itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.
Projekte

Das itb unterstützt das Thema Nachhaltigkeit in Unternehmen

Das itb unterstützt das Thema Nachhaltigkeit in Unternehmen

Auszubildende und Nachwuchskräfte sind wichtige Akteure im Rahmen der (betrieblichen) Nachhaltigkeit. Eine Möglichkeit diese hierfür fit zu machen ist die Workshopreihe „SDG-Scouts“.

Als Grundlage der drei ganztätigen Workshops werden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) der 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030 genutzt.

Die Workshopreihe „SDG-Scouts – Auszubildende und Nachwuchskräfte für Nachhaltigkeit in Unternehmen“ wird vom Unternehmensnetzwerk B.A.U.M. e. V. angeboten und durchgeführt. Die Veranstaltungen stehen Auszubildenden und Nachwuchskräften aller Branchen offen, die konkrete Nachhaltigkeitspotenziale im eigenen Unternehmen erkennen, dokumentieren und entsprechende Verbesserungen anregen wollen. Anhand der SDGs werden effektiv Verbesserungspotentiale identifiziert und ein eigenes Praxisprojekt umgesetzt.

Das Institut für Betriebsführung im DHI e. V. freut sich, das Projekt im Rahmen des Projektbeirats und damit die Stärkung der Nachhaltigkeit, auch im Deutschen Handwerk, unterstützen zu können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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© SDG-Scouts

Projekte

Spielerisch über das Thema Künstliche Intelligenz lernen

Das Thema Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Das itb entwickelt im Rahmen des Forschungsprojekts KomKI eine KI-Qualifizierung speziell für das Handwerk. Nun sind die Lerninhalte in zwei Gamifications-Apps verfügbar.

Für die Betriebe des Handwerks bringen KI-Anwendungen viele Potentiale, aber auch mögliche Gefahren mit sich. Um diese jedoch bewerten zu können, bedarf es an Kompetenzen aller beteiligten Personen. Durch das Forschungsprojekt KomKI („Kompetenzen für Künstliche Intelligenz aufbauen“) erhalten Betriebe sowie Beratende einen niederschwelligen Einstieg in das Thema. Hierbei geht es nicht um die technische Seite von KI, sondern um die Aspekte, die es bei einer KI-Einführung und -Nutzung in Betrieben hinsichtlich der Arbeitsgestaltung zu beachten gilt (z. B. Führungskultur, Gesundheitsprävention, Datenschutz).
Um sich dem Thema KI spielerisch zu nähern, wurden die erarbeiteten Lerninhalte in zwei Gamification-Apps integriert und verlinkt. Mit der kostenfreie App Qfive können sich Nutzende gegenseitig oder (gegen den Computer) zum Duell herausfordern. Hierfür bedarf es nicht an vielen Zeitressourcen, sondern die App kann in den betrieblichen Alltag orts- und zeitunabhängig flexibel eingebunden werden.
In der App DayOff wird man als Team täglich aufgefordert, sogenannte „Actions“ durchzuführen. Dabei geht es darum, Lerninhalte zu KI handlungsorientiert in Verhalten zu überführen (z. B. zum Lernziel „Organisation und künstliche Intelligenz (KI)“: Suche in deinem Unternehmen digitale Tools, die deinen Arbeitsalltag erleichtern).

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Projekte

Schulungsmaterial-Schmiede zum 3D-Lebensmitteldruck

Am 27.03.23 führte das itb mit den Partnern des Projektes „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk“ (3DiH) einen Workshop zu geplanten Schulungs- und Coachingskonzepten für Handwerksbetriebe durch.

Was braucht es, um einen Konditoreibetrieb fit für die Zukunft zu machen? Das Projekt 3DiH setzt auf den innovativen Einsatz von 3D-Druckern in Gewerken des Lebensmittelhandwerks und unterstützt KMU bei der Transformation von Dienstleistungen und Geschäftsmodellen. Ein wesentliches Anliegen des Projektes ist es, Betriebe über die Potenziale des 3D-Lebensmitteldrucks zu informieren und sie zu befähigen, moderne 3D-Druckverfahren im eigenen Unternehmen gewinnbringend einzusetzen. Hierfür braucht es spezifisches Grundlagenwissen zur additiven Fertigung, handlungs- und lösungsorientierte Praxisanteile sowie individuelle Coachings, die auf die Bedarfe der Betriebe zugeschnitten sind.

Im Rahmen der vom itb veranstalteten „Schulungsmaterial-Schmiede zum 3D-Lebensmitteldruck“ wurden erste Grundpfeiler gesetzt und methodische sowie didaktische Anforderungen an zukünftige Lern- und Lehrkonzepte definiert. Ob Einzel- oder Kleinstfertigung von dreidimensionalen Lebensmitteln, 3D-Formendruck oder Silikondruck für die Herstellung von Hilfsmitteln – die Schulungsmaterialien sollen vielseitige Möglichkeiten der Dienstleistungsentwicklungen und Geschäftsmodelltransformationen abdecken. Zusätzliche Use Cases dienen der Individualisierung des Schulungsmaterials entlang möglicher Prozessketten im Betrieb.

