itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

Schlagwort: Digitalisierung

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Zukunftslabore für digitale Innovationen

Das itb war an einer Roadshow durch baden-württembergische Städte für neue Technologien, die auch in Handwerksbetrieben eingesetzt werden können, beteiligt.   

Ziel des im Jahr 2024 durchgeführten Projekts „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“, an dem auch das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) mitgewirkt hat, war es, digitale Innovationen für die betriebliche Praxis und neue Technologien, die auch in Handwerksbetrieben zum Einsatz kommen können, in Baden-Württemberg in Zukunftslaboren vorzustellen und in Impuls-Projekten mit Betrieben zu erproben.

Im Rahmen des Projekts fanden 2024, neben einem stationären Labor, mobile „Urban Innovation Pop-ups“ in fünf Städten in Baden-Württemberg statt. So konnten beispielsweise im September 2024 in Lahr (Schwarzwald) kleine und mittlere Unternehmen im mobilen Pop-up neue Technologien live erleben. Im Pop-up in Lahr konnten unter anderem Ideen für weitere Projektaktivitäten wie z.B. Innovationsprojekte mit Handwerksbetrieben diskutiert werden. Das itb hat ein solches Innovationsprojekt im Verbund mit einem Handwerksbetrieb und einer Unternehmensberatung im 4. Quartal 2024 initiiert und organisiert.

Zudem wurde im Rahmen des Projekts durch das itb an fünf Standorten, die mobile Pop-ups beherbergten, eine Befragung von Passantinnen und Passanten in ihrer Funktion als Konsumentinnen und Konsumenten verantwortet. Insgesamt wurden 753 Personen im Zeitraum von Juli bis November 2024 befragt. Die Ergebnisse zur Nutzung von Orten bzw. Einrichtungen in der Innenstadt, die Einschätzung, wie hilfreich die Befragten verschiedene Innovationen für ihren Aufenthalt in der Innenstadt finden sowie ergänzende Anmerkungen der Befragten (z. B. Wunsch nach mehr Grün) befürworten Konzepte und Überlegungen zur Steigerung der Aufenthalts- bzw. Verweilqualität. Diese Perspektive der Konsumentinnen und Konsumenten stützt Konzepte einer multifunktionalen Innenstadt, in der Handel, Gastronomie und Handwerk im Verbund mit der Stärkung von Kultur, Bildung und Wohnen einen entscheidenden Beitrag zu einer zukünftigen vitalen und resilienten Innenstadt leisten können.

Das Projekt „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen dazu finden sich unter https://zukunftslabor.urbaninnovationhub.de/mobile-labore/.

Ansprechpersonen: Dr. Jochen Siegele und Dr. Sabrina Weber

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Seminarzyklus „Service Engineering“ geht zu Ende!

Die Seminarreihe „Qualifizierung für die Dienstleistungsberatung“ des Kompetenzzentrums Smart Services wurde 2024 zweimal erfolgreich durchgeführt und informierte Baden-Württembergische Beratende zu vielseitigen Themen rund um die Dienstleistungsgestaltung.

Vom 12. bis 13. Dezember 2024 fand das letzte Seminar „Green Services“ der Seminarreihe „Qualifizierung für die Dienstleistungsberatung“ des Kompetenzzentrum Smart Services für Beraterinnen und Berater von kleinen und mittleren Unternehmen aus Baden-Württemberg statt – und es war ein voller Erfolg!

Die Beratenden haben durch die rege Teilnahme an den Gruppenarbeiten und den intensiven Diskussionen und Gesprächen wertvolle Impulse für ihre Arbeit erhalten. Ausreichend Zeit für Networking war auch vorhanden. Die Seminare der Seminarreihe haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Vernetzung untereinander in der Beratungsbranche, aber auch wie vielseitig die Anwendungsfelder in KMU bzw. bisherige Erfahrungen sind.

Das 4. Seminar rundet die Seminarreihe mit der Perspektivierung ökologisch-nachhaltiger Dienstleistungsgestaltung ab. Die Inhalte umfassten alle wichtigen Wissensgrundlagen zu Nachhaltigkeit und Dienstleistungen, Informationen zu den politischen Rahmenbedingungen (z.B. European Green Deal), eine Auflistung von Nachhaltigkeits-Tools und Checklisten sowie die Bekanntmachung von Preisen und Fördermittelmöglichkeiten. Mehrere Gruppenarbeiten sorgten dafür, dass das Wissen direkt an Beispielen ausprobiert und gefestigt werden konnte.

