete Hilfsmittel, Tools und Erkenntnisse zu folgenden Themen:

  • Fachkräftesicherung und Arbeitgeberattraktivität
  • Digitalisierung und KI
  • Energie und Nachhaltigkeit
  • Sicherheit und Gesundheit

Jetzt vormerken und anmelden! BISNET-Seminar 3.1.9
Wir freuen uns auf Sie!

Ansprechperson: Anja Cordes, Julia Maxi Bauer

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© Gerd Altmann auf Pixabay

 

Frau bei der ITB Karlsruhe Messe, professionell und freundlich, im Business-Outfit.
itb

Neue Mitarbeiterin ergänzt unser Betriebswirt Team

Eine neue Mitarbeiterin ergänzt seit April das Team rund um den Betriebswirt am itb.

Wir freuen uns, mit Frau Nadja Jakel eine talentierte Wissenschaftlerin in unserem Forschungsinstitut willkommen zu heißen! Lernen Sie unsere neue Kollegin kennen und entdecken Sie ihre spannenden Forschungs- und Umsetzungsprojekte.

Nadja Jakel, Bauingenieurin (B.Eng. Fassadentechnik) und Berufspädagogin (M.A.), bringt Erfahrungen im Kunden- und Systemsupport für Fenster- und Fassadenbauer sowie in der Produktentwicklung von Fenster- und Fassadenprofilen eines mittelständischen Unternehmens mit. Ihre Expertise erstreckt sich zudem auf ihre Dozententätigkeit an der Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe im Bereich des Berufsorientierungsprozesses. Darüber hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich im Meisterprüfungsausschuss der Zimmerer. Am itb verstärkt Frau Jakel das Team bei der Fortentwicklung der höchsten kaufmännischen Aufstiegsfortbildung im deutschen Handwerk – dem/der Geprüften Betriebswirt/in (HwO).

Ansprechperson: Nadja Jakel

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ITB Karlsruhe Messe mit digitaler Arbeitsorganisation und Präsentation.
itb, Projekte

Software aus dem Handwerk für das Handwerk

Das itb hat gemeinsam mit der Service Glaserei Gentner einen Video-Podcast veröffentlicht mit dem Titel „Ökologisch und digital: So revolutioniert die Service Glaserei Gentner das Handwerk“

Eines der Ziele des Projekts „Kompetenzzentrum Smart Services“, an dem das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) seit mehr als fünf Jahren mitwirkt, ist es, neue Themen und konkrete Projekte rund um digitale und nachhaltige Dienstleistungen in kurzen Video-Podcasts unterhaltsam und anschaulich vorzustellen. Die aktuelle Podcast-Reihe zeigt praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten von sogenannten Green Services – ökologisch nachhaltige Dienstleistungen. Der unter der Federführung des itb gedrehte Video-Podcast mit der Service Glaserei Gentner ist kürzlich unter https://www.youtube.com/watch?v=G1ogLSRe9jI veröffentlicht worden.

Im Video wird veranschaulicht, wie in der „Green City“ Freiburg der Handwerksbetrieb Service Glaserei Gentner seit vielen Jahren digitale und nachhaltige Dienstleistungen entwickelt. Zudem ist zu entdecken, wie diese Entwicklungen in der Glaserei dazu beigetragen haben, dass innovative Produkte entstanden sind. Ein solches innovatives Produkt ist die Handwerks-Software FLiXWORKER, die sowohl die Organisation als auch die Kommunikation von Handwerksbetrieben erleichtert. Diese smarte digitale Lösung mit Fokus auf Klarheit und Praktikabilität wurde buchstäblich „aus dem Handwerk für das Handwerk“ entwickelt.

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen zum Projekt sind unter https://smart-service-bw.de/ zu finden.  Zu den anderen Podcasts zum Thema Green Services gelangen Sie über den YouTube-Kanal des Kompetenzzentrums Smart Services unter https://www.youtube.com/channel/UCfGgzAIJ1ixjMsU7O2iWSsA/videos .

Ansprechperson: Dr. Jochen Siegele

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Markus Gentner präsentiert das digitale Organisationstool FLiXWORKER © Service Glaserei Gentner

KIRC KI-Readiness-Check bei der ITB Karlsruhe, technischer Test für Künstliche Intelligenz.
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Arbeitsforschung für Betriebe & Beratung

Die neuen Praxisimpulse für Betriebe und Beratende bereiten Erkenntnisse aus der Arbeitsforschung kompakt und praxisgerecht auf.

