Details

Das Handwerk: Proaktiv und werbewirksam für eine nachhaltige Unternehmenszukunft (ProNuz)

Projekttyp DHI Projekt (Forschungs- und Arbeitsprogramm 2022/23)
Träger Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
Laufzeit 01.01.2022 – 31.12.2023
Betreuer Dr. Uta Cupok

Motivation

Der Klimawandel zwingt uns auf weltweiter, auf europäischer und auf Bundesebene zur Umsetzung hochgesteckter Ziele auf der ökologischen, der ökonomischen und auch auf der sozialen Ebene der Nachhaltigkeit (SDG-Ziele der Vereinten Nationen, Pariser Klimaabkommen, deutsche Nachhaltigkeitsstrategie).

Je früher die deutschen Handwerksbetriebe die notwendigen Schritte einleiten und dadurch auch mögliche Wettbewerbsvorteile nutzen, desto besser – das belegen zahlreiche Best-Practice-Beispiele. Eine wichtige Säule spielen dabei die Organisationen des Handwerks (siehe auch ZDH-Positionspapier, Juni 2020). Zusammen mit der Handwerkskammer Münster werden im Projekt ProNutz Betriebe bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele unterstützt.

Projektziele

Auf Basis der Ergebnisse einer durchzuführenden Betriebsbefragung zum Thema „Nachhaltigkeit“ soll gemeinsam mit den Handwerksbetrieben im Handwerkskammerbezirk Münster eine Reflexion des bisherigen (oft selbstverständlichen) nachhaltigen Wirtschaftens erfolgen (Wo stehe ich?). In einem weiteren Schritt ist die wissenschaftlich begleitete Auseinandersetzung mit allen drei Bereichen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und Soziales) vorgesehen (Wo will ich hin?). Die identifizierten Best-Practice-Beispiele werden den Betrieben vorgestellt und sie erhalten konkrete Handlungshilfen, können Zweifel und Fragen klären (Was brauche ich, um meine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen?).  Schließlich besteht die Möglichkeit, dass die Betriebe Teil einer „Community“ in der Region werden, die ihre Nachhaltigkeitserfolge proaktiv und werbewirksam nach außen trägt.

Die Handwerkskammer Münster erhält wichtige Informationen für ihre Berater*innen, wo die Betriebe in Bezug auf nachhaltige Unternehmensführung stehen und welche Unterstützungsleistungen von Seiten der Kammer (z. B. über die Betriebsberater*innen) weiter ausgebaut werden sollten. Die erarbeiteten Projektergebnisse (Bericht und Medien-Material) werden allen Kammern und interessierten Betrieben sowie Bürger*innen zur Verfügung gestellt.

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