Alle Seminarteilnehmenden der Seminarreihe hatten im Anschluss an die Seminare die Möglichkeit, über ein vom Kompetenzzentrum Smart Services bereitgestelltes Beratungsnetzwerk größere Bekanntheit zu erreichen und von Unternehmen ausfindig gemacht zu werden, die gezielt Beratungsangebote in der Region zu Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten. Das Beratungsnetzwerk finden Sie hier: https://smart-service-bw.de/services/dienstleistungsberaterinnen/

Zu kommenden Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Smart Services informieren wir Sie über den Newsletter https://smart-service-bw.de/newsletter/ oder auf https://smart-service-bw.de/.

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

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Zukunftsfähige und nachhaltige Dienstleistungen

Neues E-Book zu „Green Services“ bietet Inspiration zu nachhaltigen Dienstleistungen für Betriebe

Das Kompetenzzentrum Smart Services hat ein neues E-Book herausgegeben. Unter dem Titel „Green Services – Nachhaltige Dienstleistungen als Chance für kleine und mittlere Unternehmen“ finden Interessierte Ideen, Inspirationen und Praxisbeispiele zu den vielseitigen Potenzialen nachhaltiger Dienstleistungen.

Zu diesem E-Book hat das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb, Karlsruhe) ein Kapitel über drei Praxisbeispiele nachhaltig wirtschaftender Handwerksbetriebe – eine Brauerei, eine Malerwerkstatt und eine Mühle mit Ladengeschäft – beigesteuert. Unter dem Titel „Grüne Pfade – Praxisbeispiele ökologisch nachhaltiger KMU und Handwerksbetriebe“ zeigt der Beitrag auf, welche Rolle u. a. die Motivation des Unternehmers bzw. der Unternehmerin und die Verankerung der Betriebe in der Region spielen. Das Kapitel bietet zudem einen Überblick über praxisnahe Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten für kleine Betriebe.

Das Kapitel des itb ist auf der Webseite des Kompetenzzentrum Smart Services kostenfrei zugänglich: https://smart-service-bw.de/wp-content/uploads/2024/11/5-Gruene-Pfade-Praxisbeispiele-oekologisch-nachhaltiger-KMU-und-Handwerksbetriebe.pdf

Alle weiteren Kapitel des E-Books können Sie unter dem Fokusthema „Green Services“ des Kompetenzzentrum Smart Services ebenfalls lesen oder herunterladen (unter „E-Book“): https://smart-service-bw.de/green-services/. Das gesamte E-Book ist zudem käuflich auf der Homepage des CoPa-Verlags und bei Amazon erhältlich. Thalia und weitere Händler sollen bald folgen.

Das Kompetenzzentrum Smart Services unterstützt kleine und mittlere Unternehmen im Land Baden-Württemberg auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Transfer von Digitalisierungsthemen, die im Zusammenhang mit Dienstleistungen stehen.

Das Kompetenzzentrum Smart Services wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und gemeinsam seitens des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, des itb – Institut für Betriebsführung im DHI e.V., der Hochschule Furtwangen, der Hochschule Konstanz und der Universität Siegen durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter https://smart-service-bw.de.

Ansprechpersonen: Dr. Sabrina Weber, Henrik Lerche, Dr. Esther Stern und Dr. Jochen Siegele

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Das E-Book „Green Services“

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Zeitsparende digitale Lösungen für das E-Handwerk

Workshop für Elektrohandwerk fördert Austausch über Anwendungspotenziale und Mehrwert von digitalen Anwendungen  

In den Räumlichkeiten des Instituts für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) kamen am 15. Oktober 2024 in Karlsruhe etwa 20 Personen aus dem Elektrohandwerk zu einem Workshop zusammen, den der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg gemeinsam mit drei Projektpartnern des Kompetenzzentrums Smart Services durchführte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten im Workshop praxiserprobte digitale Lösungen selbst testen. Ziel war es, Lösungen aufzuzeigen, die dabei helfen, die nicht verrechenbaren Zeiten im Betrieb einfach und effektiv zu reduzieren und darüber hinaus die Qualität der Dienstleistung nach Möglichkeit zu verbessern. Dadurch könnten die E-Handwerksbetriebe ihre knappen Zeit- und Personalressourcen effizienter, wertschöpfender und produktiver nutzen.

