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Künstliche Intelligenz in Arbeitsprozesse integrieren

Offensive Mittelstand. PRESSEMITTEILUNG Bundespressekonferenz Berlin vom 30. April 2019

Künstliche Intelligenz in Arbeitsprozesse integrieren – die Umsetzungshilfen Arbeit 4.0 zeigen, wie es geht

Umsetzungshilfen Arbeit 4.0 geben Empfehlungen zur Einführung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI).

Berlin 30.04.2019. Die Offensive Mittelstand veröffentlicht auf der Bundespressekonferenz Gestaltungsempfehlungen zur produktiven und präventiven Einführung künstlicher Intelligenz in Betrieben. Das Institut für Technik der Betriebsführung war als Vertreter des Handwerks an der Entwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren beteiligt.

Bundespressekonferenz © Silz
(Foto: © Silz)

Kostenloser Download der Umsetzungshilfen Arbeit 4.0: www.praeventive-arbeit40.de

Experten aus Forschung, Betrieben und Verbänden haben im Rahmen des dreijährigen BMBF-Forschungsprojekts „Prävention 4.0“ diese Umsetzungshilfen Arbeit 4.0 zur Einführung von künstlicher Intelligenz und von 4.0 Technologien entwickelt. „Wir geben mit den Umsetzungshilfen konkrete praxisnahe Gestaltungsempfehlungen zu allen relevanten Themen der Betriebsführung im Mittelstand.“ erläutert Dr. Rosemarie Kay vom Institut für Mittelstandsforschung in Bonn.

Die 78 Umsetzungshilfen decken eine Vielfalt an Themen ab wie Datensicherheit, Datenschutz, Personalführung, Kompetenzentwicklung, Prozessoptimierung, Nutzung von Drohnen, Clouds oder Beschaffung, Persönliche Schutzausrüstung oder Gefährdungsbeurteilung 4.0.

Zu jedem Thema geben sie Hintergrundinformationen, beschreiben die Chancen und Gefahren, die mit der Integration von KI-Anwendungen entstehen und welche Gestaltungsmaßnahmen hilfreich sein können, um im Handwerk auch weiterhin gut und sicher zu arbeiten. Sie geben ganz konkrete Hinweise zu Themen wie Strategie, Unternehmensführung, Betriebsklima, Arbeitsorganisation oder Sicherheit und Gesundheit im Umgang mit KI. Ebenso gehen sie auf grundlegende Fragestellungen wie zum Beispiel Fragen der ethischen Grundlagen von KI-Systemen im Betrieb ein.

Zielgruppe der Gestaltungsempfehlungen sind Experten und interessierte Fachleute aus mittelständischen Betrieben und Interessenvertretungen sowie Berater.

Durch Mitarbeit des Instituts für Technik der Betriebsführung im DHI e.V. (itb) wurde sichergestellt, dass auch die speziellen Belange und Erfordernisse des Handwerks in die unterschiedlichen Produkte einfließen.

Um die Chancen und Gefahren von KI erkennen zu können, müssen Führungskräfte und Beschäftigte nicht zu IT-Experten werden. Dennoch sollten sie die wesentlichen Gestaltungs-Kriterien kennen, um die Stärken von KI-Systemen im Betriebsalltag nutzen zu können. Die Umsetzungshilfen geben praxisnahe Anregungen, wie sie KI produktiv und gesundheitsgerecht nutzen können. Dabei helfen sie, in Betrieben ein reflexives KI-Bewusstsein zu den neuen Technologien zu fördern und die Türen in die KI-Welten konkret für kleine und mittlere Unternehmen öffnen.

Die Umsetzungshilfen Arbeit 4.0 stehen online als PDF-Download unter: www.praeventive-arbeit40.de sowie gesammelt als Paperback zur Verfügung. "Umsetzungshilfen Arbeit 4.0." Download (PDF ca. 8 MB)

Logo Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Verbundprojekt Prävention 4.0

Das Verbundprojekt „Prävention 4.0“ (wwwe.praevention40.de) entwickelt Hilfen für kleine und mittlere Betriebe zur Bewältigung und Nutzung der künstlichen Intelligenz. Es wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und betreut vom PTKA Projektträger Karlsruhe, Karlsruher Institut für Technologie. Zum sozialpartnerschaftlich zusammen gestellten Verbundprojekt gehören folgende Akteure: BC GmbH Forschung, Forum Soziale Technikgestaltung, ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V., Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung – BGF GmbH, IfM Bonn – Institut für Mittelstandsforschung, itb – Institut für Technik der Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut e. V., sfs – Sozialforschungsstelle/TU Dortmund, VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e. V.

Die Offensive Mittelstand

Alle Institute des Verbundprojektes „Prävention 4.0“ sind Partner der „Offensive Mittelstand“ (OM), die auch Herausgeber der Umsetzungshilfen Arbeit 4.0 ist. Derzeit arbeiten über 400 Partner in der „Offensive Mittelstand“ mit, unter anderem Bund und Länder, Unternehmerverbände, Fachverbände, Innungen, Handwerkskammern, Gewerkschaften, Berufsgenossenschaften, Krankenkassen, Forschungsinstitute und Dienstleister. Die OM fördert eine erfolgreiche, mitarbeiterorientierte Unternehmensführung durch die Entwicklung von OM-Praxisvereinbarungen und Selbstbewertungschecks zu allen Themen betrieblichen Managements, bietet vielfältige regionale Unterstützungsstrukturen speziell für den Mittelstand und fördert die Zusammenarbeit der Partner. Die Offensive Mittelstand ist das unabhängige Mittelstandsnetzwerk der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Träger der Offensive Mittelstand ist die Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“. Mehr Informationen: www.offensive-mittelstand.de

 

Bitten wenden Sie sich bei Rückfragen an

Anja Cordes

cordes@itb.de

0721/931 03-25

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