itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

Yearly: 2023

Projekte

Künstliche Intelligenz als helfende Hand im Handwerk

Handwerksbetriebe stehen vor der Herausforderung den Fachkräftemangel zu begegnen. Wie und ob Künstliche Intelligenz hilfreich sein kann, erklärt Judith Schliephake vom itb im Gespräch mit dem Orthopädie-Technik Journal des Bundesinnungsverbandes.

Der Fachkräftemangel ist eines der größten Herausforderungen des Handwerks. Anzunehmen ist, dass sich dieser durch die Bevölkerungsentwicklung sogar noch verstärken wird. Neben den Optionen der Herabsetzung des Renteneintrittsalters oder durch Zuwanderung stellt Künstliche Intelligenz (KI) eine Option dar. KI bringt hierbei meist keine größeren Veränderungen mit sich. Meist werden kleinere, wiederkehrende und zeitintensive Aufgaben von einer KI ganz oder teilweise gesteuert und können so Beschäftigte entlasten. Hierdurch können diese sich wieder auf die eigentliche wertschöpfende und handwerkliche Arbeit konzentrieren. Nichtsdestotrotz gilt es Chancen aber auch potenzielle Gefahren beim Einsatz von KI zu beachten. Es bedarf an Gestaltungsvorstellungen, die auf eine menschengerechte Einführung und Nutzung von KI abzielen, damit Betriebe abwägen können, ob KI eine Lösung für den eigenen Betrieb darstellt. Eine auf kleine und mittlere Betriebe zugeschnittene KI-Qualifizierung wird derzeit im Projekt KomKI entwickelt. Das Projekt wird gefördert durch Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das vollständige Interview können Sie hier lesen.

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Projekte, Veranstaltungen

Nachhaltig Arbeiten und Lernen mit Hilfe der Arbeitswissenschaft

Unter diesem Motto stand die Frühjahreskonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft. Das itb beteiligte sich aktiv zu den Themen Kompetenzaufbau rund um das Thema Künstliche Intelligenz sowie Reparaturförderung im Handwerk.

Nachhaltigkeit wird durch unser Handeln ausgedrückt. Dieses Handeln spielt in unserem Alltag aber auch im Arbeitsleben eine wesentliche Rolle. Dies betrifft die ökonomische, die soziale wie auch die ökologische Ebene. Aber wie kann man die Arbeit entsprechend gestalten und nachhaltiges und lebenslanges Lernen fördern? Mit dieser Frage setzte sich die diesjährige Frühjahreskonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover auseinander.

Das itb ging mit den Teilnehmenden in den aktiven Austausch:

  • In einem Fachvortrag sowie einem Workshop zeigten Judith Schliephake vom Projekt KomKI und Bruno Schmalen vom Projekt En[AI]ble, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) anhand von Kriterien besser einschätzen können, an welchen Stellen sie von KI profitieren können und welche arbeitsgestalterischen Aspekte dabei zu beachten sind.
  • Beim Vortrag „Kooperationen im Reallabor zwischen Handwerksbetrieben und Zivilgesellschaft zur Förderung der Reparatur“ gab Julia Maxi Bauer einen Überblick wie Kreislaufwirtschaft und Reparaturförderung zusammenhängen. Im vorgestellten Forschungsprojekt RealKoop wird innerhalb von Reallaboren in Heidelberg, Karlsruhe und Pritzwalk erforscht, wie Partizipation zwischen Handwerkswirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft möglich ist und wie kooperativ entwickelten Innovationen umsetzbar sind. Bei ihrem Vortrag standen die Chancen und Hemmnisse der Partizipationsformate im Mittelpunkt und deren Wirkung auf die gesellschaftliche Reparaturnachfrage.

Wir bedanken uns herzlich für den wertschätzenden Fachaustausch, der die Projekte sehr bereichert hat.

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Projekte

Proaktiv und werbewirksam für eine nachhaltige Unternehmenszukunft

Die Handwerksbetriebe im Handwerkskammerbezirk Münster wurden vom Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) und der Handwerkskammer Münster zum Thema „Nachhaltigkeit“ befragt. Nur wenige sind werbewirksam mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ unterwegs.