Gerade Handwerksbetriebe ohne eigene F&E- oder Personalabteilungen, können enorm von den Erkenntnissen der Arbeitsforschung profitieren. Doch oft verpufft wertvolles Wissen, weil es nicht bei den Führungskräften in den Betrieben oder bei den Beraterinnen und Beratern in den Organisationen des Handwerks ankommt.

Daher entwickelt das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e. V. im BMBF-Projekt WIN:A (Wissens- und Innovations-Netzwerk: Arbeitsforschung) für die Praxis geeignete Handlungs- und Orientierungshilfen, die speziell auf die Bedürfnisse von Führungskräften in KMU und Handwerksbetrieben oder deren Beratenden zugeschnitten sind.

Wir haben inzwischen zu 80 Hilfsmitteln aus der Arbeitsforschung Praxisimpulse erstellt – und jeden Monat kommen neue dazu. Die Praxisimpulse sind dafür konzipiert, Forschungsergebnisse so aufzubereiten, dass sie für Führungskräfte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Beratende praxisgerecht, verständlich und direkt anwendbar sind – z. B. zu folgenden Themen

Die Praxisimpulse Arbeitsforschung machen Erkenntnisse der Forschung für die handwerkliche Praxis niedrigschwellig nutzbar und zugänglich: Gesondert aufbereitet jeweils für Betriebe und für Beratende.

Abbildung 1: Beispiel Praxisimpulse Arbeitsforschung, Copyright WIN:A

Durch eine Stichwortsuche bzw. Filterfunktion über die Plattform „Management – Arbeit – Forschung“ (www.om-maf.de). können die passenden Praxisimpulse bedarfsgerichtet gefunden werden. Hier können Beratende und Führungskräfte gezielt nach Themen und Angeboten der Arbeitsforschung suchen und diese in ihre tägliche Arbeit integrieren.

Ansprechpersonen: Anja Cordes, Nicole Stegmüller

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Menschen mit Behinderung bei ITB Karlsruhe, inklusive Messe, barrierefreier Zugang, Inklusion.
itb

Menschen mit Behinderung – eine Bereicherung für Unternehmen

One-Pager der Offensive Mittelstand: „Menschen mit Behinderung – eine Bereicherung für Unternehmen“

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) suchen händeringend gute Leute. Oft werden Menschen mit Behinderung bei dieser Suche übersehen. Dabei kann sich die Einstellung von Personen mit Behinderung und ihre Einbindung in den Arbeitsalltag als leichter erweisen als man vielleicht im ersten Moment denkt.

Der neue One-Pager der Offensive Mittelstand, bietet Antworten auf die wichtigsten Fragen. Er weist auf vielfältige Unterstützungsangebote hin und erläutert die Vorteile für Unternehmen. Ein Betrieb der Menschen mit Behinderung anstellt, kann Fachkräfte gewinnen, das Team durch mehr Toleranz, Offenheit und Vielfalt stärken und besonders gegenüber wertebewussten Kunden gewinnen.

Eine kurze Checkliste mit beispielhaften Maßnahmen zeigt Betrieben auf, was sie konkret tun können und wie sie ihre Mitarbeitenden einbeziehen können, um für alle ein Umfeld zu schaffen, das auf einer offenen Kommunikation und Sensibiliserung basiert.

Alle weiteren Informationen sowie den One-Pager zum Download finden Sie hier.

Ansprechpersonen: Anja Cordes, Julia Maxi Bauer

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Innovative Ausstellungsfläche auf der ITB Karlsruhe mit Pflanzen und nachhaltigen Konzepten.
itb, Projekte

Zukunftslabore für digitale Innovationen

Das itb war an einer Roadshow durch baden-württembergische Städte für neue Technologien, die auch in Handwerksbetrieben eingesetzt werden können, beteiligt.   

Ziel des im Jahr 2024 durchgeführten Projekts „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“, an dem auch das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) mitgewirkt hat, war es, digitale Innovationen für die betriebliche Praxis und neue Technologien, die auch in Handwerksbetrieben zum Einsatz kommen können, in Baden-Württemberg in Zukunftslaboren vorzustellen und in Impuls-Projekten mit Betrieben zu erproben.

Im Rahmen des Projekts fanden 2024, neben einem stationären Labor, mobile „Urban Innovation Pop-ups“ in fünf Städten in Baden-Württemberg statt. So konnten beispielsweise im September 2024 in Lahr (Schwarzwald) kleine und mittlere Unternehmen im mobilen Pop-up neue Technologien live erleben. Im Pop-up in Lahr konnten unter anderem Ideen für weitere Projektaktivitäten wie z.B. Innovationsprojekte mit Handwerksbetrieben diskutiert werden. Das itb hat ein solches Innovationsprojekt im Verbund mit einem Handwerksbetrieb und einer Unternehmensberatung im 4. Quartal 2024 initiiert und organisiert.

