itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

Schlagwort: Digitalisierung

Projekte, Veranstaltungen

Entwicklungspotenzial durch 3D-Lebensmitteldruck im Konditorenhandwerk

Bei dem Jahrestreffen im BMBF-Projekt 3DiH aus der Förderlinie Handwerk 4.0 wurden am 13.11.2023 in der Handwerkskammer Koblenz vielversprechende erste Projektergebnisse präsentiert.

Das Vorhaben im BMBF-Projekt „3DiH – 3D-Druck im Lebensmittelhandwerk“ ist von großen Zielen geprägt – u.a. sollen konkrete technische Umsetzungsmöglichkeiten für das Lebensmittelhandwerk ergründet, Schulungsmaterialien zur Nutzung der Technologie entwickelt und erprobt sowie eine Plattform mit nützlichen Tools und konkrete Vernetzungsmöglichkeiten im B2B- und B2C-Bereich eingerichtet werden.

Beim Jahrestreffen stellten alle Projektpartner ihre im ersten Projektjahr erreichten Ergebnisse dem Projektträger Karlsruhe vor. Im Fokus stand dabei einerseits die Geschäftsmodellentwicklung der im Projekt beteiligten Konditoreibetriebe. Diese wurde anschaulich vom Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) in individuellen Steckbriefen dokumentiert und sind unter  https://3dih.de/partner-unternehmen abrufbar. Andererseits konnten aus den Hackathons, die im Projektverlauf bereits mit unterschiedlichen Zielgruppen durchgeführt wurden, zahlreiche Impulse (z.B. für konkrete Anwendungen) vorgestellt werden. Ein zentrales Ergebnis dieser Hackathons sind Konfiguratoren zur Herstellung von 3D-Design-Vorlagen. Diese sollen es den Konditor*innen erleichtern, Formen nach ihren individuellen Vorstellungen anzupassen. Im weiteren Projektverlauf wird die Formenvielfalt an Konfiguratoren permanent erweitert und in eine Vorlagenbibliothek integriert, die allen Nutzer*innen auf der zukünftigen Plattform zur Verfügung stehen wird. Ferner konnte beim Jahrestreffen bereits das erste Modul der Schulung zum 3D-Lebensmitteldruck präsentiert werden, die Betriebe fit für die Nutzung der 3D-Druck-Technologie macht.

Das 3DiH-Projekt profitiert nicht nur von den vier projektbeteiligten Handwerksbetrieben, sondern auch von dem übergeordneten Austausch, der zwischen den neun geförderten Handwerk-4.0-Projekten stattfindet. So konnten bei dem „HaMiZu“-Treffen („Handwerk mit Zukunft“) am 18./19.10.23 in Dortmund Kooperationen zwischen den Projekten vorangetrieben werden und mögliche Synergieeffekte identifiziert werden.

Für das kommende Jahr sind im 3DiH-Projekt weitere Hackathons, die Fertigstellung und Erprobung der Schulungsmaterialien sowie die Entwicklung einer dauerhaften Etablierung der Projektergebnisse auf einem digitalen Marktplatz geplant.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:  3dih.de

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Projekte, Veranstaltungen

Die Arbeit der Zukunft gemeinsam gestalten!

Wie kann die Anwendbarkeit von Forschungsergebnissen in Handwerksbetrieben weiter verbessert werden?

Zu dieser Fragestellung bietet das itb einen Online-Workshop zur gemeinsamen Neugestaltung des Transfers von Forschungsergebnissen in die Praxis an.

Entwicklungen wie beispielsweise der Fachkräftemangel, die digitale Transformation und die Energiewende stellen für die Betriebe große Herausforderungen dar, die sie oftmals parallel zum Tagesgeschäft lösen müssen. Einerseits unterstützen Erkenntnisse aus der Forschung Betriebe. Andererseits sind diese Erkenntnisse aus der Forschung nicht immer leicht auffindbar. Zudem bestehen oftmals Schwierigkeiten bei der unmittelbaren betrieblichen Anwendbarkeit.

