itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

Schlagwort: Innovation

Techniker installiert Solarpanel auf Dach bei itb Karlsruhe.
itb, Projekte

Photovoltaik-Kreislaufwirtschaft nachhaltig gestalten

Das itb fragt Handwerksbetriebe für das Projekt „Kreislaufwirtschaft in den Klimagewerken am Beispiel der Installation von Photovoltaikmodulen“ nach Ihren Erfahrungswerten.

Das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) identifiziert im Projekt „Kreislaufwirtschaft in den Klimagewerken am Beispiel der Installation von Photovoltaikmodulen“, das im Rahmen des DHI-Forschungs- und Arbeitsprogramms 2024/2025 bearbeitet wird, gemeinsam mit dem Spitzenverband des Handwerks in Baden-Württemberg (HANDWERK BW), welche Abfälle bei der Installation von Photovoltaik (PV)-Anlagen anfallen. Dabei wird beleuchtet, wie Handwerksbetriebe bei der Installation von PV-Modulen sowohl Abfall vermeiden als auch diesen Abfall einer Kreislaufwirtschaft zuführen können. In einer qualitativen Studie sollen diese Potenziale zur Abfallvermeidung und zum Aufbau einer Kreislaufwirtschaft analysiert werden. Derzeit werden dafür Interviews mit installierenden Handwerkerinnen und Handwerkern von PV-Modulen durchgeführt. In diesen Interviews ist es das Ziel, von Handwerksbetrieben Antworten auf folgende Fragen zu erhalten:

  • Welcher Abfall fällt bei der Mitwirkung Ihres Handwerksbetriebs bei der Installation von PV-Modulen normalerweise an?
  • Welcher Abfall davon kann Ihres Erachtens vermieden werden?
  • Welcher Abfall davon kann Ihres Erachtens weiterverwendet werden?
  • Welche Geschäftsmodelle und Kreislaufstrategien gibt es in Ihrem Handwerksbetrieb bereits?
  • Welche Rahmenbedingungen bestehen Ihres Erachtens und welche davon müssten sich Ihres Erachtens ändern, um Kreislaufstrategien zu etablieren?
  • Welche Hindernisse stören Ihres Erachtens noch und wie lassen sie sich beseitigen?
  • Welche Maßnahmen planen Sie in Ihrem Handwerksbetrieb zukünftig umzusetzen?

Basierend auf den Antworten ist vorgesehen, Innovationspotenziale in Handwerksbetrieben aufzuzeigen und mit sich daraus ergebenden neuen Geschäftsmodellen idealerweise die Wirtschaftlichkeit von Handwerksbetrieben zu steigern.

Ansprechperson: Dr. Jochen Siegele

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© pexels by Cristian Rojas

ITB Karlsruhe Messe 2023: Fachmesse für Tourismus und Reisen in Deutschland.
itb, Projekte

Kongress „Transformation Now“ in Stuttgart

Am 20. Februar 2025 fand im Haus der Wirtschaft in Stuttgart der 11. Landeskongress der Offensive Mittelstand Baden-Württemberg statt. Als Teil des Netzwerks war das itb mit vor Ort, um gemeinsam mit Akteur*innen aus Wissenschaft und Praxis praxisnahe Lösungen für die betriebliche Umsetzung zu erarbeiten.

Impulse aus Wissenschaft und Praxis
Nachhaltigkeit und Transformation sind zentrale Themen für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie das Handwerk stehen hier vor großen Herausforderungen, aber auch vor enormen Chancen. Transformation bedeutet die grundlegende Neuausrichtung von Geschäftsmodellen, Prozessen und Strukturen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nachhaltigkeit umfasst dabei ökologische, soziale und ökonomische Aspekte und erfordert umweltfreundliche Fertigungsweisen, ressourcenschonende Lieferketten und nachhaltiges Wirtschaften.

Die Moderation des Kongresses übernahmen Julia Maxi Bauer (itb) und Andreas Ihm, die zentrale Umsetzung erfolgte durch Angelika Stockinger vom regionalen OM-Netzwerk Stuttgart. Besonders inspirierend war der Workshop zu KI und XR im Handwerk, der spannende Einblicke in innovative Technologien bot. Mit Beiträgen von Christoph Runde (Virtual Dimension Center (VDC)), Emily Schultka (Bildungsakademie Handwerkskammer Stuttgart) und der fundierten Einordnung von Alexander Schwarz (Handwerkskammer Region Stuttgart) wurden praxisnahe Lösungen diskutiert.