Um das Interesse, die Erfahrungen und ggf. den Informations- und Unterstützungsbedarf der Handwerksbetriebe nachhaltigen Unternehmensführung zu ermitteln, führte die Handwerkskammer Münster gemeinsam mit dem Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb, Karlsruhe) im Rahmen des Projektes „Das Handwerk: Proaktiv und werbewirksam für eine nachhaltige Unternehmenszukunft (ProNuz)“ im Herbst 2022 eine Befragung durch. Die Ergebnisse der Befragung (389 Fragebogen konnten ausgewertet werden) wurden nun in einem Bericht zusammengefasst.

Ein wesentliches Ergebnis ist, dass vielen Betrieben allgemeine und umfassende Informationen zum Themenkomplex „Nachhaltigkeit“ fehlen, wodurch der unternehmerische Handlungsspielraum nicht ausgeschöpft wird; oftmals werden mit Nachhaltigkeit (nur) ganz konkrete Themen in Verbindung gebracht wie beispielsweise Photovoltaikanlagen, Elektromobilität, Recycling und Müllreduzierung. Obwohl breites Interesse an dem Thema „Nachhaltigkeit“ besteht, scheinen die Betriebe über die rechtlichen und politischen Dimensionen von Nachhaltigkeit nicht ausreichend informiert zu sein, beispielsweise über die Inhalte und Bedeutung der Sustainable Development Goals (SDGs) – also die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Nur wenige Betriebe können Nachhaltigkeitszertifikate oder Aktivitäten in Richtung Nachhaltigkeitsberichterstattung nachweisen. Diejenigen Betriebe, die bereits aktiv sind und damit auch werben, verbuchen Erfolge bezüglich der Gewinnung neuer Kunden sowie der Steigerung der Attraktivität des Unternehmens für künftige Auszubildende und Fachkräfte.

Erste Schlussfolgerungen aus der Betriebsbefragung sind, dass die Handwerksbetriebe verstärkt über mögliche Nachhaltigkeitsziele, Geschäftsmodelle und Hilfsmittel informiert werden sollten. Im weiteren Verlauf des Projektes werden daher Best-Practice-Unternehmen im Handwerkskammerbezirk Münster identifiziert, interviewt und als Steckbriefe ausgearbeitet. Dabei wird insbesondere darauf geachtet, welche internen und externen Effekte durch die Nachhaltigkeitsaktivitäten der Betriebe entstehen.

Antworten auf die Frage „Sehen Sie Wettbewerbsvorteile für Ihren Betrieb, wenn Sie (weitere) konkrete Nachhaltigkeitsziele angehen und umsetzen würden?“ (Mehrfachnennungen möglich) aus der Betriebsbefragung im Handwerkskammerbezirk Münster zum Thema „Nachhaltigkeit“.

Das Projekt ist Teil des Forschungs- und Arbeitsprogramms des DHI (2022/23). Projektpartner ist die HWK Münster.

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Projekte

Wie können Betriebe von der Arbeitswissenschaft profitieren?

Entwicklungen wie der Fachkräftemangel oder die digitale Transformation stellen für viele Betriebe Herausforderungen dar. Lösungen existieren bereits. Diese erreichen aber oftmals nicht die Betriebe. Das Projekt Win:A will das ändern.

Es gibt zahlreiche Herausforderungen für kleine und mittlere Betriebe. Es fehlt vielerorts an Fachkräften, es gilt die Energiewende zu meistern und ebenso ist die digitale Transformation mit Chancen, aber auch mit einhergehenden Risiken verbunden. Lösungen und Ansätze existieren bereits. Diese erreichen aber selten die Betriebe. Das Projekt Win:A will das ändern. Es wird eine Brücke zwischen innovativen Ergebnissen der Arbeitsforschung und der praktischen Anwendung in kleinen und mittleren Unternehmen gebaut. In einem Workshop mit Betrieben wurden die Bedarfe erfragt: Welche Inhalte sind relevant, wie sollten diese dargestellt werden und welche Rolle spielen Netzwerke? Zentrale Ergebnisse waren:

  • Wichtige Themen für die Praxis sind Fachkräfte binden und finden und die eigenen Arbeitgeberattraktivität steigern, um zukunftsfähig zu bleiben und Abwanderung zu verhindern
  • Es braucht überschaubare Informationen, die möglichst interaktiv gestaltet sind
  • Erfahrungsaustausche und Best-Practice Beispiele stehen hoch im Kurs. Es gilt voneinander und miteinander zu lernen
  • Wissenschaftliche Erkenntnisse sind hilfreich, aber es braucht eine Projekteübergreifende Wissensdatenbank und Projekte sollten die Praxis frühzeitig einbinden, damit es auch ein Mehrwert für Betriebe gibt

Die Erkenntnisse werden in die Projektergebnisse einfließen. Zudem erfolgt eine kontinuierliche Bedarfserhebung, um zielgruppengerecht und bedürfnisorientiert den Projekterfolg sicherzustellen.

Inhaltliche Bedarfe von Betrieben/itb 

Das Projekt Win:A ist gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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Projekte, Veranstaltungen

Kreativ-Workshop zum 3D-Lebensmitteldruck geht weiter

Beim zweitägigen Hackathon in der HWK Koblenz entwickelte das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) mit dem 3DiH-Projektteam Anwendungsmöglichkeiten des 3D-Drucks im Lebensmittelhandwerk.

Kann man in zwei Tagen eine neue Technologie so gut kennenlernen, um vielseitige Potenziale konkret durchzuspielen und zu testen? Dass dies möglich ist, konnte im Rahmen des 3DiH-Hackathons erneut unter Beweis gestellt werden. Das Projektteam erarbeitete anhand von vier Anwendungsfällen, die zuvor im Rahmen des Probe-Hackathons identifiziert wurden, konkrete Innovationsmöglichkeiten durch die Nutzung des 3D-Drucks im Lebensmittelhandwerk. Im interdisziplinären Austausch mit den projektbeteiligten Konditoreibetrieben konnten verschiedene Perspektiven und Ideen in die Arbeitsgruppen einfließen und praxisnahe Lösungen formuliert werden. Themenschwerpunkte bildeten die Ausgestaltung einer digitalen Plattform zum 3D-Lebensmitteldruck, die Ermittlung von Use Cases und Entwicklung von neuen Dienstleitungsformaten und Geschäftsmodelltransformationen sowie die Identifizierung von Schulungs- und Lehrinhalten.

Das 3DiH-Projekt versteht sich als Wegbereiter und Begleiter bei der digitalen, auf 3D-Druck basierten Dienstleistungs- und Geschäftsmodelltransformation von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des Lebensmittelhandwerks. Ziel ist es, mit Betrieben im Lebensmittelhandwerk die Potenziale mit 3D-Druck zu erkennen und zu nutzen.

Einladung: Am 31. Mai 2023 wird in Koblenz ein weiterer Hackathon zum Thema „Design-Automatisierung für 3D-Druck im Lebensmittelhandwerk“ stattfinden. Mitwirken können Konditorinnen und Konditoren, Studierende, Designerin und Designer, Programmiererin und Programmierer, 3D-Druck & Tech-Expertinnen und -Experten und alle Personen, die am Thema interessiert sind. Nähere Informationen sind auf der Projekt-Homepage nachzulesen unter 3DiH.de.

Projektpartner in dem BMBF-Verbundprojekt sind neben dem itb im DHI e. V. Karlsruhe die RWTH Aachen – Lehrstuhl Digital Additive Production (DAP) als Konsortialführer, das Zentrum für Ernährung und Gesundheit der HWK Koblenz (ZEG) in Koblenz, die trinckle 3D GmbH in Henningsdorf/Berlin, die Print4Taste GmbH in Freising, die Konditorei Café Baumann in Koblenz, die Confiserie Reichert in Berlin, die Konditorei Madame Gâteaux in Stolberg und die Konditorei Ourewäller Kuchestubb in Mörlenbach.