Wir wollen die Forschungsergebnisse zur Gestaltung von Arbeit in der Handwerkspraxis besser für die Praxis nutzbar machen. Hierfür diskutieren wir, was beim Wissenstransfer bereits gut gelingt und was wir ändern wollen.
Nehmen Sie an unserem Online-Workshop teil, damit Wissen schneller für das Handwerk nutzbar wird:

Die Arbeit der Zukunft gemeinsam gestalten!
Donnerstag, der 07.02.2024, 11:00 – 13:00 Uhr (online via Teams)
Anmeldung und Infos unter: bauer@itb.de

Der Workshop findet im Rahmen des Projekts Win:A statt, welches im Rahmen des Programms »Zukunft der Wertschöpfung. Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit« vom BMBF gefördert wird.

Win:A entwickelt Strategien und Produkte für eine neue Transfer- und Handlungskultur, in der die Ergebnisse der Arbeitsforschung jederzeit für alle Akteure verfügbar sind und in deren Alltagshandeln berücksichtigt werden. Dafür werden auch unterschiedliche intermediäre Organisationen eingebunden.

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© Projekt WIN:A

Projekte

Video-Podcast zu Nachhaltigkeit im Elektrofachbetrieb

ADREX-Geschäftsführer spricht mit itb über konkrete Maßnahmen, Erfahrungen und Erfolge:

  • Wie kann Nachhaltigkeit in der Handwerks-Praxis aussehen?
  • Welche Vorteile ergeben sich dadurch bei der Personalgewinnung?
  • Und wie lässt sich die eigene Nachhaltigkeit durch digital-unterstützte Dienstleistungen steigern?

Die Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der neue Video-Podcast des itb.

Unter dem Titel „Nachhaltigkeit und Angebots-Service im Handwerk!“ hat das itb einen neuen Video-Podcast auf YouTube veröffentlicht. In dem achtminütigen Kurzfilm beantwortet Pascal Bolsinger, Geschäftsführender Gesellschafter der ADREX Photovoltaikanlagen GmbH, Fragen zur ökologischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit. Pascal Bolsinger spricht praxisnah über konkrete Maßnahmen, Erfahrungen und Erfolge, die er in seinem Elektrofachbetrieb in Rottenburg am Neckar erlebt hat. Darüber hinaus zeigt Herr Bolsinger anhand von Beispielen, wie dem „Digitalen Monteur“ und dem „Angebots-Service“ auf, wie digital-unterstütze Dienstleistungen die Nachhaltigkeit eines Unternehmens verbessern können.
Den Video-Podcast finden Sie ab sofort hier.
Der Video-Podcast entstand im Rahmen des Kompetenzzentrums Smart Services. Weitere Informationen zum Projekt sowie weitere Video-Podcasts finden Sie hier.

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© itb im DHI e.V.

Projekte, Veranstaltungen

Transfer aus der Forschung in die Praxis lebendig gestalten

Unter dem Motto „Erfahrungen teilen – Wissen und Netzwerke innovativ nutzen“ kamen Wissenschaft und Praxis auf dem Win:A Transfertag 2023 im Haus am Dom in Frankfurt zusammen.

Digitalisierung, Fachkräftemangel und Energiekrise – einige von vielen aktuellen Herausforderungen für das Handwerk. Praxis und Wissenschaft bieten hilfreiche und wertvolle Strategien sowie Beispiele guter Praxis, doch der Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Expertinnen und Experten kommt im Tagesgeschäft häufig zu kurz.

Daher bot der Transfertag, organisiert vom Projekt Win:A („Wissens- und Innovationsnetzwerk: Arbeitsforschung“), eine Plattform, um in den Austausch zu gehen und miteinander ins Gespräch zu kommen. So widmeten sich die Teilnehmenden beispielsweise den Fragen:

  • Wie können Netzwerke, Institutionen und Einzelpersonen mit ihren Erfolgsgeschichten als Lotsen für Betriebe dienen?
  • Wie können Weiterbildung und sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Vermittlung von relevantem Wissen unterstützen?