Sie möchten mehr erfahren oder an einer unserer nächsten Veranstaltungen teilnehmen? Melden Sie sich bei uns.

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer und Anja Cordes

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Rückblick zum 11. Landeskongress der Offensive Mittelstand © itb Karlsruhe

Fachbesucher testen 3D-Drucker auf der ITB Karlsruhe Messe.
itb, Projekte

3D-Druck mit Schokolade auf der ZUKUNFT HANDWERK

Die Publikumswirksamkeit des 3D-Drucks mit Schokolade bestätigte sich auch auf der ZUKUNFT HANDWERK im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse 2025 in München.

Wie schon bei vorangegangen Veranstaltungen faszinierte der 3-Druck mit Schokolade auch auf der Zukunft Handwerk vom 12. bis 13. März 2025 in München die Besucherinnen und Besucher. Diese innovative Technologie weckt nicht nur das Interesse des Fachpublikums, sondern auch von Endkunden und Endkundinnen, die die vielfältigen Möglichkeiten zur Individualisierung von Schokolade nutzen möchten. Mehrere konkrete Auftragsanfragen während der Messe lassen auf die Potentiale am Markt schließen.

In diesem Kontext werden die bevorstehenden Entwicklungen eines (im Rahmen des vom BMBF geförderten 3DiH-Projektes) geplanten „digitalen Marktplatzes“ sowie die kontinuierliche Verbesserung der verfügbaren Drucker im Bereich des Lebensmitteldrucks mit Spannung erwartet. Die Fortschritte könnten nicht nur die Effizienz und Qualität des Druckprozesses steigern, sondern auch neue Geschäftsmodelle im Bereich der Schokoladen- und Lebensmittelverarbeitung ermöglichen. Wir können uns daher auf eine spannende Zukunft im Bereich Lebensmitteldruck freuen.

Ansprechpersonen: Dr. Esther Stern und Jochen Wagner

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G. Melo (RWTH Aachen) präsentiert Dr. L. Meyer-Veltrup (hpi Hannover) Produkte aus dem Lebensmitteldrucker © itb Karlsruhe

Innovative Ausstellungsfläche auf der ITB Karlsruhe mit Pflanzen und nachhaltigen Konzepten.
itb, Projekte

Zukunftslabore für digitale Innovationen

Das itb war an einer Roadshow durch baden-württembergische Städte für neue Technologien, die auch in Handwerksbetrieben eingesetzt werden können, beteiligt.   

Ziel des im Jahr 2024 durchgeführten Projekts „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“, an dem auch das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) mitgewirkt hat, war es, digitale Innovationen für die betriebliche Praxis und neue Technologien, die auch in Handwerksbetrieben zum Einsatz kommen können, in Baden-Württemberg in Zukunftslaboren vorzustellen und in Impuls-Projekten mit Betrieben zu erproben.

Im Rahmen des Projekts fanden 2024, neben einem stationären Labor, mobile „Urban Innovation Pop-ups“ in fünf Städten in Baden-Württemberg statt. So konnten beispielsweise im September 2024 in Lahr (Schwarzwald) kleine und mittlere Unternehmen im mobilen Pop-up neue Technologien live erleben. Im Pop-up in Lahr konnten unter anderem Ideen für weitere Projektaktivitäten wie z.B. Innovationsprojekte mit Handwerksbetrieben diskutiert werden. Das itb hat ein solches Innovationsprojekt im Verbund mit einem Handwerksbetrieb und einer Unternehmensberatung im 4. Quartal 2024 initiiert und organisiert.

