| Projektart | Forschungs- und Arbeitsprogramm des DHI (2026/27) |
| Träger | ![]() gefördert durch den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) – Abteilung Arbeitsmarkt- und Tarifpolitik |
| Laufzeit | 01.01.2026 – 31.12.2027 |
| Betreuende | Julia Maxi Bauer Bianca Batke |
Beschreibung
Der Fachkräftemangel im Handwerk stellt Betriebe vor zunehmend große Herausforderungen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Ausbildung von Fachkräften, die jedoch in den letzten Jahren ebenfalls mit niedrigen Bewerberzahlen zu kämpfen hat. Viele Handwerksunternehmen interessieren sich daher für die Erschließung neuer Zielgruppen – unter anderem auch junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
Inzwischen nehmen bereits erste Betriebe Auszubildende aus dem Ausland auf und berichten von positiven Erfahrungen und Erfolgen. Gleichzeitig wird jedoch deutlich, dass Betriebe dabei mit komplexen Fragestellungen und Herausforderungen konfrontiert sind. Das Projekt soll daher mit gut dokumentierten Beispielen aus der Praxis sowie konkreten Handlungsempfehlungen Mut zur Nachahmung fördern und zum Abbau der Migrationsfeindlichkeit beitragen. Auf diese Weise werden nicht nur die Wirtschaftskraft, sondern auch die demokratischen Werte unserer Gesellschaft gestärkt.
Ziel des Projekts ist es, Handwerksbetriebe zur Erschließung neuer Zielgruppen zu motivieren und zu befähigen. Hierzu sollen erfolgreiche Integrationsmaßnahmen aus der Praxis von Handwerksbetrieben identifiziert und zu Best Practice Geschichten aufbereitet werden. Auf Grundlage dieser Erfahrungen sollen zudem konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet und bereitgestellt werden.
Die Kombination aus Best-Practice-Geschichten und praxisnahen Handlungsempfehlungen bietet Handwerksbetrieben eine klare Orientierung für die Umsetzung integrationsfördernder Maßnahmen und soll ihre Bereitschaft zur Ausbildung von Zugezogenen stärken.
Projektfortschritt
Bisher wurde noch kein Projektfortschritt veröffentlicht.