Zudem wurde im Rahmen des Projekts durch das itb an fünf Standorten, die mobile Pop-ups beherbergten, eine Befragung von Passantinnen und Passanten in ihrer Funktion als Konsumentinnen und Konsumenten verantwortet. Insgesamt wurden 753 Personen im Zeitraum von Juli bis November 2024 befragt. Die Ergebnisse zur Nutzung von Orten bzw. Einrichtungen in der Innenstadt, die Einschätzung, wie hilfreich die Befragten verschiedene Innovationen für ihren Aufenthalt in der Innenstadt finden sowie ergänzende Anmerkungen der Befragten (z. B. Wunsch nach mehr Grün) befürworten Konzepte und Überlegungen zur Steigerung der Aufenthalts- bzw. Verweilqualität. Diese Perspektive der Konsumentinnen und Konsumenten stützt Konzepte einer multifunktionalen Innenstadt, in der Handel, Gastronomie und Handwerk im Verbund mit der Stärkung von Kultur, Bildung und Wohnen einen entscheidenden Beitrag zu einer zukünftigen vitalen und resilienten Innenstadt leisten können.

Das Projekt „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen dazu finden sich unter https://zukunftslabor.urbaninnovationhub.de/mobile-labore/.

Ansprechpersonen: Dr. Jochen Siegele und Dr. Sabrina Weber

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ITB Karlsruhe Messe 2023, Fachmesse für Tourismus und Reisen in Deutschland.
itb, Projekte

Wie wird Nachhaltigkeit im Handwerk normal?

Im Rahmen des aktuellen DHI-Gemeinschaftsprojektes befassen sich die DHI-Institute mit der „Neuen Normalität“; dabei erforscht das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb, Karlsruhe) die First Steps zur Nachhaltigkeit.

Der Klimawandel wird inzwischen als Faktum („neue Normalität“) von der Breite der Bevölkerung anerkannt. Er zwingt uns auf weltweiter, auf europäischer und auf Bundesebene zur Umsetzung hochgesteckter Nachhaltigkeitsziele (SDG-Ziele der Vereinten Nationen, Pariser Klimaabkommen, deutsche Nachhaltigkeitsstrategie). Der Druck steigt, dass deutsche Unternehmen notwendige Schritte und Transformationen einleiten – so auch im Handwerk. Daher untersucht das itb derzeit speziell die First Steps der Nachhaltigkeit.

Auf Grundlage einer breiten Literaturrecherche konnten sieben bewährte First-Steps in Richtung Nachhaltigkeit identifiziert werden: 1. Positives Denken, 2. Recherche, 3. Bestandsaufnahme, 4. Strategie, 5. Konkrete Ziele und Maßnahmen, 6. Integration, 7. Verstetigung. Jeder dieser Schritte beinhaltet zahlreiche konkrete Maßnahmen, welche im Rahmen von Interviews mit erfahrenen Nachhaltigkeitsberatenden diskutiert und nach drei Kriterien (Beste Ergebnisse bei der Umsetzung im Betrieb; stärkste Motivation der Unternehmen, Maßnahmen umzusetzen; beste Beratungserfolge aus Beratungsperspektive) bewertet wurden.

Die Interview-Ergebnisse lassen Rückschlüsse darauf zu, welche konkreten Maßnahmen in Richtung Nachhaltigkeit die erfolgversprechendsten zu sein scheinen. Ein paar Beispiele zu den ersten Schritten: Als die wichtigsten Impulse beim ersten Schritt – dem „Positiven Denken“ ganz zu Beginn des Prozesses – wird das Vorleben durch die Unternehmensführung gesehen, aber auch Inspirationen durch Best-Practice-Beispiele. In der Recherche-Phase sind gut aufbereitetes Informationsmaterial rund um Nachhaltigkeit sowie handwerksspezifische Beratung von großer Bedeutung. Bei Schritt 3 sind allem voran passgenaue Tools (z. B. Checklisten für Handwerksbetriebe) hilfreich, um den Ist-Zustand und Ansatzpunkte im Betrieb zu ermitteln. Grundsätzlich gilt: mit den einfachsten Maßnahmen beginnen und mit den Herausforderungen wachsen.

Welche Empfehlungen für Handwerksorganisationen und Handwerksbetriebe aus den Ergebnissen abgeleitet werden können, wird Inhalt der weiteren Projektarbeit sein.

Weitere Informationen zum Nachhaltigkeitsschwerpunkt des itb finden Sie unter: https://www.itb.de/projekte/neue-normalitaet/

 

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

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