Zudem wurde im Rahmen des Projekts durch das itb an fünf Standorten, die mobile Pop-ups beherbergten, eine Befragung von Passantinnen und Passanten in ihrer Funktion als Konsumentinnen und Konsumenten verantwortet. Insgesamt wurden 753 Personen im Zeitraum von Juli bis November 2024 befragt. Die Ergebnisse zur Nutzung von Orten bzw. Einrichtungen in der Innenstadt, die Einschätzung, wie hilfreich die Befragten verschiedene Innovationen für ihren Aufenthalt in der Innenstadt finden sowie ergänzende Anmerkungen der Befragten (z. B. Wunsch nach mehr Grün) befürworten Konzepte und Überlegungen zur Steigerung der Aufenthalts- bzw. Verweilqualität. Diese Perspektive der Konsumentinnen und Konsumenten stützt Konzepte einer multifunktionalen Innenstadt, in der Handel, Gastronomie und Handwerk im Verbund mit der Stärkung von Kultur, Bildung und Wohnen einen entscheidenden Beitrag zu einer zukünftigen vitalen und resilienten Innenstadt leisten können.

Das Projekt „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen dazu finden sich unter https://zukunftslabor.urbaninnovationhub.de/mobile-labore/.

Ansprechpersonen: Dr. Jochen Siegele und Dr. Sabrina Weber

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© itb

Gruppe von Menschen bei der Preisverleihung des Demografie-Preises 2024 in Karlsruhe.
itb, Projekte

HaDiL-Projektformat gewinnt Hessischen Demografie-Preis 2024

Das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. freut sich sehr darüber, dass die „Odenwälder Handwerkstage“, die im Rahmen unseres dreijährigen Forschungsprojekts „Handwerkliche Dienstleistungen im ländlichen Raum (HaDiL)“ ins Leben gerufen wurden, nun mit dem Hessischen Demografie-Preis 2024 ausgezeichnet wurden!

In Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft für den Odenwaldkreis und gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wurde in den letzten drei Jahren ein innovatives Modell für ein handwerkliches Dienstleistungszentrum entwickelt, das den Herausforderungen des demografischen Wandels und wirtschaftlicher Stagnation begegnet und die Attraktivität des ländlichen Raums stärkt.

Die Kernelemente des Projekts HaDiL umfassten die Etablierung eines handwerklichen Dienstleistungszentrums für Betriebe und Bürger:innen, die Entwicklung des Handwerksportals Odenwald (www.handwerk-odw.de) als zentrale Dienstleistungsplattform sowie die Durchführung der ersten Odenwälder Handwerkstage im September 2023, die künftig alle zwei Jahre stattfinden sollen.

Über die Odenwälder Handwerkstage:

Die ausgezeichneten Odenwälder Handwerkstage fanden im September 2023 in Erbach statt. An 60 Ständen hatten die Besucher:innen die Gelegenheit, sowohl bekannte als auch außergewöhnliche Handwerksberufe durch Zuschauen und Mitmachen kennenzulernen. Zudem wurden Workshops und Vorträge angeboten, die über die duale Ausbildung und verschiedene Karrierewege im Handwerk informierten.

Die Ehrung mit dem Hessischen Demografie-Preis unterstreicht die Bedeutung unserer Arbeit und ist ein starkes Zeichen für die Zukunft des Handwerks im Odenwald und ein Vorbild für andere Kreishandwerkerschaften im ländlichen Raum.

Das itb gratuliert allen Beteiligten zu diesem Erfolg!

Ansprechpersonen: Dr. Uta Cupok

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Die Vertreter:innen der Kreishandwerkerschaft gewinnen den 1. Preis.
© Hessische Staatskanzlei

ITB Karlsruhe Messe 2023, Fachbesucher und Aussteller bei der internationalen Tourismusmesse.
itb

Neue Geschäftsfelder und Vorteile durch 3D-Druck

Bei einer Umfrage des Instituts für Betriebsführung im DHI e. V. (itb, Karlsruhe) wurden Konditorinnen und Konditoren nach ihren Erfahrungen, Wünschen und Erwartungen zur 3D-Druck-Technologie befragt. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Für das Lebensmittel- und speziell das Konditorhandwerk stellt der 3D-Druck eine vielverspre­chende Technologie dar. Er ermöglicht neben der Erstellung von innovativen Produkten eine vollständige Neugestaltung von Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen.

Das BMBF-Forschungsprojekt „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk“ (3DiH) zielt auf die Entwicklung einer webbasierten Plattform als 3D-Druck-Wertschöpfungsnetzwerk (digitaler „Marktplatz“) für die Vernetzung der wesentlichen Stakeholder wie Konditorei-Betriebe, 3D-Druck-Dienstleistungsunternehmen, Gastronomie und Hotellerie sowie geschäftliche oder private Endkundinnen und Endkunden.

