Glaskugel zeigt reflektierte Baumkronen und Himmel, Symbol für Umwelt und Nachhaltigkeit im Bau.

Circular Economy im Bau- und Ausbauhandwerk voranbringen

Das neue itb-Projekt KreisBau identifiziert Erfolgsfaktoren und entwickelt Handlungsempfehlungen für Betriebe und Institutionen des Handwerks.

Die Baubranche zählt zu den ressourcen- und emissionsintensivsten Wirtschaftssektoren und trägt wesentlich zum globalen CO₂-Ausstoß und Ressourcenverbrauch bei. Gleichzeitig bieten Ansätze der Circular Economy großes Potenzial, Ressourcen zu schonen und Abfälle zu reduzieren, indem Baustoffe möglichst lange genutzt, wiederverwendet und recycelt werden. Das Ausbauhandwerk spielt dabei eine wichtige Rolle, da es durch energetische Sanierungen und effiziente Gebäudetechnik zur Reduzierung von Energieverbrauch und Emissionen beiträgt.

Hier setzt das Projekt „Kreislaufwirtschaft im Bau“ (KreisBau) an, das Anfang des Jahres im Rahmen des Forschungs- und Arbeitsprogramms (FuA) gestartet ist und vom Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) im Auftrag der Handwerkskammer Münster durchgeführt wird.

Mittels qualitativer Interviews mit Betrieben werden im Projekt KreisBau Erkenntnisse zu Chancen, Hürden und Prioritäten von CE-Maßnahmen eruiert. Auf Basis dieser Ergebnisse werden schrittweise Implementierungsempfehlungen für Handwerksbetriebe sowie Handlungsempfehlungen für Institutionen wie HWKs und ZDH entwickelt, um die Umsetzung von Circular-Economy-Ansätzen systematisch zu unterstützen.

Ziel des Projektes ist es, konkrete ökologische und ökonomische Vorteile zu identifizieren, Best-Practice-Beispiele aus Betrieben zu analysieren und daraus praxisnahe Handlungsleitfäden abzuleiten.

Mehr Infos zum Projekt gibt es hier.

Ansprechperson: Dr. Esther Stern

Bild: JD Photography via Pexels