Neben den zahlreichen Gesprächen und Austauschrunden stellte das Projektteam die Projektergebnisse vor, die das Ziel verfolgen, Ergebnisse der Arbeitsforschung für die Praxis sichtbar zu machen sowie der Forschungsgemeinschaft zu zeigen, welche dringenden Herausforderungen in den Betrieben bestehen und Unterstützung notwendig ist:

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© Projekt WIN:A

Projekte, Veranstaltungen

KI-Kompetenzaufbau mit neuem Flipbook leicht gemacht

Mit dem KomKI-Flipbook steht online ein frei verfügbares Dokument zur Verfügung, dass dem Handwerk hilft, Kompetenzen über Künstliche Intelligenz aufzubauen.

Sie arbeiten in einem Handwerksbetrieb oder sind Beraterin oder Berater für kleine und mittlere Betriebe und möchten gerne Künstliche Intelligenz (KI) einsetzen?

Dann bietet das kürzlich veröffentlichte Flipbook aus dem dreijährigen Projekt KomKI („Kompetenzen über Künstliche Intelligenz aufbauen“) eine Handlungsanleitung zur Einführung und zum Einsatz von KI im Handwerk.
Das Flipbook gibt einen guten Überblick über sämtliche Erkenntnisse und Ergebnisse, die im Projekt erzielt wurden: So finden Leserinnen und Leser die erarbeiteten Lerninhalte in den Bereichen KI-Grundlagen, Führung, Organisation, Sicherheit und Gesundheit, Videos und Beiträge; Hinweise zu Lern-Apps und unserem E-Learning-Angebot, Praxistipps, Erfahrungswerte sowie wichtige Erkenntnisse aus der arbeitswissenschaftlichen Forschung.
Die Inhalte sind so aufgebaut, dass über Verlinkungen eine leichte Navigation durch das Dokument ermöglicht wird und jede und jeder sich genau die Inhalte aus dem Flipbook ziehen kann, die für den persönlichen und beruflichen Alltag relevant sind.

Auf unserer hybriden Abschlussveranstaltung konnten wir unser Herzstück des Projektes – unser Flipbook – vorstellen.

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© Projekt KomKI

Projekte

Neuer Praxisimpuls Arbeitsforschung verfügbar

In kurzen Praxisimpulsen für Führungskräfte, Betriebsräte und Beratende sind Forschungsergebnisse prägnant und zielgruppengerecht für die Praxis zum kostenlosen Download aufbereitet.

Die Praxisimpulse Arbeitsforschung sind Handlungs- und Orientierungshilfen für Führungskräfte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), für Beraterinnen und Berater von KMU sowie für Betriebsräte. Sie geben Impulse und konkrete Unterstützung, wie KMU die Fachkräfteproblematik, die Digitalisierung sowie die Energie- und Klimaherausforderungen erfolgreich bewältigen können.

Die Praxisimpulse stellen konkrete, aktuelle Ergebnisse sowie Tools und Produkte der Arbeitsforschung vor, die direkt genutzt werden können. Sie bieten in kurzer und kompakter Art und Weise einen Querschnitt über die aktuelle Arbeitsforschung und bedienen ein breites Spektrum an Themen von Künstlicher Intelligenz (KI), über wirksame Führung und agiles Arbeiten bis hin zu Resilienz oder auch bürgerschaftlichem Engagement.
Die Praxisimpulse Arbeitsforschung sind ein Produkt des Projektes WIN:A, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Die Praxisimpulse können kostenlos heruntergeladen werden. Derzeit stehen 22 Praxisimpulse zum Download zur Verfügung. Es werden monatlich mehrere neue Praxisimpulse erarbeitet und bereitgestellt.

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Projekte

Bauhandwerk mit Zukunft: Forscher suchen Pilot-Betriebe

Fachkräftemangel, Digitalisierung und klimaneutrales Bauen  sind nur drei Themen, mit denen sich das Bau und Ausbauhandwerk beschäftigen muss.