Um die Bedarfe einer der wesentlichen Zielgruppen – dem Konditorhandwerk – zu erfragen, wurde vom 01.09. bis zum 22.10.24 eine Online-Befragung durchgeführt. Die Auswertung der Umfrage zeigt, dass alle der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits vom Thema 3D-Druck gehört haben, konkrete Erfahrungen aber hauptsächlich im Bereich des 3D-Drucks mit Polymer gemacht wurden. Viele stehen dem Thema aufgeschlossen gegenüber, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeiten für die eigene Nutzung im Betrieb. Weniger interessiert scheinen die Befragten am Anbieten von Dienstleistungen rund um den 3D-Druck.

Die Mehrheit der Teilnehmenden sieht Zukunftspotenziale in der Erschließung neuer Geschäftsfelder und in Wettbewerbsvorteilen durch die Nutzung des 3D-Drucks. Neue Geschäftsfelder werden beispielsweise in der Realisierung individueller Kundenwünsche, dem Formenbau sowie der Herstellung von Werbeartikeln/-präsenten gesehen. Wettbewerbsvorteile werden u. a. in folgenden Punkten gesehen: (Regionales) Alleinstellungsmerkmal („Neue Nischen besetzen“), Vorreiterstellung („[…] Pionier!“), Erschließung neuer Kundengruppen und Geschäftsfelder, Flexibilisierung der Produktion, Individualität der Produkte, Erweiterung des Sortiments und Nischenproduktion („[…] Sammlerstücke durch Limitierung der Auflage, saisonal wechselnd“).

Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung eines digitalen Marktplatzes ein, der aktuell vom Projekt realisiert wird. Mittels dieses Marktplatzes sollen in Zukunft neuartige Dienstleistungen und Produkte in Auftrag gegeben und in die Breite getragen werden können. Außerdem kann im Austausch mit anderen oder über Schulungsmaterial neues Wissen rund um den 3D-Druck erworben werden.

Das Verbundprojekt wird von der RWTH Aachen – Lehrstuhl Digital Additive Production (DAP) in Aachen (als Konsortialführer), dem Institut für Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut e.V. (itb im DHI e.V.) in Karlsruhe, dem Zentrum für Ernährung und Gesundheit der HWK Koblenz (ZEG) in Koblenz, der trinckle 3D GmbH in Henningsdorf/Berlin, der Print4Taste GmbH in Freising, der Konditorei Café Baumann in Koblenz, der Confiserie Reichert in Berlin und der Konditorei Madame Gâteaux in Stollberg durchgeführt. Das Projekt ist Teil des Förderschwerpunkts „Handwerk 4.0: digital und innovativ“ und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Weitere Informationen zum Projekt sind unter https://3dih.de/ verfügbar.

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

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Zukunftspotenzial und Wettbewerbspotenzial durch den 3D-Druck.

© itb – eigene Darstellung.

Moderne Präsentation im Ausstellungsraum bei itb Karlsruhe mit innovativen Displays und Sitzgelegenh.
itb, Projekte

Digitale Innovationen für die betriebliche Praxis

Neue Technologien, die auch in Handwerksbetrieben zum Einsatz kommen können, werden in mehreren Städten in Baden-Württemberg in Zukunftslaboren vorgestellt

Im Rahmen des Projekts „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“, an dem das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) mitwirkt, finden im Jahr 2024 neben einem stationären Labor in Konstanz mobile „Urban Innovation Pop-ups“ in Baden-Württemberg in den fünf Städten Lörrach, Lahr, Weinheim, Villingen-Schwenningen und Bietigheim-Bissingen statt.