Dr. Jochen Siegele vom itb begrüßte die Teilnehmer herzlich im Institut für Betriebsführung im Handwerk, in dem seit über 100 Jahren auf dem Gebiet der Unternehmensführung in Handwerksbetrieben geforscht wird. Adrian Stenzel, Vorstandsmitglied des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, zeigte anschließend die Entwicklungen der Elektrobranche anhand der Betriebs- und Beschäftigtenzahlen auf und stellte dem die enormen Herausforderungen gegenüber, die sich neben den technologischen Entwicklungen vor allem auch aus politischen Entscheidungen herausergeben. Er skizzierte anhand eigener Erfahrungen die Mehrwerte von digitalen Anwendungen in der betrieblichen Praxis. Eine konkrete digitale Anwendung – den Sprachassistenten DafNe, einen sprachgesteuerten digitalen Assistenten für Mobilgeräte wie Tablets und Smartphones – stellte anschließend Claudia Dukino vom Forschungsbereich „Digital Business“ des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, vor.

Im Anschluss daran konnten die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer an verschiedenen Stationen eigene Erfahrungen machen. Anwendungen, die an diesen Stationen vorgestellt wurden, waren beispielsweise ein KI-Bildergenerator, ein Hololens für eine Stihl Kettensäge, ein Bike Store Helper oder ein KI-Telefonassistent für Kundenanfragen sowie ein Gerät für 3D-Scans und 3D-Messungen für die 360°-Dokumentation des Baufortschritts.

Das Kompetenzzentrum Smart Services wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und durch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e.V., die Hochschule Furtwangen, die Hochschule Konstanz und die Universität Siegen durchgeführt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://smart-service-bw.de.

Ansprechpersonen: Henrik Lerche, Dr. Jochen Siegele, Dr. Esther Stern und Dr. Sabrina Weber

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Workshop „Zeitsparende digitale Lösungen für das E-Handwerk“

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Jahrestreffen im Projekt „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk“

Bei dem Jahrestreffen des Projektes „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk“ konnten viele Projektergebnisse präsentiert werden.

Das Jahrestreffen des Handwerk 4.0-Projekts „3DiH” fand in diesem Jahr am Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik in Hannover statt. Am 8. Oktober trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aller Projektpartner mit dem Projektträger Karlsruhe (PTKA) und präsentierten (nach zwei Jahren Projektlaufzeit) die bisherigen Ergebnisse. Besonders erfreulich war, dass einer der Projektbetriebe teilnahm, um anschaulich über seine Erfahrungen mit dem 3D-Druck im Konditorenhandwerk zu berichten. Alle Projektbetriebe entwickeln sich mit dem Wissenszuwachs im Projekt kontinuierlich weiter; jeder weist eine ganz individuelle Entwicklung mit eigener Schwerpunktsetzung auf.

Das Treffen fokussierte die bisherigen Ergebnisse und den Verlauf des Projekts, das eine innovative 3D-Anwenderplattform für das Lebensmittelhandwerk entwickelt. Diese Plattform soll es Konditorinnen und Konditoren ermöglichen, 3D-Druck-Technologien unkompliziert in ihre Arbeitsprozesse zu integrieren, um Designideen schnell umzusetzen, Produkte effizient zu produzieren und erfolgreich zu vermarkten. Das benötigte Knowhow sowie Austauschmöglichkeiten rund um 3D-Druckverfahren ergänzen das Angebot.

Während des Treffens wurden Erfolge und Herausforderungen mit dem Projektträger PTKA diskutiert. Die Teilnehmenden tauschten sich intensiv über den Entwicklungsstand und die Potenziale der 3D-Drucktechnologie für das Handwerk aus und legten die nächsten Schritte zur Fertigstellung der Plattform fest. Abschließend wurden Möglichkeiten zur Distribution der Projektergebnisse z. B. auf Messen und Veranstaltungen zusammengetragen.

