itb Karlsruhe – Forschen für das Handwerk.

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Neue Seminarreihe „Handel innovativ“ vorgestellt

Personen, die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler in Baden-Württemberg beraten, erhalten im Rahmen einer Seminarreihe Unterstützung bei Digitalisierung und Innovation.

Im vierten Quartal 2022 bietet das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) die Veranstaltungsreihe „Qualifizierung für die Dienstleistungsberatung“ im Online-Format an. Diese besteht aus drei Seminaren:

Es handelt sich hierbei um ein bereits mehrfach erfolgreich durchgeführtes Qualifizierungskonzept, das sich an in Baden-Württemberg tätige Unternehmensberatende wendet, die für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tätig sind.

Die Veranstaltungsreihe fokussiert diesmal den Handel und richtet sich daher insbesondere an Beratende, die mit Handelsunternehmen zusammenarbeiten bzw. zusammenarbeiten wollen. Die Seminare sind für Beratende und Multiplikatoren – unter der Voraussetzung, dass sie in Baden-Württemberg tätig sind – kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt.

Die Veranstaltungsreihe ist eingebettet in das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg geförderte Forschungsprojekt „Handel innovativ – Digitalisierung und Innovation im stationären Handel“. Das Ziel dieses Projekts ist es, insbesondere KMU zu unterstützen. Ein Kompetenzzentrum für Digitalisierung und Innovation im stationären Handel wird im Projekt geschaffen. Darüber hinaus gibt es Hilfe in Form von Sofortmaßnahmen, die im Bereich der „neuen digitalen Lösungen“ angesiedelt sind. Als Ergänzung sind Maßnahmen vorgesehen, die das Geschäft der Betriebe mittel- und langfristig sichern und deren Resilienz steigern.

Denn viele Betriebe stehen derzeit vor einem Dilemma: Sie merken einerseits, dass Wettbewerber mit neuen – oft digitalen – Lösungen erfolgreich sind, haben jedoch gleichzeitig weder die Kompetenz noch die Mittel eigene Innovationen umzusetzen. Das itb hat dabei im Projektkonsortium unter anderem die Aufgabe, Lösungen auch für diejenigen Betriebe aufzuzeigen, die sowohl Handels- als auch Handwerksbezug haben.

Weitere Informationen zum Projekt „Handel innovativ“ stehen hier zur Verfügung.

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© shutterstock.com | NDAB Creativity

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Rethinking Smart Services auf der Insel Mainau

Veranstaltung rund um die Themen Smart Services und Nachhaltigkeit

Am 20. September 2022 fand das dritte Event der Veranstaltungsreihe „Rethinking Smart Services“ statt. In diesem Jahr hatten die Teilnehmenden auf der Insel Mainau die Möglichkeit, einen Nachmittag lang Neuigkeiten über Smart Services im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit zu erfahren.

Im ersten Teil der Veranstaltung gab es Keynote Speeches von hochkarätigen Referenten, die spannende Praxiseinblicke aus ihren Unternehmen vorstellten.

Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmenden in Diskussionsrunden im Rahmen der Breakout-Sessions selbst beteiligen. In einem Workshop diskutierten Riccardo Baral (smart roof solutions) und Henrik Lerche (itb) mit den Teilnehmenden an einem echten Praxisbeispiel aus dem Dachdecker-Bereich über nachhaltige Smart Services: Von der ersten Idee, über die die Gründung eines Start-Ups, bis hin zur aktuellen Situation und möglichen nächsten Schritten wurden diverse Möglichkeiten durchgesprochen. Der lebhafte Erfahrungsaustausch zwischen den Moderatoren und den Teilnehmenden ging dann nahtlos in das Get-Together auf der Insel Mainau über, das die Veranstaltung abrundete. Mit Blick auf den Bodensee konnten alle Ihre Gespräche fortsetzen, neue Kontakte knüpfen und das kulinarische Angebot genießen.

Weitere Veranstaltungen des Kompetenzzentrum Smart Services finden Sie unter: https://smart-service-bw.de/category/veranstaltungen/. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

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Runder Tisch „Reparatur Heidelberg“ vorgestellt

itb fördert regionalen Austausch und die Vernetzung lokaler Akteure zum Thema Reparatur und Nachhaltigkeit

Das Thema Reparatur gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit in der Diskussion um nachhaltiges Leben und Wirtschaften. Ein Ansatzpunkt zur Förderung nachhaltigen Denkens und Handelns ist die Steigerung der Reparaturneigung in Deutschland. So können wir den Weg von der Wegwerfgesellschaft hin zu einer achtsamen, nachhaltigen Reparaturgesellschaft gehen.