So konnten beispielsweise im September 2024 in Lahr kleine und mittlere Unternehmen im mobilen Pop-up neue Technologien live erleben. Betriebe fanden hier Inspiration, wie sie sich und ihre Produkte mithilfe innovativer Technologien besser in Szene setzen und für ihre Kundschaft erlebbar machen können. In der interaktiven Ausstellung wurden sowohl technische Innovationen gezeigt, die Betriebe in Baden-Württemberg bereits erfolgreich eingeführt haben, als auch Neuentwicklungen, die derzeit erprobt werden. Neben den kostenfreien Technologieführungen wurden ebenfalls kostenfreie Transferveranstaltungen für Betriebe zu Innovationen und Strategien angeboten. Das Projektkonsortium hat im Pop-up-Labor in Lahr insgesamt 20 Demonstratoren ausgestellt, die bei den Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse gestoßen sind. Die Besucherinnen und Besucher haben sich oft viel Zeit für den geführten oder freien Rundgang durch die Ausstellung genommen. Die Demonstratoren wurden vollständig von Projektmitarbeitenden gezeigt und erklärt. Es konnten gemeinsam im Pop-up in Lahr Ideen für weitere Projektaktivitäten wie beispielsweise Innovationsprojekte mit Handwerksbetrieben diskutiert werden. Erwähnenswert ist zudem, dass im Rahmen des Lahrer Pop-ups auch immer wieder das Themenfeld der Innenstadtentwicklung im Fokus stand.

Das Projekt „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“ wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen dazu finden sich unter https://zukunftslabor.urbaninnovationhub.de/mobile-labore/.

Ansprechpersonen: Dr. Jochen Siegele und Dr. Sabrina Weber

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Zukunftslabor in Lahr © itb

Frau in Werkstatt arbeitet an Holzprojekten mit Werkzeugen und Materialien.
itb, Veranstaltungen

Unternehmerfrau im Handwerk 2024: itb Teil der renommierten Jury

Die Auszeichnung „Unternehmerfrau im Handwerk 2024“ wurde von handwerk magazin zum 29. Mal verliehen und stellt starke Frauen ins Rampenlicht, die mit ihrem Engagement und ihrer Innovationskraft im Handwerk beeindrucken.

Der Wettbewerb „Unternehmerfrau im Handwerk“ hat auch in diesem Jahr herausragende Unternehmerinnen ausgezeichnet, die mit ihrem Engagement und ihrer Innovationskraft das Handwerk stärken. Der Preis würdigt nicht nur unternehmerische Leistung, sondern setzt ein Zeichen für die Bedeutung von Frauen im Handwerk.

Prof. Dr. Birgit Ester vom Institut für Betriebsführung im DH e. V. ist Teil der Jury und würdigt als Expertin im Bereich Unternehmensführung die Leistung und Bedeutung dieser Frauen im Handwerk: „Die Preisträgerinnen dieses Jahres zeigen eindrucksvoll, wie Frauen im Handwerk nicht nur mitgestalten, sondern Innovation und Wachstum entscheidend vorantreiben. Sie sind Vorbilder für die gesamte Branche und inspirieren uns dazu, das Potenzial von Vielfalt und Teamgeist im Handwerk weiter zu stärken.“

Die folgenden herausragenden Unternehmerinnen wurden für ihre besondere Leistung im Handwerk geehrt:

  • Die „Unternehmerfrau im Handwerk 2024″ in der Kategorie „Unternehmerin“ ist Nadine Bönninger von der Bönninger Gerüstbau GmbH & Co. KG in Dortmund. Die einst jüngste und erste Meisterin Deutschlands im männderdominierten Gerüstbauerhandwerk ist nun Geschäftsführerin des eigenen Betriebs und Botschafterin für junge Unternehmerinnen im Handwerk.
  • Als „Unternehmerfrau im Handwerk 2024″ in der Kategorie „Heldin im Handwerk“ wurde Alice Brammertz von der Brammertz GmbH in Aachen ausgezeichnet. Sie ist seit 43 Jahren fürs Handwerk tätig und übernahm mit ihrem Mann den hierarchisch geführtenBetrieb und beschäftigte sich mit wertschätzender Menschenführung und dem Aufbau von Gemeinschaft im Betrieb.

Die Preisträgerinnen überzeugen durch Innovationskraft, Engagement und Beharrlichkeit. Ihre Arbeit ist für den Erfolg ihrer Betriebe unerlässlich und schafft Inspiration für die gesamte Branche. Der Preis zeigt, dass das Handwerk auch heute entscheidend von der Vielfalt seiner Akteurinnen lebt.