Im weiteren Projektverlauf werden die Schulungsmaterialien ausgearbeitet und über verschiedene Formate beworben. Nähere Informationen zum Projekt sind auf der Projekt-Homepage 3DiH.de nachzulesen.

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Projekte

Beratung zum Thema Nachhaltigkeit durch die Handwerkskammern

Im Rahmen einer Befragung des itb geben Beraterinnen und Berater der Handwerkskammern Auskunft über ihre Beratungserfahrungen und -wünsche zum Thema „Nachhaltigkeit“

Die itb-Befragung der Beraterinnen und Berater aller deutschen Handwerkskammern hat gezeigt, dass das Thema „Nachhaltigkeit“ von fast allen (96% von 50 Befragten) als sehr wichtig oder überwiegend wichtig eingeschätzt wird. Über die Hälfte der Beraterinnen und Berater beschäftigt sich beruflich (zumindest teilweise) mit diesem Thema und konzentrieren sich dabei überwiegend auf die ökonomischen Aspekte – die ökologische sowie die soziale Säule der Nachhaltigkeit spielen aber ebenfalls eine wichtige Rolle. Etwa ein Drittel der Beraterinnen und Berater engagieren sich außerdem in (regionalen) Arbeitsgruppen und/oder Arbeitskreisen (z.B. vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V. (ZWH) oder vom Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT).

Die Befragung hat weiterhin ergeben, dass viele der Beraterinnen und Berater die Nachfrage der Betriebe nach einer Beratung zum Thema „Nachhaltigkeit“ als gering einschätzen. Nur wenige der Befragten werden von Handwerksbetrieben direkt auf das Thema angesprochen. Die Frage, ob sie über hilfreiches Beratungsmaterial zum Thema „Nachhaltigkeit“ verfügen, bejaht knapp ein Drittel der Befragten. Fast die Hälfte gibt außerdem an, dass die Bereitstellung von entsprechenden Materialien zum Thema „Nachhaltigkeit“ in ihrer Kammer geplant ist. Als Empfehlung für die Weiterentwicklung vorhandener Beratungsmaterialien wurde am häufigs-ten die zielgruppengerechte inhaltliche Aufbereitung angegeben. Eigenen Unterstützungsbedarf sehen die Beraterinnen und Berater (wie aus der Abbildung zu entnehmen) vor allem in Bezug auf Weiterbildung und Informationsmaterial.

Im weiteren Projektverlauf wird geprüft, wie die Beratungsansätze zu den Bedarfen der Handwerksbetriebe passen (siehe Projekt ProNuz) und wie diese Ansätze ggf. weiterentwickelt wer-den können. Die Ergebnisse werden anschließend in einem Bericht zusammengestellt. Weitere Informationen zum Projekt BaNa finden Sie hier.

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Projekte, Veranstaltungen

Nachhaltig Arbeiten und Lernen mit Hilfe der Arbeitswissenschaft

Unter diesem Motto stand die Frühjahreskonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft. Das itb beteiligte sich aktiv zu den Themen Kompetenzaufbau rund um das Thema Künstliche Intelligenz sowie Reparaturförderung im Handwerk.

Nachhaltigkeit wird durch unser Handeln ausgedrückt. Dieses Handeln spielt in unserem Alltag aber auch im Arbeitsleben eine wesentliche Rolle. Dies betrifft die ökonomische, die soziale wie auch die ökologische Ebene. Aber wie kann man die Arbeit entsprechend gestalten und nachhaltiges und lebenslanges Lernen fördern? Mit dieser Frage setzte sich die diesjährige Frühjahreskonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover auseinander.

Das itb ging mit den Teilnehmenden in den aktiven Austausch:

  • In einem Fachvortrag sowie einem Workshop zeigten Judith Schliephake vom Projekt KomKI und Bruno Schmalen vom Projekt En[AI]ble, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) anhand von Kriterien besser einschätzen können, an welchen Stellen sie von KI profitieren können und welche arbeitsgestalterischen Aspekte dabei zu beachten sind.
  • Beim Vortrag „Kooperationen im Reallabor zwischen Handwerksbetrieben und Zivilgesellschaft zur Förderung der Reparatur“ gab Julia Maxi Bauer einen Überblick wie Kreislaufwirtschaft und Reparaturförderung zusammenhängen. Im vorgestellten Forschungsprojekt RealKoop wird innerhalb von Reallaboren in Heidelberg, Karlsruhe und Pritzwalk erforscht, wie Partizipation zwischen Handwerkswirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft möglich ist und wie kooperativ entwickelten Innovationen umsetzbar sind. Bei ihrem Vortrag standen die Chancen und Hemmnisse der Partizipationsformate im Mittelpunkt und deren Wirkung auf die gesellschaftliche Reparaturnachfrage.

Wir bedanken uns herzlich für den wertschätzenden Fachaustausch, der die Projekte sehr bereichert hat.

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