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Marktchancen nutzen durch aktive Dienstleistungsgestaltung

In fast allen Betrieben gibt es ungenutzte Potentiale, die durch aktive, systematisch-methodisch betriebene Dienstleistungsgestaltung genutzt werden können. Dadurch ist es möglich ohne großen Aufwand mehr Umsatz und Gewinn zu generieren. Dies war Gegenstand des Unternehmerabends, den die Handwerkskammer Freiburg gemeinsam mit den Handwerkskammern Karlsruhe und Konstanz Ende November zum Thema „Marktchancen nutzen durch aktive Dienstleistungsgestaltung“ veranstaltete. Das Thema erfreute sich regen Interesses. Es lagen über 30 Anmeldungen von Unternehmern vor.

Ewald Heinen vom itb - Institut für Technik der Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut e. V. führte die Teilnehmer an das Thema heran und stellte den Service-Navigator, ein neuartiges Strategie- und Steuerungsinstrument zur gezielten Steigerung der Dienstleistungsproduktivität in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), vor. Die erfolgreiche Umsetzung in der betrieblichen Praxis wurde den Teilnehmern anhand von zwei Praxisbeispielen aus Unternehmen erläutert und anschaulich illustriert. Natalie Scheerer-Gulde, Thomas Dieterle und Wilfried Rein berichteten von ihren positiven Erfahrungen bei der Nutzung dieses Werkzeugs zur Innovation ihrer Geschäftsmodelle. Für die Firma Wackerbau GmbH & Co. KG zeigte Geschäftsführer Thomas Dieterle, wie dieses Werkzeug konkret in seinem Betrieb eingesetzt wird. Er berichtete von vielen positiven Erfolgen und lud die Teilnehmer zur Nachahmung ein.

Dieser Unternehmerabend fand statt im Rahmen der vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg geförderten Transferinitiative „Erfolg mit neuen Dienstleistungen - Dienstleistungsinnovation und Digitalisierung“. Gegenstand dieser Initiative ist der Transfer der Ergebnisse der Dienstleistungsforschung in die Praxis kleiner und mittlerer Unternehmen. Außer in solchen Unternehmerabenden mit realen Praxisbeispielen geschieht dies über die Qualifizierung von Beratern, die Weiterentwicklung des bereits vorhandenen Netzwerks von Multiplikatoren und das Coaching weiterer Unternehmen, deren erfolgreich entwickelte digitalisierte, dienstleistungsorientierte Geschäftsmodelle dann als Referenzobjekte dienen.

Projektbetreuung: Ewald Heinen

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