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Veranstaltungen

Open Innovation Kongress Baden-Württemberg

Elektrofachbetrieb ADREX und itb bieten gemeinsamen Workshop zu digitalen Prozessen an.

Welche Innovationen dürfen Sie nicht verpassen? Wie sehen echte Erfahrungen aus? Wo kann ich mich über Erfolgsgeschichten austauschen? Die Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der Open Innovation Kongress am 06. März 2023 in Stuttgart. Hier finden Sie das abwechslungsreiche Programm und alle Anmelde-Informationen: https://eveeno.com/oikbw2023

Ein Höhepunkt für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dürfte der Workshop „Praxisbeispiel Handwerk: Solaranlagen und digitale Prozesse“ sein, der vom Elektrofachbetrieb ADREX und dem itb gemeinsam angeboten wird. Der ADREX-Geschäftsführer, Pascal Bolsinger, steht für eine offene Diskussion der ADREX-Erfolgsgeschichte zur Verfügung: Was hat sich in den letzten 5 Jahren in der Praxis getan? Wo steht das Unternehmen heute? Und welche Möglichkeiten gibt es für die Zukunft?

Der Workshop „Praxisbeispiel Handwerk: Solaranlagen und digitale Prozesse“ wird in der Zeit von 14:30 bis 16:30 Uhr im Forum 7 des Open Innovation Kongresses angeboten; parallel zu anderen interessanten Workshops aus dem Kompetenzzentrum Smart Services.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Kompetenzzentrum Smart Services: https://smart-service-bw.de.

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Veranstaltungen

ERF 2022: European Resources Forum (Online-Konferenz)

itb und ifh haben für das Umweltbundesamt einen Workshop beim European Resources Forum zum Thema „Transformative Approaches to Sustainable Resource Use and a Circular Economy“ angeboten.

Traditionell ist das Handwerk der Hauptanbieter von Reparaturdienstleistungen in Deutschland. In den letzten Jahren hat jedoch die Bedeutung der ehrenamtlichen Reparaturinitiativen immer mehr zugenommen. Um die Reparaturbereitschaft zu erhöhen und Ressourcen zu sparen, ist die Kooperation dieser beiden Akteure ein vielversprechender Ansatz. In der angebotenen Sessions Nummer 14 wurden Ansätze zur Umsetzung der Kooperationen vorgestellt und mit den Teilnehmenden neue Lösungsansätze zur Erhöhung des Reparaturangebots und der Reparaturnachfrage diskutiert.

Die Konferenz fand am 1. Dezember 2022 als virtuelle Konferenz statt. Bis zu 700 Teilnehmende inklusive 90 Sprecher*innen aus über 50 Ländern nahmen teil und diskutierten Entwicklung und Umsetzung der Kreislaufwirtschaft sowie gemeinsame Positionen für die Politikgestaltung in Europa und auf internationaler Ebene zur nachhaltigen Ressourcennutzung.

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Projekte

Zweite Sitzung des Runden Tischs Reparatur Heidelberg

Der „Runde Tisch Reparatur Heidelberg“ fördert die Vernetzung lokaler Reparatur-Akteure

Das Institut für Betriebsführung (itb) und der Verein Ökostadt Rhein-Neckar bringen im Rahmen des Projekts RealKOOP unterschiedliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bereichen der Stadt Heidelberg zusammen, um die Förderung der Nachhaltigkeit in Heidelberg zu planen. Zum zweiten Mal trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und entwickelten Ideen und erste Konzepte, wie das Reparaturangebot in Heidelberg bekannter gemacht und sich untereinander enger vernetzt werden kann. Ziel ist den Reparaturgedanken insgesamt stärker in den Fokus von regionalen und kommunalen Akteuren sowie der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Heidelberg und der Metropolregion Rhein Neckar zu verankern und der Bürgerinnen und Bürger zu rücken.

