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DHI

itb Tätigkeitsbericht 2018 veröffentlicht

Im Rahmen der Veröffentlichung des Tätigkeitsberichts des DHI, wurde auch der neue Tätigkeitsbericht des itb veröffentlicht. Er berichtet über eine Vielzahl interessanter und erfolgreicher Projekte, Veröffentlichungen und Vorträge im Rahmen der Forschungsaufgaben des itb im vergangenen Jahr.

Das Handwerk bietet eine große Bandbreite von Themen, die sich wissenschaftlich zu ergründen lohnen. Wie wirkt sich zum Beispiel die Solo-Selbstständigkeit auf Erwerbsverläufe, vor allem in Bezug auf Erwerbsbiografie, Qualifizierung und Zukunftssicherung aus und wie können Handwerksbetriebe dabei unterstützt werden, sich als attraktiver Arbeitgeber sowohl nach außen als auch in den Betrieb hinein darzustellen? Antworten auf diese Fragen werden im aktuellen Forschungs- und Arbeitsprogramms 2018/2019 im Rahmen der Projekte „Solo-Selbstständige im Handwerk: Implikationen der Solo-Selbstständigkeit für den Erwerbsverlauf“ und “Arbeitgeberattraktivität und Handwerk – Instrumente, Strategien und Prozesse“ bearbeitet.

Des Weiteren bearbeitet das itb Forschungsprojekte mit zusätzlicher Drittmittelfinanzierung. Die Transferinitiative „Dienstleistungsinnovation und Digitalisierung“ untersucht beispielsweise, an welchen Stellschrauben kleinere und mittlere Betriebe drehen müssen, um trotz knapper Ressourcen mit digitalen Innovationen erfolgreich zu sein. Das Projekt „SmartAIwork“ geht der Frage nach, welches Potenzial die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz (KI) bieten und im Teilvorhaben des Verbundprojekts „Prävention 4.0“ liegt der Fokus auf den Innovationspotenzialen im Handwerk in der Arbeitswelt 4.0. Inwiefern der Aufbau einer Dienstleistungsplattform dabei helfen kann, sowohl die Informations- als auch die Dienstleistungslücke zu schließen, die vor allem bei der Versorgung älterer Menschen mit Betreuungs- und Pflegebedarf entstehen kann, geht das Forschungsprojekt „SINQ“ nach. Im Forschungsvorhaben „Diversity und Chancengleichheit – Selbstbewertungsinstrument, Praxistools, Umsetzungshilfen und Transferstrukturen“ beschäftigt sich mit den Herausforderungen, die der demografische Wandel – einhergehend mit den Anforderungen vielfältig werdender Belegschaften – an die Fachkräftesicherung von KMU stellt. Darüber hinaus widmet sich das Verbundprojekt „Fachkräftezentren Handwerk“ der Frage, wie Fachkräftezentren Handwerksbetriebe wirkungsvoll unterstützen können Lösungen der Fachkräfteproblematik zu finden. Aber auch die Auswirkungen von Vorhaben der Bundesregierung – wie die ambitionierten Klimaschutzziele oder die Energieeffizienzstrategie Gebäude (ESG) – werfen für das Handwerk Fragen auf, die die Forschungsprojekte „c.HANGE“ und „DiKraft“ des itb beantworten wollen.

Diese, aber auch viele weitere Fragestellungen untersuchte das itb im vergangenen Jahr. Der Tätigkeitsbericht stellt insgesamt 18 Forschungsprojekte vor, die in 2018 abgeschlossen oder im Jahr 2019 weiter voran gebracht werden. Nicht zuletzt informiert der Bericht über das itb selbst, seine Aufgabenbereiche sowie alle Veröffentlichungen und Veranstaltungen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr.

Das itb betreibt anwendungsorientierte Forschung und bemüht sich um handlungsorientierte Ergebnisse. In diesem Sinne stellen die Forschungsarbeiten Unternehmen, Ministerien, Kammern und Verbänden fundierte Informationen für ihre wirtschaftspolitischen Entscheidungen bereit.

Ausführlich nachzulesen sind die Forschungsarbeiten und Aktivitäten im Tätigkeitsbericht 2018, der hier und hier zum Download bereit steht.

 

Ansprechpartnerinnen:

Alisa Hauser

Tel.: 0721 / 93 103-11

Mail: hauser@itb.de

Julia Maxi Bauer

Tel.: 0721 / 93 103-12

Mail: bauer@itb.de

 

 

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