Um hier zukunftsfähig zu bleiben, muss der Bau neue Wege gehen. Diese Wege geht man nicht allein, Kooperation heißt das Zauberwort: Gerade im Bereich der Altbausanierung sind Kooperationen über Gewerkegrenzen hinaus erforderlich, um Projekte effizient und kostendeckend durchzuführen. Um solche Kooperationen durchzuführen, braucht es allerdings das Wissen um eigene Prozesse im Betrieb.

Hier leistet die Digitalisierung wertvolle Unterstützung: Mittels digitaler Hilfsmittel können Prozesse erfasst und optimiert werden und Kommunikationswege zwischen den Gewerken und auch zum Kunden hin vereinfacht werden. Jedoch fehlen Betrieben oftmals die notwendigen Kenntnisse und Ressourcen zur Erfassung und Implementierung einer prozessorientierten Vorgehensweise in den betrieblichen Alltag.

Im Rahmen des Projekts WiPIA – Wissen für Prozesse im Ausbau-Handwerk (gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales) entwickeln und erproben das Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade GmbH in Zusammenarbeit mit IT-Unternehmen und Forschungsinstituten (itb im DHI e.V., die S3-Medien GmbH, FST – Forum Soziale Technikgestaltung und Steinbeis Transferzentrum drei  consult + management) mit ausgewählten Betrieben maßgeschneiderte Lösungen, um genau diese Probleme anzugehen. Dafür sucht das Projektteam noch Pilotbetriebe, die sich in den nächsten 2 Jahren auf den Weg in die Zukunft aufmachen wollen.

Seinen Sie dabei und tragen Sie dazu bei, dass der Bau weiterhin eine der Wachstumsmotoren in Deutschland ist. Machen sie ihren Betrieb durch die Anwendung innovativer Technologien attraktiv für Kunden und Fachkräfte und sichern Sie die Zukunft ihres Betriebs.

Eine online-Anmeldung ist unter https://forms.office.com/e/qAXy7LqMrE möglich, weitere Informationen erteilt Dr. Roland Falk vom Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade (E-Mail: roland.falk@bz-af.de).

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Kompetenzaufbau über KI leicht gemacht!

Wie KI-Anwendungen im Handwerk sinnvoll eingeführt und genutzt werden können, ist Inhalt des Projektes KomKI. Nun findet die zweite Roadshow sowie die Abschlussveranstaltung des KomKI-Projektes in Garbsen (hybrid) statt.

Große Chancen bringt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) für das Handwerk: Aufgaben und Prozesse können automatisiert werden, Dienstleistungen und Produkte individueller personalisiert oder ganze Lieferketten optimiert werden.  Jedoch fragen sich viele Betriebe u. a.:

  • Welchen konkreten Nutzen habe ich von der Implementierung von KI?
  • Wie kann ich eine Einführung von KI in meinem Betrieb angehen und brauche ich dafür Unterstützung?
  • Welche Ängste und Vorbehalte existieren in meinem Unternehmen gegenüber KI und wie kann ich mit diesen adäquat umgehen?

Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen sind Gestaltungsvorstellungen der präventiven Arbeit wichtig. So können die persönlichen und betrieblichen Chancen und Risiken besser abgewogen werden.

Genau hier setzt das Projekt KomKI („Kompetenzen über Künstliche Intelligenz aufbauen“) an:  Handwerksbetriebe, Beratende der Handwerksorganisationen und Betriebsräte mit genau diesen KI-Kompetenzen auszustatten. Hierfür wurde ein praxisnaher KI-Kompetenzbaukasten entwickelt.

