itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

Author: Magdalena Jehle

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Photovoltaik-Kreislaufwirtschaft nachhaltig gestalten

Das itb fragt Handwerksbetriebe für das Projekt „Kreislaufwirtschaft in den Klimagewerken am Beispiel der Installation von Photovoltaikmodulen“ nach Ihren Erfahrungswerten.

Das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) identifiziert im Projekt „Kreislaufwirtschaft in den Klimagewerken am Beispiel der Installation von Photovoltaikmodulen“, das im Rahmen des DHI-Forschungs- und Arbeitsprogramms 2024/2025 bearbeitet wird, gemeinsam mit dem Spitzenverband des Handwerks in Baden-Württemberg (HANDWERK BW), welche Abfälle bei der Installation von Photovoltaik (PV)-Anlagen anfallen. Dabei wird beleuchtet, wie Handwerksbetriebe bei der Installation von PV-Modulen sowohl Abfall vermeiden als auch diesen Abfall einer Kreislaufwirtschaft zuführen können. In einer qualitativen Studie sollen diese Potenziale zur Abfallvermeidung und zum Aufbau einer Kreislaufwirtschaft analysiert werden. Derzeit werden dafür Interviews mit installierenden Handwerkerinnen und Handwerkern von PV-Modulen durchgeführt. In diesen Interviews ist es das Ziel, von Handwerksbetrieben Antworten auf folgende Fragen zu erhalten:

  • Welcher Abfall fällt bei der Mitwirkung Ihres Handwerksbetriebs bei der Installation von PV-Modulen normalerweise an?
  • Welcher Abfall davon kann Ihres Erachtens vermieden werden?
  • Welcher Abfall davon kann Ihres Erachtens weiterverwendet werden?
  • Welche Geschäftsmodelle und Kreislaufstrategien gibt es in Ihrem Handwerksbetrieb bereits?
  • Welche Rahmenbedingungen bestehen Ihres Erachtens und welche davon müssten sich Ihres Erachtens ändern, um Kreislaufstrategien zu etablieren?
  • Welche Hindernisse stören Ihres Erachtens noch und wie lassen sie sich beseitigen?
  • Welche Maßnahmen planen Sie in Ihrem Handwerksbetrieb zukünftig umzusetzen?

Basierend auf den Antworten ist vorgesehen, Innovationspotenziale in Handwerksbetrieben aufzuzeigen und mit sich daraus ergebenden neuen Geschäftsmodellen idealerweise die Wirtschaftlichkeit von Handwerksbetrieben zu steigern.

Ansprechperson: Dr. Jochen Siegele

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Kongress „Transformation Now“ in Stuttgart

Am 20. Februar 2025 fand im Haus der Wirtschaft in Stuttgart der 11. Landeskongress der Offensive Mittelstand Baden-Württemberg statt. Als Teil des Netzwerks war das itb mit vor Ort, um gemeinsam mit Akteur*innen aus Wissenschaft und Praxis praxisnahe Lösungen für die betriebliche Umsetzung zu erarbeiten.

Impulse aus Wissenschaft und Praxis
Nachhaltigkeit und Transformation sind zentrale Themen für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie das Handwerk stehen hier vor großen Herausforderungen, aber auch vor enormen Chancen. Transformation bedeutet die grundlegende Neuausrichtung von Geschäftsmodellen, Prozessen und Strukturen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nachhaltigkeit umfasst dabei ökologische, soziale und ökonomische Aspekte und erfordert umweltfreundliche Fertigungsweisen, ressourcenschonende Lieferketten und nachhaltiges Wirtschaften.

Die Moderation des Kongresses übernahmen Julia Maxi Bauer (itb) und Andreas Ihm, die zentrale Umsetzung erfolgte durch Angelika Stockinger vom regionalen OM-Netzwerk Stuttgart. Besonders inspirierend war der Workshop zu KI und XR im Handwerk, der spannende Einblicke in innovative Technologien bot. Mit Beiträgen von Christoph Runde (Virtual Dimension Center (VDC)), Emily Schultka (Bildungsakademie Handwerkskammer Stuttgart) und der fundierten Einordnung von Alexander Schwarz (Handwerkskammer Region Stuttgart) wurden praxisnahe Lösungen diskutiert.