Neue Wege,  um diesen Ziel zu erreichen wurden diskutiert und Konzepte entwickelt, die im ersten Halbjahr 2023 in Heidelberg umgesetzt werden sollen. Initial umgesetzt wurde z.B. eine web basierte Plattform, auf der wichtige Informationen zum Thema Reparatur und Nachhaltigkeit zu finden sind und die auch dem Austausch der Akteure untereinander dienen soll. Die nächste Sitzung des Runden Tischs Reparatur findet im Februar 2023 statt. Interessierte aus der Region sind herzlich willkommen.

Die Umsetzung erfolgt innerhalb des Forschungsprojekts „RealKoop“, das vom Umweltbundesamt finanziert wird. Ziel ist die Reparatur insgesamt zu fördern und lokale Plattformen und Kooperationen zu schaffen, um eine regionale Steigerung der Reparaturtätigkeiten zu erreichen.

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Projekte

Künstliche Intelligenz nutzen! Aber wie?

Das itb entwickelt im Projekt KomKI eine Qualifizierung für das Handwerk, um Kompetenzen über Künstliche Intelligenz (KI) aufzubauen. Hierfür steht ein KI-Kompetenzbaukasten zur Verfügung, um KI für den eigenen betrieblichen Kontext zu bewerten.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bringt für das Handwerk große Chancen. Mögliche Anwendungsmöglichkeiten sind u. a.:

  • Rechnungsautomatisierung mittelts intelligenter Texterkennung,
  • KI-gestützte Prognosetools zur Optimierung der Liefer- und Produktionsmengen oder
  • Chatbots für die Erleichterung der Kundenkommunikation.

So kann KI die Effizienz von Arbeitsabläufen steigern und mehr Zeit für die eigentliche wertschöpfende Tätigkeit schaffen. Dennoch bedarf es auch der Betrachtung der möglichen Risiken beim Einsatz von KI. So können psychosoziale Gefährdungen z. B. durch die Aussicht auf Arbeitsintensivierung zunehmen. Gerade für die Abwägung der Chancen und möglichen Risiken braucht es an Kompetenzen aller beteiligten Personen.

Ziel des Projektes KomKI ist es daher, das Handwerk mit genau diesen Kompetenzen auszustatten. Führungskräfte, Beschäftigte, Betriebsrat sowie Beratende können durch die entwickelte KI-Qualifizierung die Chancen und Risiken erkennen und Strategien für eine KI-Nutzung im eigenen betrieblichen Umfeld entwickeln. Hierfür steht am Ende des Projektes ein KI-Kompetenzbaukasten zur Verfügung. Betriebe und Beratende können sich genau die KI-Inhalte und -Methoden „zusammenbauen“, die sie benötigen. Auf diese Weise kann KI im betrieblichen Alltag als eine von vielen Optionen für die eigenen Herausforderungen und Problemlagen gesehen und bewertet werden.

Das Projekt KomKI wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und läuft unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

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itb

Nicole Brkic ist neue Mitarbeiterin am itb

Am 16.01.2023 begrüßte das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) Nicole Brkic als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team.

Nicole Brkic studierte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Bachelor Pädagogik und anschließend im Master Soziologie an der Karls-Ruprecht Universität Heidelberg. Inhaltlich beschäftigte sie sich bereits während des Studiums mit den Themenbereichen Betriebspädagogik, Technik- und Organisationssoziologie. Während des Masterstudiums war sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI tätig, wo sie nach dem Masterabschluss im Geschäftsfeld „Innovationen im Gesundheitssystem“ arbeitete. Dort beschäftigte sie sich unter anderem mit Fragen der Digitalisierung im Gesundheitssystem.

Am itb wird sie schwerpunktmäßig in dem Projekt 3D-Druck im Lebensmittelhandwerk (3DiH) sowie die didaktisch-methodischen Gestaltung von Lehr-/ Lernarrangements und die Konzeption von Seminarunterlagen für den Fortbildungsgang geprüfte/r Betriebswirt/in (HwO) unterstützen.

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