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Wie Handwerksbetriebe digitale Technologien einführen – Beispiele guter Praxis

Wie Handwerksbetriebe digitale Technologien einführen – Beispiele guter Praxis

Der digitale Wandel gilt als eine wesentliche Herausforderung der Gegenwart und Zukunft. Digitale Technologien etablieren sich im Arbeitsalltag Schritt für Schritt und reichern vorhandene Prozesse in Unternehmen in einem evolutionären Prozess an. Auch im Handwerksbereich hat dieser Prozess begonnen und Betriebe setzen smarte Werkzeuge, Anlagen, Apps für die Baustelle, Organisations- und Personaleinsatztools, 3-D-Druck, Drohnen, Smartphones oder intelligente Fahrzeugtechnik ein. In der neu erschienenen Broschüre

Handwerksbetriebe auf dem Weg in die Arbeitswelt 4.0Praxisbeispiele zum Einsatz digitaler Technologien im Handwerk werden anhand von 10 Beispielen guter Praxis Handwerksbetriebe vorgestellt, die digitale Technologien einsetzen.

Neben dem eigentlichen Einführungsprozess wird besonderer Wert auf die Auswirkungen dieser Technologien auf Führung, Prozesse oder Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit gelegt.

Die einzelnen Beiträge wurden auf Grundlage von Interviews mit Unternehmer/innen erstellt und deren Erfahrungen und Erkenntnissen zur Technologieeinführung.

Bei der Technologieeinführung im Handwerk mit seinen meist kleinbetrieblich strukturierten Betrieben ist oftmals festzustellen, dass die dazu benötigten Kapazitäten zu Lasten des operativen Tagesgeschäfts gehen. Doch gleichzeitig lässt sich beobachten, dass die kleinbetriebliche Struktur, die Betrieben die Auseinandersetzung mit dem Thema erschweren kann, auch große Vorteile bietet:

Bei der Einführung neuer Technologien ermöglicht eine geringe Betriebsgröße oftmals größere Flexibilität und Beweglichkeit, ein Denken weniger in Abteilungen, sondern man sieht den Betrieb als Ganzes. Im Handwerk ist der Fokus auf der Erfüllung der Kundenwünsche sehr stark ausgeprägt, fast jeder Auftrag ist ein Unikat und die Produkte und Leistungen werden auf die spezifischen Gegebenheiten adaptiert. Die Beschäftigten sind direkt in die Produktentwicklung eingebunden. Gleichzeitig sind Geschäftsprozesse überschaubarer, direkter und die persönliche Nähe deutlich größer. Gerade hier liegt eine große Chance für das Handwerk, was auch bei der Umsetzung digitaler Innovationen hilfreich sein kann.

Wie digitale Technologien in Handwerksbetrieben sinnvoll eingesetzt werden können, wie ein erster Einstieg möglich ist und welche Folgen und Auswirkungen dies haben kann, zeigt die Broschüre.

Dabei wird der Fokus auf die Technologieeinführung gelegt sowie besondere Erfolgsfaktoren im jeweiligen Betrieb.

Die Broschüre wurde im Rahmen des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „Prävention 4.0“ erstellt. Hier werden Handlungsempfehlungen und Leitlinien für eine präventive Arbeitsgestaltung in der Arbeitswelt 4.0 entwickelt, damit die Akteure in kleinen und mittleren Betrieben die Potenziale der betrieblichen Prävention in der digitalisierten Arbeitswelt wirkungsvoll nutzen können.

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Ansprechpartner: Anja Cordes

 

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