Erfahren Sie mehr über die Nutzung des KI-Kompetenzbaukastens, erhalten sie Impulse aus der Praxis und Wissenschaft und diskutieren Sie bei der zweiten KomKI-Roadshow und Projekt-Abschlussveranstaltung am 14.09.2023 in Garbsen vor Ort oder online mit. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

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Beratende interessieren sich weiter für Dienstleistungen

Seminarreihe in Karlsruhe erfolgreich durchgeführt

Das itb organisierte von Mai bis Juni erneut die drei bewährten Seminare aus der Reihe „Qualifizierung für die Dienstleistungsberatung“. Die Veranstaltungen, die diesmal in Präsenz in Karlsruhe stattfanden, wurden wieder zahlreich von Beratenden aus Baden-Württemberg angenommen. Im Nachgang konnte sich das itb über viele positive Rückmeldungen freuen, wie folgende Aussage eines Teilnehmers zeigt:

„Das Konzept Service Engineering ist durch seine Vielseitigkeit und gleichzeitige Einfachheit in der Anwendung eine Bereicherung für die tägliche Arbeit von Unternehmern, Beratern und allen, die in irgendeiner Form mit Dienstleistungen umgehen.“

Für alle Beratenden, die bisher noch nicht an den Dienstleistungs-Seminaren teilnehmen konnten, gibt es aber auch gute Nachrichten: Die Seminarreihe soll im ersten Quartal 2024 erneut angeboten werden. Angedacht sind Präsenz-Veranstaltungen im südlichen Baden-Württemberg und zusätzliche Seminare als Ergänzung zu der bewährten Reihe.

Das itb (Institut für Betriebsführung im DHI e.V.) organisiert die Seminarreihe im Rahmen des Kompetenzzentrums Smart Services. Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt und der Seminarreihe.

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Zukunftsfähige Technische Beratung im Handwerk

Fachlicher Austausch und Netzwerken über das Handwerk hinaus – Bundestagung der technischen Beratungsstellen im Handwerk spricht gemeinsam mit der Forschung aktuelle und zukünftige Themen an.

Im Fokus der diesjährigen Bundestagung standen, neben dem Austausch und der Möglichkeit zum Netzwerken untereinander, die Themenbereiche Erneuerbare Energien, smarte Geschäftsmodelle für Handwerksbetriebe, Normierung und Standards, die Nutzung von KI und die Einbringung von handwerksbezogenen Forschungsergebnissen aus der universitären Forschung im Fokus. Diese Themen wurden als Impulse von externen Referenten und Referentinnen präsentiert und in lebhaften Diskussionen im Kreis der Teilnehmer und Teilnehmerinnen diskutiert. Hierbei wurde immer der Bezug zum und Möglichkeiten der Einbringung in das Handwerk mitbesprochen und bereits vorhandene Erfahrungen eingebracht.

Das Kompetenzzentrum Smart Services stellte aktuelle Best-Practise-Beispiele vor, wie Handwerksbetriebe die Digitalisierung nutzen können, um neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen erfolgreich zu entwickeln und zu etablieren. Der Vortrag des DIN e. V. präsentierte nicht nur Wissenswertes über DIN-Normen, sondern auch über die Möglichkeiten der Beteiligung für Handwerksbetriebe an den zugehörigen Gestaltungsprozessen.

Im Bereich Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien konnte das preisgekrönte Projekt „roofKIT“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) Wege des Urban Mining und der solaren Energiegewinnung aufzeigen. Hier wurde deutlich, dass eine enge Zusammenarbeit von Handwerk und Forschung, auch bereits in den Entwicklungsphasen von Projekten, notwendig ist, um effektiv und effizient Themen wie Wohnraumknappheit und Klimawandel begegnen zu können. Zur Abrundung des Themenfeldes „Erneuerbare Energien“ fand eine Exkursion zum Energieberg in Karlsruhe statt. Die ca. 60m hohe ehemalige Mülldeponie wurde so umgestaltet, dass dort Wind-, Sonnen- und Bio-Energie in Form von Strom und Wärme mittels Windkraftanlagen, einer Photovoltaikanlage und zweier Blockheizkraftwerke Strom und Wärme erzeugt wird.

Das ebenfalls ausgezeichnete KIT-Projekt „Smart Design and Construction (SDaC)“ ermöglichte, u.a. durch sehr anschauliche Demonstratoren und Anwendungsbeispiele, einen sehr umfassenden Einblick über die Potenziale und Chancen von Künstlicher Intelligenz für die Bauwirtschaft.

Die Bundestagung fand vom 31.05. bis 01.06.2023 in Karlsruhe statt.

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