Weitere Informationen zur Preisverleihung und den Siegerinnen gibt es hier: Unternehmerfrau im Handwerk 2024: Die strahlenden Siegerinnen – Unternehmerin und Heldin im Handwerk! – handwerk magazin

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© pexels, Tima Miroshnichenko

Zwei Zielscheiben beim Bogenschießen auf der ITB Karlsruhe, mit bunten Ringen und Zielmarkierungen.
itb, Projekte

Aufruf zur Teilnahme von Betrieben am Projekt „CirEc“

Wir suchen Handwerksbetriebe, die bereits die Prinzipien der Circular Economy umsetzen, um an unserem Forschungsprojekt teilzunehmen. Wir präsentieren innovativen Ansätze und zeigen gemeinsam die Vielfalt des nachhaltigen Handwerks!

wir freuen uns, Ihnen unser neues Forschungsprojekt „Circular Economy“ (Cirec) vorstellen zu können und laden interessierte Handwerksbetriebe zur Teilnahme ein. Wir suchen dabei Betriebe, die bereits die Prinzipien der Circular Economy in ihrem Geschäftsmodell umsetzen – sei es durch Dienstleistungen, Produkte oder umfassende Prozesse. Diese Betriebe haben die Möglichkeit, ihre innovativen Ansätze vorzustellen und von unserer wissenschaftlichen Analyse sowie der Verbreitung ihrer Best Practices zu profitieren.

Wenn Ihr Betrieb bereits Aspekte der Circular Economy integriert hat und Sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind, melden Sie sich bitte bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Erfolgsgeschichten.

Ansprechperson: Julia Maxi Bauer

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Gründungs- und Gewerbezentrum Karlsruhe bei ITB Karlsruhe, Handwerks- und Kleinunternehmen.
itb, Projekte

Gründungs- und Gewerbezentrum in Karlsruhe geplant

Das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb Karlsruhe) hat die Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe wissenschaftlich dabei unterstützt, ein tragfähiges Nutzungs- und Betriebskonzept für ein Gründungs- und Gewerbezentrum für Handwerk und kleines produzierendes Gewerbe zu entwickeln.

 Handwerks-, Gewerbe- und Gründerzentren haben sich bereits in zahlreichen Städten als ein erfolgreiches Instrument erwiesen, um Abwanderung und dem Verlust von Produktionsbereichen und Arbeitsplätzen entgegenzuwirken und Unternehmensgründungen zu fördern. Denn prosperierendes Handwerk und Gewerbe wirken sich positiv auf die gesamte Stadt aus.

Auch in Karlsruhe besteht wachsender Bedarf an einer solchen Einrichtung – wie die Auswertung aktueller Daten aus der Handwerkszählung zeigt. Insbesondere der großen Knappheit an Gewerbeflächen und den sich daraus ergebenden Belastungen der wirtschaftlichen Entwicklung sollte entgegengewirkt werden.

Vor diesem Hintergrund übernahm das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) im Auftrag der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe (im ersten Halbjahr 2024) die Prozessbegleitung bei der Entwicklung eines Nutzungs- und Betriebskonzeptes für das geplante Gründungs- und Gewerbezentrum für Handwerk und kleines produzierendes Gewerbe in Karlsruhe (GGZ).

In diesem Zentrum sollen Betriebsgründungen und -übernahmen unterstützt, vor allem aber bedarfsgerechte, bezahlbare Gewerbeflächenangebote für bereits bestehende Betriebe geschaffen und so deren Wachstumschancen insgesamt erhöht werden. Auch soll im GGZ die Zusammenarbeit unter den Betrieben und mit weiteren Partnern (z.B. aus der Wissenschaft) erleichtert werden.

Ein Produkt, welches im Rahmen des nun abgeschlossenen Auftrags entstanden ist, ist ein Leitfaden zur Einrichtung eines Gründungs- und Gewerbezentrums für Handwerk und kleines produzierendes Gewerbe (GGZ). Dieser Leitfaden baut auf den bisherigen Erfahrungen der Stadt Karlsruhe auf und soll mittelgroßen Kommunen – insbesondere Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern – hilfreiche Hinweise zum Vorgehen geben. Der Leitfaden kann als Broschüre auf der itb-Homepage, unter dem Link heruntergeladen oder über die Wirtschaftsförderung der Stadt bezogen werden.

Ansprechperson: Dr. Uta Cupok

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Modulübersicht der Schulung „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk“ © itb