itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

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Die Vertreter:innen der Kreishandwerkerschaft gewinnen den 1. Preis. © Hessische Staatskanzlei
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HaDiL-Projektformat gewinnt Hessischen Demografie-Preis 2024

Das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. freut sich sehr darüber, dass die „Odenwälder Handwerkstage“, die im Rahmen unseres dreijährigen Forschungsprojekts „Handwerkliche Dienstleistungen im ländlichen Raum (HaDiL)“ ins Leben gerufen wurden, nun mit dem Hessischen Demografie-Preis 2024 ausgezeichnet wurden!

In Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft für den Odenwaldkreis und gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wurde in den letzten drei Jahren ein innovatives Modell für ein handwerkliches Dienstleistungszentrum entwickelt, das den Herausforderungen des demografischen Wandels und wirtschaftlicher Stagnation begegnet und die Attraktivität des ländlichen Raums stärkt.

Die Kernelemente des Projekts HaDiL umfassten die Etablierung eines handwerklichen Dienstleistungszentrums für Betriebe und Bürger:innen, die Entwicklung des Handwerksportals Odenwald (www.handwerk-odw.de) als zentrale Dienstleistungsplattform sowie die Durchführung der ersten Odenwälder Handwerkstage im September 2023, die künftig alle zwei Jahre stattfinden sollen.

Über die Odenwälder Handwerkstage:

Die ausgezeichneten Odenwälder Handwerkstage fanden im September 2023 in Erbach statt. An 60 Ständen hatten die Besucher:innen die Gelegenheit, sowohl bekannte als auch außergewöhnliche Handwerksberufe durch Zuschauen und Mitmachen kennenzulernen. Zudem wurden Workshops und Vorträge angeboten, die über die duale Ausbildung und verschiedene Karrierewege im Handwerk informierten.

Die Ehrung mit dem Hessischen Demografie-Preis unterstreicht die Bedeutung unserer Arbeit und ist ein starkes Zeichen für die Zukunft des Handwerks im Odenwald und ein Vorbild für andere Kreishandwerkerschaften im ländlichen Raum.

Das itb gratuliert allen Beteiligten zu diesem Erfolg!

Ansprechpersonen: Dr. Uta Cupok

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Die Vertreter:innen der Kreishandwerkerschaft gewinnen den 1. Preis.
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Innovative Fortbildung durch Microcredentials

Das InnoVET Plus Projekt InnoFort untersucht, wie Microcredentials im Berufslaufbahnkonzept des Handwerks eingesetzt werden können und ob sie sinnvoll in das Berufsbildungssystem integriert werden können. Der Startschuss für das Projekt fiel am 06. November 2024 auf der InnoVET Plus-Fachkonferenz in Berlin, die die neuen Innovationsprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) präsentierte.

Microcredentials (MC) bestehen aus kleinen Lern- und Zertifizierungseinheiten, die Menschen beim lebenslangen Lernen und beim Nachweis spezifischer Kompetenzen unterstützen sollen. Bisher werden MC verstärkt im Kontext der akademischen Bildung und Weiterbildung gedacht. Der Einsatz im Berufsbildungssystem des Handwerks ist jedoch noch Neuland und bisher weder praktisch erprobt noch in Hinblick auf formale Anforderungen erforscht.

Im Rahmen des Projekts InnoFort wird nun geprüft, inwiefern die bestehenden Anforderungen an MC auf die berufliche Aus- und Weiterbildung übertragbar sind. Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, das MC sinnvoll in das Handwerk integriert. Dabei liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf den Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit.

In Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) werden Wege untersucht, wie Microcredentials (MC) in das Berufsbildungssystems, insbesondere in das Fortbildungssystem des Handwerks, integriert werden können. Die im Projekt entstehenden Lernmodule zu den Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit werden in Form von kompakten Lernangeboten und einem Planspiel angeboten und in Fortbildungskursen von Handwerkskammern getestet.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, Möglichkeiten zur Anerkennung von MC im Fortbildungssystem des Handwerks zu untersuchen. Dabei geht es vor allem darum, die Voraussetzungen für eine solche Anerkennung festzulegen und zu prüfen, wie MC an bestehende Qualifikationen und Bildungsangebote angeschlossen werden können.