Sie möchten mehr erfahren oder an einer unserer nächsten Veranstaltungen teilnehmen? Melden Sie sich bei uns.

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer und Anja Cordes

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Rückblick zum 11. Landeskongress der Offensive Mittelstand © itb Karlsruhe

G. Melo (RWTH Aachen) präsentiert Dr. L. Meyer-Veltrup (hpi Hannover) Produkte aus dem Lebensmitteldrucker © itb Karlsruhe
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3D-Druck mit Schokolade auf der ZUKUNFT HANDWERK

Die Publikumswirksamkeit des 3D-Drucks mit Schokolade bestätigte sich auch auf der ZUKUNFT HANDWERK im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse 2025 in München.

Wie schon bei vorangegangen Veranstaltungen faszinierte der 3-Druck mit Schokolade auch auf der Zukunft Handwerk vom 12. bis 13. März 2025 in München die Besucherinnen und Besucher. Diese innovative Technologie weckt nicht nur das Interesse des Fachpublikums, sondern auch von Endkunden und Endkundinnen, die die vielfältigen Möglichkeiten zur Individualisierung von Schokolade nutzen möchten. Mehrere konkrete Auftragsanfragen während der Messe lassen auf die Potentiale am Markt schließen.

In diesem Kontext werden die bevorstehenden Entwicklungen eines (im Rahmen des vom BMBF geförderten 3DiH-Projektes) geplanten „digitalen Marktplatzes“ sowie die kontinuierliche Verbesserung der verfügbaren Drucker im Bereich des Lebensmitteldrucks mit Spannung erwartet. Die Fortschritte könnten nicht nur die Effizienz und Qualität des Druckprozesses steigern, sondern auch neue Geschäftsmodelle im Bereich der Schokoladen- und Lebensmittelverarbeitung ermöglichen. Wir können uns daher auf eine spannende Zukunft im Bereich Lebensmitteldruck freuen.

Ansprechpersonen: Dr. Esther Stern und Jochen Wagner

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G. Melo (RWTH Aachen) präsentiert Dr. L. Meyer-Veltrup (hpi Hannover) Produkte aus dem Lebensmitteldrucker © itb Karlsruhe

Die Vertreter:innen der Kreishandwerkerschaft gewinnen den 1. Preis. © Hessische Staatskanzlei
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HaDiL-Projektformat gewinnt Hessischen Demografie-Preis 2024

Das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. freut sich sehr darüber, dass die „Odenwälder Handwerkstage“, die im Rahmen unseres dreijährigen Forschungsprojekts „Handwerkliche Dienstleistungen im ländlichen Raum (HaDiL)“ ins Leben gerufen wurden, nun mit dem Hessischen Demografie-Preis 2024 ausgezeichnet wurden!

In Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft für den Odenwaldkreis und gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wurde in den letzten drei Jahren ein innovatives Modell für ein handwerkliches Dienstleistungszentrum entwickelt, das den Herausforderungen des demografischen Wandels und wirtschaftlicher Stagnation begegnet und die Attraktivität des ländlichen Raums stärkt.

Die Kernelemente des Projekts HaDiL umfassten die Etablierung eines handwerklichen Dienstleistungszentrums für Betriebe und Bürger:innen, die Entwicklung des Handwerksportals Odenwald (www.handwerk-odw.de) als zentrale Dienstleistungsplattform sowie die Durchführung der ersten Odenwälder Handwerkstage im September 2023, die künftig alle zwei Jahre stattfinden sollen.

Über die Odenwälder Handwerkstage:

Die ausgezeichneten Odenwälder Handwerkstage fanden im September 2023 in Erbach statt. An 60 Ständen hatten die Besucher:innen die Gelegenheit, sowohl bekannte als auch außergewöhnliche Handwerksberufe durch Zuschauen und Mitmachen kennenzulernen. Zudem wurden Workshops und Vorträge angeboten, die über die duale Ausbildung und verschiedene Karrierewege im Handwerk informierten.

