| Projektart | Forschungs- und Arbeitsprogramm des DHI (2024/25) |
| Träger | ![]() gefördert durch den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) – Abteilung Wirtschafts-, Energie- und Umweltpolitik |
| Laufzeit | 01.01.2024 – 30.12.2025 |
| Betreuende | Dr. Jochen Siegele |
Beschreibung
In den letzten Jahren führt vermehrter Wohnungsbau in den Innenstädten zu immer mehr Verdrängung von Handwerksbetrieben. Gleichzeitig wird die verkehrliche Zugänglichkeit der Innenstädte für Betriebe von den zunehmend peripheren Standorten immer schwieriger. Es drohen deshalb sowohl Serviceeinschränkungen für innerstädtische Kundschaft als auch insgesamt eine zunehmende Flächenknappheit für das Handwerk. Und das alles, obwohl die Dienste des Handwerks, Pflegedienste und anderes Kleingewerbe für die Stadt der kurzen Wege, den Umstieg auf Elektromobilität und den klimagerechten Umbau dringend gebraucht werden. Dies führt in den einzelnen Stadt- und Standorttypen zu unterschiedlichen Problemlagen.
Aktuelle Rückgänge der Flächennachfrage durch den Handel und neue Leitbilder zur Mischung von Wohnen und Arbeiten bieten neue Ansatzpunkte, um neuartige Nutzungsmischungen zu realisieren. Um dies in der Praxis umzusetzen sind Konfliktlösungsstrategien auf Ebene der Stadtentwicklungs- und Verkehrspolitik, der lokalen Kommunikations- und Beteiligungskultur sowie des Immissionsschutzes zu lösen.
Angesichts des bestehenden erheblichen Forschungsdefizites kann das Projekt weitere angedachte Untersuchungen zu Grundsatzfragen des Handwerksverkehrs aus verkehrsrechtlicher und volkswirtschaftlicher Sicht aus dem Blickwinkel der konkreten praktischen Standortsicherung vor Ort sinnvoll ergänzen.
Projektfortschritt
Veröffentlichungen







