Details

Fachkräftezentren im Handwerk

Projekttyp Drittmittelprojekt
Träger gefördert durch das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)
Laufzeit 1.1.2018 - 31.12.2020
Betreuer Andreas Ihm

Das Verbundprojekt besteht aus 4 regionalen Fachkräftezentren (bayrische und niedersächsische Handwerkskammern: München und Oberbayern, Niederbayern/Oberpfalz, Braunschweig-Lüneburg-Stade und Hannover), dem itb (Institut für Technik der Betriebsführung) und einem überregional agierenden Verbundkoordinator.

Die Handwerkskammern bauen auf der Grundlage ihrer Kompetenzen in 4 Teilprojekten regional verankerte Fachkräftezentren mit folgenden spezifischen Themenschwerpunkten auf:

1. Gesundheit und Gesunderhaltung im Handwerk (Fachkräftezentrum der Handwerkskammer für München und Oberbayern)

  • Fortbildung der Betriebsberater als neuen Beratungsschwerpunkt
  • Gewinnung von Handwerksbetrieben für Veranstaltungen und als Pilotbetriebe für die Fortbildung
  • Aufbau eines Netzwerkes mit regionalen Sozialversicherungsträgern
  • Zusammenfassendes Curriculum und Handlungsleitfaden für Fortbildung der Betriebsberater

2. Handwerk – grenzenlos erfolgreich (Fachkräftezentrum der Handwerkskammer für Niederbayern/Oberpfalz)

  • Fortbildung der Betriebsberater als neuen Beratungsschwerpunkt
  • Gewinnung von Handwerksbetrieben für Veranstaltungen und als Pilotbetriebe für die Fortbildung
  • Aufbau eines Netzwerkes mit regionalen Sozialversicherungsträgern
  • Zusammenfassendes Curriculum und Handlungsleitfaden für Fortbildung der Betriebsberater

3. Gewinnung und Sicherung von weiblichen Fachkräften für das Handwerk (Fachkräftezentrum der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade)

  • Entwicklung eines Workshops zur Öffnung und Sensibilisierung der Berater
  • Aufbau einer Beratungskompetenz (INQA)
  • Erprobung von Hilfsmitteln und Ansprachewegen

4. Beschäftigte im Handwerk und ihre Eigenverantwortung (Fachkräftezentrum der Handwerks-kammer Hannover)

  • Entwicklung und Erprobung von Anspracheformaten zur Sensibilisierung und Wissensvermittlung
  • Rubrik „Arbeitsfähigkeit“ im Newsletter der Handwerkskammer Hannover
  • Broschüre zur Sensibilisierung der Betriebe und Beschäftigten

Aufgabe der Fachkräftezentren ist es, Qualifizierungs- und Beratungskonzepte sowie zielgruppen- und lebensphasenorientierte Anspracheformate zu entwickeln, zu erproben, zu evaluieren und für die Anwendung durch weitere Partner aufzubereiten und zu dokumentieren. Außerdem werden Checks und Handlungshilfen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) auf ihre Praxistauglichkeit getestet und durch die zielgerichtete Ansprache der Handwerksbetriebe auch dem Wirtschaftsbereich Handwerk näher gebracht.

Ein Verbundkoordinator, die Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH, übernimmt die überregional systematische Vernetzung dieser Fachkräftezentren und den Transfer ihrer Erfahrungen und Ansätze.

Ziel des Verbundprojektes ist die wirkungsvollere Unterstützung der Handwerksbetriebe zu Personalthemen sowie die intensive Zusammenarbeit der 4 Handwerkskammern innerhalb ihrer Schwerpunktthemen. Der Austausch der bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse (voneinander lernen und partizipieren) und der Transfer der neuen Entwicklungen und konkreten Angebote für das Handwerk stehen hier im Mittelpunkt. Neben den 4 Verbundkammern soll diese Kooperation und der Austausch untereinander auch anderen interessierten Handwerkskammern zur Verfügung stehen, um die Strahlkraft der Handwerkskammern als Partner für die Herausforderung „Fachkräfte für das Handwerk“ zu verstärken.

Durch den Aufbau von 4 Fachkräftezentren, die Personalthemen für das Handwerk spezifisch aufbereiten, sollen Handwerksbetriebe wirkungsvoll beim Aufbau einer mitarbeiter- und lebensphasenorientierten Personalarbeit unterstützt werden. So wird ein nachhaltiger Beitrag zur zukunftssicheren Ausrichtung der Unternehmen und der Erhaltung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Erwerbstätigen geleistet. Außerdem wird sich der Verbund mit anderen Beratungsfeldern über die bestehende OM/OGB-Transferstrukturen austauschen und die OM-Praxisstandards/INQA-Checks nutzen und dem Handwerk stärker zugängig machen.

Verbundprojekt (Grafik):

Ansprechpartnerin/Gesamtprojektleitung:

Katja Mikus

Handwerkskammer Hannover
Projekt- und Servicegesellschaft mbH

Telefon: 05131 7007-231
E-Mail: k.mikus@fbz-garbsen.de

Verbundkoordinator (Kopfstelle)
Handwerkskammer Hannover

Zuwendungsempfänger
Projekt- und Servicegesellschaft mbH

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