Die Ehrung mit dem Hessischen Demografie-Preis unterstreicht die Bedeutung unserer Arbeit und ist ein starkes Zeichen für die Zukunft des Handwerks im Odenwald und ein Vorbild für andere Kreishandwerkerschaften im ländlichen Raum.

Das itb gratuliert allen Beteiligten zu diesem Erfolg!

Ansprechpersonen: Dr. Uta Cupok

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Die Vertreter:innen der Kreishandwerkerschaft gewinnen den 1. Preis.
© Hessische Staatskanzlei

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Neue Serie „Generation Z für das Handwerk gewinnen!“

In Sachen Mitarbeitendengewinnung und -bindung auf das nächste Level? Innovative Unterstützung für Handwerksbetriebe gibt das Projekt itb-begleitete Projekt Next Level Handwerk.

Aktuell stellen sich viele Handwerksbetriebe eine wichtige Frage: Wie ist es möglich, junge Menschen zu erreichen und ihr Interesse an einer handwerklichen Ausbildung zu wecken, womöglich sogar dafür zu begeistern?

Um Antworten zu finden, startet Next Level Handwerk seine neue Serie „Generation Z für das Handwerk gewinnen!“.

Save the Date für das Online-Event am 07. Juni 2024 um 15.00 Uhr.

Hier schildern Handwerkerinnen und Handwerker ihren Kolleginnen und Kollegen, wie sie das Thema Nachwuchsgewinnung angehen, welche Erfahrungen sie gemacht haben und was sich für sie besonders bewährt hat. Den Anfang macht Robin Burmeister von der Glaserei Manske in Bad Bramstedt.

Die kostenlose Anmeldung zum Online-Event ist ab Pfingsten über nextlevelhandwerk.de möglich.

Next Level Handwerk steht unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk e. V. (AMH). Ermöglicht wird dieses langfristig gedachte und angelegte Projekt durch das Engagement der handwerksnahen Partner Signal Iduna, IKK classic, Mewa Textil-Service und Grün Handwerk Digital.

Ansprechperson: Anja Cordes

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© AMH

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Das Potenzial von KI im Handwerk nutzen

Eine Informations- und Inspirationsquelle hierfür bietet das virtuelle Symposium des Forschungsprojekts „KomKI – Kompetenzen über Künstliche Intelligenz aufbauen“!

Über drei Jahre hinweg haben wir im Rahmen des Projektes „KomKI – Kompetenzen über Künstliche Intelligenz aufbauen“ mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Forschung, Handwerksbetrieben und deren Beratenden zusammengearbeitet. Nun präsentieren wir unsere Erkenntnisse im Rahmen des Virtuellen Symposiums:

Meisterhaft im digitalen Wandel – 
Kompetenzaufbau über Künstliche Intelligenz (KI) im Handwerk

zur Vorstellung der KomKI-Schriftenreihe am 12.06.2024, 10:00h – 12:00h.

Erfahren Sie aus Sicht der handwerklichen Praxis und der wissenschaftlichen Forschung,

  • welche Kompetenzen notwendig sind, um KI erfolgreich im Betrieb einzuführen und zu nutzen.
  • wie diese aufgebaut werden können und was dabei zu berücksichtigen ist.
  • welche besonderen Merkmale und Stärken Handwerksbetriebe hierfür haben.

Jetzt anmelden und die Zukunft des Handwerks mitgestalten! Mail bis 31.05. an cordes@itb.de.

Das Projekt KomKI, an dem das itb als Projektpartner mitwirkt, wird im Rahmen Initiative für neue Qualität der Arbeit – INQA, gefördert. Die Fördermittel werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales – BMAS zur Verfügung gestellt.

Ansprechperson: Anja Cordes

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© Das Foto wurde mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz (KI) DALL·E 3 generiert.