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

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Jahrestreffen im Projekt 3DiH. V.l.n.r.: Dorothee Weisser (PTKA), Esther Stern (itb), Uta Cupok (itb), Gustavo Melo (DAP RWTH Aachen), Fabian Friess (trinckle 3D), Patrick Amato (MDZH) und Silke Thiem (hpi). Digital: Thomas Lötzbeyer (Print4Taste), Astrid Jäger (Print4Taste) und Nicole Stegmüller (itb).

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Digitale Innovationen für die betriebliche Praxis

Neue Technologien, die auch in Handwerksbetrieben zum Einsatz kommen können, werden in mehreren Städten in Baden-Württemberg in Zukunftslaboren vorgestellt

Im Rahmen des Projekts „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“, an dem das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) mitwirkt, finden im Jahr 2024 neben einem stationären Labor in Konstanz mobile „Urban Innovation Pop-ups“ in Baden-Württemberg in den fünf Städten Lörrach, Lahr, Weinheim, Villingen-Schwenningen und Bietigheim-Bissingen statt.

So konnten beispielsweise im September 2024 in Lahr kleine und mittlere Unternehmen im mobilen Pop-up neue Technologien live erleben. Betriebe fanden hier Inspiration, wie sie sich und ihre Produkte mithilfe innovativer Technologien besser in Szene setzen und für ihre Kundschaft erlebbar machen können. In der interaktiven Ausstellung wurden sowohl technische Innovationen gezeigt, die Betriebe in Baden-Württemberg bereits erfolgreich eingeführt haben, als auch Neuentwicklungen, die derzeit erprobt werden. Neben den kostenfreien Technologieführungen wurden ebenfalls kostenfreie Transferveranstaltungen für Betriebe zu Innovationen und Strategien angeboten. Das Projektkonsortium hat im Pop-up-Labor in Lahr insgesamt 20 Demonstratoren ausgestellt, die bei den Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse gestoßen sind. Die Besucherinnen und Besucher haben sich oft viel Zeit für den geführten oder freien Rundgang durch die Ausstellung genommen. Die Demonstratoren wurden vollständig von Projektmitarbeitenden gezeigt und erklärt. Es konnten gemeinsam im Pop-up in Lahr Ideen für weitere Projektaktivitäten wie beispielsweise Innovationsprojekte mit Handwerksbetrieben diskutiert werden. Erwähnenswert ist zudem, dass im Rahmen des Lahrer Pop-ups auch immer wieder das Themenfeld der Innenstadtentwicklung im Fokus stand.

Das Projekt „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“ wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen dazu finden sich unter https://zukunftslabor.urbaninnovationhub.de/mobile-labore/.

Ansprechpersonen: Dr. Jochen Siegele und Dr. Sabrina Weber

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Zukunftslabor in Lahr © itb

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Thema 3D-Druck auf dem Konditoren-Jahres-Kongress

Beim Jahres-Kongress der Konditoren konnte sich das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb, Karlsruhe) mit der Fachwelt zum Thema 3D-Druck intensiv austauschen

Der Kongress fand in Dortmund im Deutschen Fußballmuseum statt und bot ein breites Vortrags- und Workshop-Programm: Von der veganen Konditorei über Mitarbeiterführung und Social Media-Einsatz bis hin zu 3D-Druck und KI – anschaulich und lebensnah dargeboten.

Das itb konnte mit weiteren Partnern das vom BMBF geförderte Projekt „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk (3DiH)“, mit seinen innovativen Anwendungsmöglichkeiten des 3D-Drucks, auch zum Ausbau der digitalen Kompetenzen und der Förderung von Innovationen im Konditorenhandwerk, vorstellen. So eröffnete Christoph Krause (von der Handwerkskammer Koblenz und Projektleiter des Schaufensters Koblenz vom Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk) den ausgebuchten Workshop mit praxisnahen Ausführungen zu den Potenzialen, die auch für die Konditorei im 3D-Druck stecken. Die technischen Details erläuterte Gustavo Melo vom Lehrstuhl Digital Additive Production (DAP) an der RWTH Aachen. In Abbildung 1 demonstriert er beispielsweise die Konfiguration eines QR-Codes aus Schokolade. Dr. Uta Cupok (vom itb) ging auf die im 3DiH-Projekt entwickelten und bereits nutzbaren Schulungsmöglichkeiten zum 3D-Druck im Lebensmittelhandwerk ein und wies auf die Teilnahmemöglichkeiten bezüglich der aktuellen Befragung zur Ausgestaltung des im Projekt geplanten Marktplatzes hin.