Um die im Projekt gewonnen Ergebnisse nachhaltig zu sichern, wird das bestehende Netzwerk von B.A.U.M. e.V. genutzt. B.A.U.M. e.V. unterstützt Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsstrategien weiterentwickeln möchten, und bieten so eine Plattform, um die Projektergebnisse bundesweit zu verbreiten und gezielt den relevanten Zielgruppen zugänglich zu machen. Besonders die B.A.U.M.-Akademie bietet dabei die Möglichkeit, Projektergebnisse dauerhaft zu integrieren und weiterzuführen.

Mit dem Programm InnoVET PLUS fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Ansprechpersonen: Verena Berten, Magdalena Jehle, Dana Keller

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Projektlogo InnoFort © BIBB

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Zukunftsfähige und nachhaltige Dienstleistungen

Neues E-Book zu „Green Services“ bietet Inspiration zu nachhaltigen Dienstleistungen für Betriebe

Das Kompetenzzentrum Smart Services hat ein neues E-Book herausgegeben. Unter dem Titel „Green Services – Nachhaltige Dienstleistungen als Chance für kleine und mittlere Unternehmen“ finden Interessierte Ideen, Inspirationen und Praxisbeispiele zu den vielseitigen Potenzialen nachhaltiger Dienstleistungen.

Zu diesem E-Book hat das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb, Karlsruhe) ein Kapitel über drei Praxisbeispiele nachhaltig wirtschaftender Handwerksbetriebe – eine Brauerei, eine Malerwerkstatt und eine Mühle mit Ladengeschäft – beigesteuert. Unter dem Titel „Grüne Pfade – Praxisbeispiele ökologisch nachhaltiger KMU und Handwerksbetriebe“ zeigt der Beitrag auf, welche Rolle u. a. die Motivation des Unternehmers bzw. der Unternehmerin und die Verankerung der Betriebe in der Region spielen. Das Kapitel bietet zudem einen Überblick über praxisnahe Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten für kleine Betriebe.

Das Kapitel des itb ist auf der Webseite des Kompetenzzentrum Smart Services kostenfrei zugänglich: https://smart-service-bw.de/wp-content/uploads/2024/11/5-Gruene-Pfade-Praxisbeispiele-oekologisch-nachhaltiger-KMU-und-Handwerksbetriebe.pdf

Alle weiteren Kapitel des E-Books können Sie unter dem Fokusthema „Green Services“ des Kompetenzzentrum Smart Services ebenfalls lesen oder herunterladen (unter „E-Book“): https://smart-service-bw.de/green-services/. Das gesamte E-Book ist zudem käuflich auf der Homepage des CoPa-Verlags und bei Amazon erhältlich. Thalia und weitere Händler sollen bald folgen.

Das Kompetenzzentrum Smart Services unterstützt kleine und mittlere Unternehmen im Land Baden-Württemberg auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Transfer von Digitalisierungsthemen, die im Zusammenhang mit Dienstleistungen stehen.

Das Kompetenzzentrum Smart Services wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und gemeinsam seitens des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, des itb – Institut für Betriebsführung im DHI e.V., der Hochschule Furtwangen, der Hochschule Konstanz und der Universität Siegen durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter https://smart-service-bw.de.

Ansprechpersonen: Dr. Sabrina Weber, Henrik Lerche, Dr. Esther Stern und Dr. Jochen Siegele

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Das E-Book „Green Services“

© Kompetenzzentrum Smart Services

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Altersgerechtes Arbeiten im SHK-Handwerk

Am itb wird das Projekt „Altersgerechte Arbeitsgestaltung im SHK-Handwerk im Lichte des hohen Fachkräftebedarfs“ im Auftrag des ZVSHK durchgeführt.