Um die Reparatur regional zu fördern, wurden verschiedene relevante Akteure zum Kick Off des Runder Tisch Reparatur Heidelberg eingeladen. So konnten Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Abfallwirtschaft, der Wirtschaftsförderung, des Handwerksorganisationen, der Wirtschaft, der Bildung und der Umweltverbände sich vernetzen und gemeinsam Strategien diskutieren.

In Kleingruppen wurden Status Quo und Ziele für die Zukunft in den Themenbereichen regionales Reparaturangebot, Öffentlichkeitsarbeit, Bildung und Abfallvermeidung erarbeitet. Ziel ist es eine lokale Plattform zu etablieren, um dauerhaft und gemeinsam die Anhebung der Reparaturtätigkeit der Gesellschaft zu erreichen.

Die Veranstaltung ist Teil des Forschungsprojekts „Reallabor Kooperieren und Ressourcen schonen: Kooperation zwischen Handwerksbetrieben und Reparatur-Initiativen“ und wird vom Umweltbundesamt finanziert. Die Umsetzung des Reallabors in Heidelberg erfolgt in Kooperation mit dem Verein Ökostadt Rhein-Neckar e.V., mit dem gemeinsam die Veranstaltung Runder Tisch Reparatur Heidelberg am 6. Oktober 2022 durchgeführt wurde.

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mehrWERT eröffnet neue Beratungsbüros

Kurze Wege und der direkte Kontakt zum Betrieb

Im September wurden die beiden Beratungsbüros für die im Projekt „mehrWERT – Weiterbildungsverbund im ländlichen Raum“ beteiligten Landkreise Cloppenburg, Vechta und Diepholz sowie Hameln-Pyrmont, Schaumburg, Nienburg/Weser und Holzminden eröffnet.

Vor Ort in den Beratungsbüros, direkt im Betrieb oder auf regionalen Sprechtagen können sich kleine und mittlere Betriebe (KMU) ab sofort zu allen Fragen rund um das Thema Weiterbildung kostenfrei beraten lassen.

„Unsere Beratung richtet sich an alle KMU, die sich für bestehende oder kommende Herausforderungen wappnen möchten“, erklärt Linda Gutt von der Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Anika Weiß leitet sie das Projekt. Nach Klärung des Bedarfs und der Ressourcen suchen die Beratenden gemeinsam mit dem Betrieb nach passenden Weiterbildungen in der Region und geben Tipps zu Fördermöglichkeiten. „Sollten wir nicht fündig werden, gehen wir auf die regionalen Weiterbildungsanbieter zu und initiieren die Entwicklung eines passgenauen Angebots.“

Digitalisierung, Energieknappheit, veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen, Fachkräftegewinnung und -bindung etc.: mehrWERT unterstützt als Weiterbildungsverbund Betriebe bei der Bewältigung zukünftiger Herausforderungen.

Vor dem Hintergrund der Unverzichtbarkeit des lebenslangen Lernens und der zwingend notwendigen Fachkräftebeschaffung sind die mehrWERT-Büros außerdem wichtige Anlaufstellen, um sich wertvolle Informationen zu beschaffen, sich über Probleme auszutauschen und untereinander zu vernetzen.

Weitere Informationen zum Beratungsangebot gibt es hier.

 

Seit dem 01.11.2021 arbeiten das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) und die Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH gemeinsam mit den beteiligten Landkreisen im Projekt „mehrWERT – Weiterbildungsverbund im ländlichen Raum“.

Der Weiterbildungsverbund wird mit seinen mehrWERT-Büros durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die beteiligten Landkreise gefördert.

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© Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH

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Künstliche Intelligenz (KI) oder nicht? – Das ist hier die Frage!

Was ist Künstliche Intelligenz (KI)? Wie erkenne ich KI? Und wie lässt sich das Themenfeld KI in die Beraterpraxis des Handwerks integrieren?

Diesen Fragen ging der KI-Workshop bei der Tagung der technischen Beratenden 2022 nach.

