Details

Wissens- und Innovations-Netzwerk Arbeitsforschung (WIN:A)

Projekttyp Drittmittelprojekt
Träger gefördert durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit 01.10.2021 – 30.09.2026
Betreuer Andreas Ihm
Katrin Wegele

Wissens- und Innovations-Netzwerk Arbeitsforschung (WIN:A)

Motivation

Im Rahmen der Arbeitsforschung werden kontinuierlich Konzepte, Methoden und Instrumente entwickelt, die dazu eingesetzt werden können, die Arbeit von morgen aktiv zu gestalten. Um den Transfer dieser Erkenntnisse in die Gesellschaft zu stärken, will das itb in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen, der Stiftung Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung sowie der Beratungsstelle für Technologiefolgen und Qualifizierung (BTQ Kassel) im ver.di Bildungswerk Hessen e.V. die Arbeitsforschung enger mit der Arbeitsgestaltung in der betrieblichen Praxis vernetzen. Ziel des 5-jährigen Forschungsprojektes WIN:A ist die Entwicklung eines bedarfsgerechten und ganzheitlichen Forschungstransferkonzeptes. Dadurch sollen Akteure in intermediären Organisationen und KMU dazu befähigt werden, die Potenziale der Arbeitsforschung für Betriebe aus Mittelstand und Handwerk zu erschließen. WIN:A vernetzt und unterstützt sie beim Aufbau entsprechender innovativer und nachhaltiger Transferstrukturen.

Projektziele

Methodische Grundlage bildet das Transfer Engineering, welches die Interaktionsqualität zwischen Akteuren als wesentlichen Erfolgsfaktor für den Transfer ansieht. Dabei werden gemeinsam mit den Kompetenzzentren kreative und innovative Methoden für die Kommunikation und Ergebnisverbreitung erforscht, entwickelt und erprobt. Zunächst werden die Beziehungen des sozialen Transfernetzwerks der Kompetenzzentren untersucht und in eine interaktive visuelle Darstellung überführt. Gleichzeitig werden für die Zielgruppen relevante Ergebnisse der Arbeitsforschung identifiziert, zusammengestellt und in deren jeweilige Semantik übersetzt. Die entstehende digitale Transfer-Map wird als interaktive Plattform aufbereitet. Sie bietet Nutzenden auf der Grundlage individueller Bedürfnisse die Möglichkeit, Zugänge zu fortlaufend erweiterten Forschungsthemen und Kooperationsmöglichkeiten zu erhalten. Die Transferarbeit der Kompetenzzentren wird begleitet und analysiert, um Handlungsempfehlungen für eine kontinuierliche Verbesserung des Transferprozesses abzuleiten.

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