Zum Abschluss des Workshops konnten alle Teilnehmenden einen 3D-Schokoladendrucker bei der Arbeit beobachten, die Produkte kosten und Fragen an das Projektteam stellen. Dabei entstand ein reger Austausch, der den Einen oder die Andere ggf. dazu animiert hat, das Thema 3D-Druck weiterzuverfolgen und die vorhandenen Lernmaterialien zu nutzen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:  3dih.de

Ansprechpersonen: Dr. Esther Stern und Dr. Uta Cupok und Jochen Wagner

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Gustavo Melo vom Lehrstuhl Digital Additive Production (DAP, RWTH Aachen) beim Konditoren-Jahres-Kongress in Dortmund © itb

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Befragung zu optimalem Aufbau einer 3D-Druck-Plattform

Das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb, Karlsruhe) führt aktuell eine Umfrage zu den Potentialen, Anwendungsmöglichkeiten und Bedarfen im Zusammenhang mit dem 3D-Druck (Additive Fertigung) im Konditorenhandwerk durch.

Die bundesweite Befragung wird u.a. im Rahmen vom Konditoren-Jahres-Kongress des Deutschen Konditorenbundes (16.-18.09.24) in Dortmund durchgeführt. Sie richtet sich an Konditorinnen und Konditoren sowie Dienstleistungsunternehmen aus dem 3D-Druck-Bereich. Das Besondere hierbei ist, dass sowohl das Anwendungspotential im Bereich Kunststoff- (oder auch Polymer-) als auch im Lebensmitteldruck abgefragt werden. Die Befragungsergebnisse sollen wichtige Impulse für die zielgruppengerechte und praxisnahe Ausgestaltung von Angeboten rund um die 3D-Druck-Technologie geben. Sie sollen den Stand der bisherigen 3D-Druck-Expertise im Konditorenhandwerk aufzeigen, kreative Ideen hinsichtlich Geschäftsmodellentwicklungen ermitteln und Rückschlüsse über das allgemeine Interesse an der innovativen Technologie ermöglichen.

Darüber hinaus nützen die Ergebnisse der Einrichtung eines digitalen Marktplatzes, der ein zentrales Ziel des Projekts „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk (3DiH)“ darstellt. Das vom BMBF geförderte Projekt trägt neben der praxisnahen Erprobung von innovativen Anwendungsmöglichkeiten des 3D-Drucks auch zum Ausbau der digitalen Kompetenzen und der Förderung von Innovationen im Konditorenhandwerk bei. Die webbasierte Plattform wird im B2B- und B2C-Bereich Zugang zu vielfältigen Produkten und Hilfsmitteln ermöglichen – wie Konfiguratoren, einer 3D-Design-Bibliothek und Schulung zum Thema 3D-Druck.

Gerne dürfen Sie den untenstehenden Link zur Befragung an Konditoreien und 3D-Druck-Dienstleistungsunternehmen weiterleiten und in Ihren Netzwerken auf die Umfrage aufmerksam machen. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!

Teilnahme an der Umfrage ab sofort möglich unter: https://itb-umfragen.limesurvey.net/874725?lang=de

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:  3dih.de

Ansprechperson: Dr. Esther Stern und Dr. Uta Cupok

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Impulse für 3D-Druck im Konditorenhandwerk © itb (Stock-Foto ID: 1871404951)

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Innovationen für die Praxis im Zukunftslabor in Lahr

Vom 10. bis 12. September 2024 werden in Lahr/Schwarzwald neue Technologien gezeigt, die auch in Handwerksbetrieben zum Einsatz kommen können.