Das Thema Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Im Alltag und auch im Berufsleben ist KI bereits angekommen. Jedoch steigt die Nutzung von KI mit Unternehmensgröße. Aber auch kleine und mittlere Unternehmen sollen von KI profitieren können. Oftmals existieren im Handwerk jedoch noch Unsicherheiten (Wie kann ich KI in meine betrieblichen Prozesse integrieren?), Ratlosigkeit (Was ist KI überhaupt und lohnt sich der Einsatz für mich?) und auch Ängste (Bin ich kompetent genug? Werden Arbeitsplätze dadurch abgebaut?).

Bei der Bundestagung der technischen Beratenden 2022 in Karlsruhe widmeten sich Judith Schliephake (itb), Kristina Mangold (HWK-PSG) sowie Bruno Schmalen (Offensive Mittelstand) genau diesen Fragen. In einem spannenden und interaktiven Austausch erlebten die Teilnehmenden, dass es gerade nicht darum geht, die technische Seite von KI detailliert zu verstehen, sondern Gestaltungsvorstellungen und Lösungswege für die betriebsspezifischen Herausforderungen und Handlungsfelder zu entwickeln und Betriebe in diesem Prozess zu begleiten. Hierfür sind Kriterien entscheidend, anhand derer man KI auch noch in einigen Jahren bewerten kann, selbst wenn sich die Qualität von KI verändern sollte. Zudem geht es neben dem produktiven KI-Einsatz gleichzeitig um die präventive Arbeitsgestaltung.

Um genau das zu erreichen, werden derzeit KI-Qualifizierungskonzepte durch die Projekte En[AI]ble und KomKI entwickelt. Beide Projekte sind gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

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© itb im DHI e. V.

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Mehr Gestaltungsmöglichkeiten im Handwerk durch 3D-Druck

Am 23.08.2022 fand das Kick-Off-Meeting für das Projekt „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk (3DiH)“ in Koblenz statt.

3D-Druck ermöglicht neben der Erstellung von innovativen Produkten für die über 3.000 Konditoreien in Deutschland eine vollständige Neugestaltung der eigenen Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle. Das Konditorenhandwerk zeichnet sich durch traditionell von Hand gefertigten, essbaren Produkten aus. Neben individualisierten Endprodukten können durch 3D-Druck ergonomische Werkzeuge und Formen entworfen und produziert werden. Diese Verbindung von traditionellen und innovativen Fertigungsverfahren birgt große wirtschaftliche und kreative Potenziale für das Konditorenhandwerk. Ziel des Forschungsprojektes 3DiH ist die Entwicklung einer Internetplattform als 3D-Druck-Wertschöpfungsnetzwerk für Betriebe, 3D-Druck-/IT-Experten und Endkunden sowie eines virtuellen Marktplatzes für innovative Dienstleistungen und Produkte.

Um den 3D-Druck im Konditorenhandwerk als adaptive Fertigungsmethode zu implementieren und entsprechende Dienstleistungen auszubauen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Handwerk, Forschung und Hard- und Softwareentwicklern notwendig. Als erster Schritt dieser Zusammenarbeit fand am 23.08.2022 das Kick-Off-Meeting des Projektes „3D-Druck im Lebensmittelhandwerk (3DiH)“ bei der Handwerkskammer in Koblenz statt.

Im Rahmen des Auftakttreffens wurden, neben fachinhaltlichen Vorträgen zum Thema 3D-Druck und druckbare Lebensmittel, auch erläuternde Hinweise zur Projektabwicklung seitens des Projektträgers Karlsruhe (PTKA) gegeben, bevor in einem gemeinsamen Workshop erste Erfahrungen und Anforderungen aus dem Konditorenhandwerk bezüglich des Einsatzes von 3D-Druck identifiziert und diskutiert wurden. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein geführter Rundgang durch das Zentrum für Ernährung und Gesundheit (ZEG) in Koblenz.

Das Verbundprojekt wird neben dem itb im DHI e. V. Karlsruhe durchgeführt von der RWTH Aachen – Lehrstuhl Digital Additive Production (DAP) in Aachen (als Konsortialführer), dem Zentrum für Ernährung und Gesundheit der HWK Koblenz (ZEG) in Koblenz, der trinckle 3D GmbH in Henningsdorf/Berlin, der Print4Taste GmbH in Freising, der Konditorei Cafe Baumann in Koblenz, der Confiserie Reichert in Berlin, der Konditorei Madame Gâteaux in Stolberg und der Konditorei Ourewäller Kuchestubb in Mörlenbach.

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© Projekt 3DiH