Das SHK-Handwerk ist Schlüsselpartner für die Umsetzung der geplanten Energiewende im Gebäudesektor. Der demografische Wandel führt zu Engpässen – auch im Handwerk. Belegschaften altern und es sind wenige Nachwuchs- und Fachkräfte verfügbar. Nicht nur Arbeitnehmende, auch Kundinnen und Kunden altern zunehmend. Für das SHK-Handwerk bedeutet das, dass es auch zunehmend im Bereich altersgerechtes Wohnen, insbesondere in der Badsanierung, gebraucht wird. Durch eine altersgerechte Arbeitsgestaltung wird auf sich verändernde Bedarfe in den Belegschaften eingegangen und den vorhandenen Fachkräften somit ein langes, gesundes Arbeitsleben ermöglicht.

Ziel des Projekts „Altersgerechte Arbeitsgestaltung im SHK-Handwerk im Lichte des hohen Fachkräftebedarfs“ ist es also, geeignete Möglichkeiten und Maßnahmen zu erschließen, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Übergeordnetes Projektziel ist die Identifikation und Verfügbarmachung geeigneter Handlungsoptionen und Maßnahmen zur alter(n)sgerechten Gestaltung von Arbeit, um den Fachkräftebedarf im SHK-Handwerk abzumildern.

Durch die Identifizierung von alter(n)sgerechten Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeit im SHK-Betrieb und die Verfügbarmachung dieser Erkenntnisse soll die SHK-Wirtschaft Handlungsoptionen, Empfehlungen und mögliche Maßnahmen erhalten, sich zukunftssicher aufzustellen.

Ansprechperson: Nicole Stegmüller

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Zeitsparende digitale Lösungen für das E-Handwerk

Workshop für Elektrohandwerk fördert Austausch über Anwendungspotenziale und Mehrwert von digitalen Anwendungen  

In den Räumlichkeiten des Instituts für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) kamen am 15. Oktober 2024 in Karlsruhe etwa 20 Personen aus dem Elektrohandwerk zu einem Workshop zusammen, den der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg gemeinsam mit drei Projektpartnern des Kompetenzzentrums Smart Services durchführte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten im Workshop praxiserprobte digitale Lösungen selbst testen. Ziel war es, Lösungen aufzuzeigen, die dabei helfen, die nicht verrechenbaren Zeiten im Betrieb einfach und effektiv zu reduzieren und darüber hinaus die Qualität der Dienstleistung nach Möglichkeit zu verbessern. Dadurch könnten die E-Handwerksbetriebe ihre knappen Zeit- und Personalressourcen effizienter, wertschöpfender und produktiver nutzen.

Dr. Jochen Siegele vom itb begrüßte die Teilnehmer herzlich im Institut für Betriebsführung im Handwerk, in dem seit über 100 Jahren auf dem Gebiet der Unternehmensführung in Handwerksbetrieben geforscht wird. Adrian Stenzel, Vorstandsmitglied des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, zeigte anschließend die Entwicklungen der Elektrobranche anhand der Betriebs- und Beschäftigtenzahlen auf und stellte dem die enormen Herausforderungen gegenüber, die sich neben den technologischen Entwicklungen vor allem auch aus politischen Entscheidungen herausergeben. Er skizzierte anhand eigener Erfahrungen die Mehrwerte von digitalen Anwendungen in der betrieblichen Praxis. Eine konkrete digitale Anwendung – den Sprachassistenten DafNe, einen sprachgesteuerten digitalen Assistenten für Mobilgeräte wie Tablets und Smartphones – stellte anschließend Claudia Dukino vom Forschungsbereich „Digital Business“ des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, vor.

Im Anschluss daran konnten die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer an verschiedenen Stationen eigene Erfahrungen machen. Anwendungen, die an diesen Stationen vorgestellt wurden, waren beispielsweise ein KI-Bildergenerator, ein Hololens für eine Stihl Kettensäge, ein Bike Store Helper oder ein KI-Telefonassistent für Kundenanfragen sowie ein Gerät für 3D-Scans und 3D-Messungen für die 360°-Dokumentation des Baufortschritts.