Im Rahmen des Projekts „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“, an dem das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) beteiligt ist, können in Lahr/Schwarzwald kleine und mittlere Unternehmen im mobilen Pop-up-Labor des „Urban Innovation Hub“ neue Technologien live erleben. Betriebe finden hier Inspiration, wie sie sich und ihre Produkte mithilfe innovativer Technologien besser in Szene setzen und für ihre Kundschaft erlebbar machen können.

Am 10., 11. und 12. September 2024 ist das Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation in der Lahrer Innenstadt zu Gast. In der interaktiven Ausstellung werden sowohl technische Innovationen, die Unternehmen in Baden-Württemberg bereits erfolgreich eingeführt haben, als auch Neuentwicklungen, die derzeit erprobt werden, gezeigt: vom Einsatz Künstlicher Intelligenz bis hin zu 3D-Anwendungen. Mitten in der Innenstadt von Lahr, in der Marktstraße 33, wird das Pop-up Lahr eingerichtet. Die Ausstellung kann jede und jeder an den drei Tagen kostenfrei besuchen. Sie versteht sich als lebendiger Treffpunkt für Wirtschaft, Bildung und Stadtgesellschaft, um sich gemeinsam zu innovativen Lösungen und neuen Konzepten auszutauschen und Antworten auf folgende Fragen zu finden: Wie ticken junge Konsumentinnen und Konsumenten? Wie sehen die Anforderungen der Generation Z an Handel und Handwerk aus? Welche Vorteile bringt Customer Self-Service dem Einzelhandel und der Gastronomie? Welche Point-of-Sale-Technologien können im stationären Einzelhandel genutzt werden?

Neben den Technologieführungen werden kostenfreie Impulsvorträge zu Innovationen und Strategien für den Einzelhandel und die Gastronomie angeboten. Am Mittwoch, 11.09.2024, um 19 Uhr, wird beispielsweise bei der Vortragsreihe von Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und IHK Südlicher Oberrhein den Fragen nachgegangen: Wie sehen die digitalen Innovationen im Handel aus? Womit wollen Sie in zehn Jahren Geld verdienen und welche Zuschüsse gibt es für Digitalisierung?

Das Projekt „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“ wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen zum Labor finden sich unter: https://www.itb.de/veranstaltung/urban-innovation-hub-pop-up-lahr/ oder unter https://zukunftslabor.urbaninnovationhub.de/mobile-labore/ .

Ansprechpersonen: Dr. Jochen Siegele und Dr. Sabrina Weber

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Urban Innovation Hub © Jochen Siegele (itb)

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Veranstaltung „Rethinking Smart Services“ in Konstanz

Veranstaltung zu digital unterstützen Dienstleistungen feiert fünfjähriges Jubiläum

Welche Chancen bieten Smart Services? Wie werden sie von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) genutzt? Und was prognostizieren Dienstleistungs-Experten für die nächsten Jahre? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie am 17. September 2024 auf der „Rethinking Smart Services“!

Die Veranstaltung „Rethinking Smart Services“ hat sich über Jahre als Erfolgsformat bewährt und wird bereits zum fünften Mal angeboten. In diesem Jahr haben die Teilnehmenden auf der Insel Mainau wieder die Möglichkeit, einen Nachmittag lang viele Neuigkeiten über Dienstleistungen zu erfahren. In Fachvorträgen, Best-Practices und Workshops wird diesmal „Wissensmanagement“ Schwerpunktthema sein.

Weitere Informationen zur „Rethinking Smart Services“ finden Sie hier: https://smart-service-bw.de/rethinking-smart-services-vol-5/. Die Veranstaltung wird vom Kompetenzzentrum Smart Services, AFSMI German Chapter e.V. und cyberLAGO e.V. gemeinsam durchgeführt und gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e.V. – unterstützt die Veranstaltung als Teil des Kompetenzzentrums Smart Services.

Im dritten und vierten Quartal 2024 werden vom itb wieder vier Seminare aus der Reihe „Qualifizierung für die Dienstleistungsberatung“ angeboten. Die Flyer mit weiteren Veranstaltungs- und Anmelde-Informationen finden Sie hier:  https://smart-service-bw.de/services/dienstleistungsberaterinnen/

Ansprechperson: Henrik Lerche

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Rethinking Smart Services 2022 © HTWG Konstanz (KoSS)