Das Kompetenzzentrum Smart Services wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und durch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e.V., die Hochschule Furtwangen, die Hochschule Konstanz und die Universität Siegen durchgeführt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://smart-service-bw.de.

Ansprechpersonen: Henrik Lerche, Dr. Jochen Siegele, Dr. Esther Stern und Dr. Sabrina Weber

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Workshop „Zeitsparende digitale Lösungen für das E-Handwerk“

© Fraunhofer IAO

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Jahrestreffen im Projekt „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk“

Bei dem Jahrestreffen des Projektes „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk“ konnten viele Projektergebnisse präsentiert werden.

Das Jahrestreffen des Handwerk 4.0-Projekts „3DiH” fand in diesem Jahr am Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik in Hannover statt. Am 8. Oktober trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aller Projektpartner mit dem Projektträger Karlsruhe (PTKA) und präsentierten (nach zwei Jahren Projektlaufzeit) die bisherigen Ergebnisse. Besonders erfreulich war, dass einer der Projektbetriebe teilnahm, um anschaulich über seine Erfahrungen mit dem 3D-Druck im Konditorenhandwerk zu berichten. Alle Projektbetriebe entwickeln sich mit dem Wissenszuwachs im Projekt kontinuierlich weiter; jeder weist eine ganz individuelle Entwicklung mit eigener Schwerpunktsetzung auf.

Das Treffen fokussierte die bisherigen Ergebnisse und den Verlauf des Projekts, das eine innovative 3D-Anwenderplattform für das Lebensmittelhandwerk entwickelt. Diese Plattform soll es Konditorinnen und Konditoren ermöglichen, 3D-Druck-Technologien unkompliziert in ihre Arbeitsprozesse zu integrieren, um Designideen schnell umzusetzen, Produkte effizient zu produzieren und erfolgreich zu vermarkten. Das benötigte Knowhow sowie Austauschmöglichkeiten rund um 3D-Druckverfahren ergänzen das Angebot.

Während des Treffens wurden Erfolge und Herausforderungen mit dem Projektträger PTKA diskutiert. Die Teilnehmenden tauschten sich intensiv über den Entwicklungsstand und die Potenziale der 3D-Drucktechnologie für das Handwerk aus und legten die nächsten Schritte zur Fertigstellung der Plattform fest. Abschließend wurden Möglichkeiten zur Distribution der Projektergebnisse z. B. auf Messen und Veranstaltungen zusammengetragen.

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

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Jahrestreffen im Projekt 3DiH. V.l.n.r.: Dorothee Weisser (PTKA), Esther Stern (itb), Uta Cupok (itb), Gustavo Melo (DAP RWTH Aachen), Fabian Friess (trinckle 3D), Patrick Amato (MDZH) und Silke Thiem (hpi). Digital: Thomas Lötzbeyer (Print4Taste), Astrid Jäger (Print4Taste) und Nicole Stegmüller (itb).

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„Generation Z fürs Handwerk gewinnen!“ Online am 22.11., 15–16h

In Sachen Mitarbeitendengewinnung und -bindung auf das nächste Level mit praktischen Tipps und Erfahrungen aus Betrieben.

Mit der Serie „Generation Z für das Handwerk gewinnen!“ stehen Unternehmerinnen und Unternehmer Rede und Antwort. Aktuell stellen sich viele Handwerksbetriebe eine wichtige Frage: Wie ist es möglich, junge Menschen zu erreichen und ihr Interesse an einer handwerklichen Ausbildung zu wecken, womöglich sogar dafür zu begeistern.

Im Live-Event schildern Handwerkerinnen und Handwerker ihren Kolleginnen und Kollegen, wie sie das Thema Nachwuchsgewinnung angehen, welche Erfahrungen sie gemacht haben und was sich für sie besonders bewährt hat.

Im kommenden Online-Event zeigt Magdalena Münstermann von der Bernd Münstermann GmbH & Co. KG anhand vieler Beispiele aus dem Unternehmen, wie sich ihr Betrieb für Nachwuchs- und Fachkräfte attraktiv aufstellt und dabei noch das Miteinander im Team konsequent gestärkt wird.

Lassen Sie sich inspirieren und erfahren Sie, wie eine starke Gemeinschaft auch die Attraktivität und Bindung von Nachwuchskräften steigert – und gleichzeitig den betrieblichen Erfolg langfristig sichert.

Online-Event Generation Z für das Handwerk gewinnen!

am 22. November 2024

15.00 Uhr – 16:00 Uhr

Die Anmeldung zum kostenlosen Online-Event ist über https://www.nextlevelhandwerk.de/events/ möglich.

Next Level Handwerk steht unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk e. V. (AMH). Ermöglicht wird dieses langfristig gedachte und angelegte Projekt durch das Engagement der handwerksnahen Partner Signal Iduna, IKK classic, Mewa Textil-Service und Grün Handwerk Digital.

Ansprechperson: Anja Cordes

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© AMH

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Digitale Innovationen für die betriebliche Praxis

Neue Technologien, die auch in Handwerksbetrieben zum Einsatz kommen können, werden in mehreren Städten in Baden-Württemberg in Zukunftslaboren vorgestellt

Im Rahmen des Projekts „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“, an dem das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) mitwirkt, finden im Jahr 2024 neben einem stationären Labor in Konstanz mobile „Urban Innovation Pop-ups“ in Baden-Württemberg in den fünf Städten Lörrach, Lahr, Weinheim, Villingen-Schwenningen und Bietigheim-Bissingen statt.

So konnten beispielsweise im September 2024 in Lahr kleine und mittlere Unternehmen im mobilen Pop-up neue Technologien live erleben. Betriebe fanden hier Inspiration, wie sie sich und ihre Produkte mithilfe innovativer Technologien besser in Szene setzen und für ihre Kundschaft erlebbar machen können. In der interaktiven Ausstellung wurden sowohl technische Innovationen gezeigt, die Betriebe in Baden-Württemberg bereits erfolgreich eingeführt haben, als auch Neuentwicklungen, die derzeit erprobt werden. Neben den kostenfreien Technologieführungen wurden ebenfalls kostenfreie Transferveranstaltungen für Betriebe zu Innovationen und Strategien angeboten. Das Projektkonsortium hat im Pop-up-Labor in Lahr insgesamt 20 Demonstratoren ausgestellt, die bei den Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse gestoßen sind. Die Besucherinnen und Besucher haben sich oft viel Zeit für den geführten oder freien Rundgang durch die Ausstellung genommen. Die Demonstratoren wurden vollständig von Projektmitarbeitenden gezeigt und erklärt. Es konnten gemeinsam im Pop-up in Lahr Ideen für weitere Projektaktivitäten wie beispielsweise Innovationsprojekte mit Handwerksbetrieben diskutiert werden. Erwähnenswert ist zudem, dass im Rahmen des Lahrer Pop-ups auch immer wieder das Themenfeld der Innenstadtentwicklung im Fokus stand.

Das Projekt „Zukunftslabor für Digitalisierung und Innovation“ wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen dazu finden sich unter https://zukunftslabor.urbaninnovationhub.de/mobile-labore/.

Ansprechpersonen: Dr. Jochen Siegele und Dr. Sabrina Weber

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Zukunftslabor in Lahr © itb

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Einladung zur Konferenz „Nachhaltigkeit im Arbeitsschutz“

Die Offensive Mittelstand Baden-Württemberg präsentiert auf der „Arbeitsschutz Aktuell“ eine Praxis-Konferenz zur Nachhaltigkeit im Arbeitsschutz – herzliche Einladung für den 6. November 2024 nach Stuttgart.

Wie können sich Betriebe im Arbeitsschutz rechtssicher und effizient aufstellen, mit der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten im Fokus? Die Praxis-Konferenz gibt Antworten!

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) – seit 20 Jahren gesetzlich vorgeschrieben, aber noch immer nicht in allen Betrieben praktiziert. Im Rahmen der Praxis-Konferenz beleuchten wir …

  • die rechtlichen Voraussetzungen,
  • die praktische Umsetzung im Betrieb
  • wie ein nachhaltiges BEM langfristig die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden fördern kann – gerade in Zeiten von Fachkräftemangel.

Daneben wird beleuchtet, welche Möglichkeiten das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) für Betriebe bietet: Ein nachhaltiges BGM steigert nicht nur die Produktivität, sondern zeigt auch das Engagement des Unternehmens für soziale Verantwortung. Hier wird es weiterentwickelt durch die „Doppelte Wesentlichkeitsanalyse“. Dabei stehen die Gesundheit der Mitarbeitenden im Fokus.

Es wird demonstriert, welche technischen Neuerungen durch Virtual Reality (VR) im Arbeitsschutz genutzt werden können, um die Erwartungen unterschiedlicher Generationen zu erfüllen. Es wird gezeigt, wie VR Trainingsmaterialien und Reisen ersetzt, die Sicherheit erhöht und Nachhaltigkeit fördert.

Neugierig geworden?          
Dann seien Sie am 6. November 2024 persönlich bei der Praxis-Konferenz ab 13 Uhr dabei!

Programm: https://arbeitsschutz-aktuell.hinte-messe.de/praxis-konferenz-programm/#/

Promocode für Freitickets: AS24-OffensiveMittelstand

Ansprechperson: Anja Cordes

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© pexels by Anna Shvets

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Thema 3D-Druck auf dem Konditoren-Jahres-Kongress

Beim Jahres-Kongress der Konditoren konnte sich das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb, Karlsruhe) mit der Fachwelt zum Thema 3D-Druck intensiv austauschen

Der Kongress fand in Dortmund im Deutschen Fußballmuseum statt und bot ein breites Vortrags- und Workshop-Programm: Von der veganen Konditorei über Mitarbeiterführung und Social Media-Einsatz bis hin zu 3D-Druck und KI – anschaulich und lebensnah dargeboten.

Das itb konnte mit weiteren Partnern das vom BMBF geförderte Projekt „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk (3DiH)“, mit seinen innovativen Anwendungsmöglichkeiten des 3D-Drucks, auch zum Ausbau der digitalen Kompetenzen und der Förderung von Innovationen im Konditorenhandwerk, vorstellen. So eröffnete Christoph Krause (von der Handwerkskammer Koblenz und Projektleiter des Schaufensters Koblenz vom Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk) den ausgebuchten Workshop mit praxisnahen Ausführungen zu den Potenzialen, die auch für die Konditorei im 3D-Druck stecken. Die technischen Details erläuterte Gustavo Melo vom Lehrstuhl Digital Additive Production (DAP) an der RWTH Aachen. In Abbildung 1 demonstriert er beispielsweise die Konfiguration eines QR-Codes aus Schokolade. Dr. Uta Cupok (vom itb) ging auf die im 3DiH-Projekt entwickelten und bereits nutzbaren Schulungsmöglichkeiten zum 3D-Druck im Lebensmittelhandwerk ein und wies auf die Teilnahmemöglichkeiten bezüglich der aktuellen Befragung zur Ausgestaltung des im Projekt geplanten Marktplatzes hin.

Zum Abschluss des Workshops konnten alle Teilnehmenden einen 3D-Schokoladendrucker bei der Arbeit beobachten, die Produkte kosten und Fragen an das Projektteam stellen. Dabei entstand ein reger Austausch, der den Einen oder die Andere ggf. dazu animiert hat, das Thema 3D-Druck weiterzuverfolgen und die vorhandenen Lernmaterialien zu nutzen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:  3dih.de

Ansprechpersonen: Dr. Esther Stern und Dr. Uta Cupok und Jochen Wagner

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Gustavo Melo vom Lehrstuhl Digital Additive Production (DAP, RWTH Aachen) beim Konditoren-Jahres-Kongress in Dortmund © itb