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Bürgerschaftliches Engagement fördert Vielfalt in Betrieben

Das itb im DHI e.V. untersucht gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und weiteren Partnern, wie Kooperationen zwischen Betrieben und Akteuren des bürgerschaftlichen Engagements für beide Seiten gewinnbringend gestaltet werden können.

Vielfaltsbewusstsein ist einer der Erfolgsfaktoren für die Zukunftsfähigkeit von Betrieben. Durch Integration von Menschen mit unterschiedlichen Attributen wie Alter, Geschlecht oder Religion erschließen Betriebe Potenziale. Gerade im Kleinstbetrieb bestehen oft noch nicht erschlossene Potenziale, die es, mit an die besonderen Erfordernisse der Betriebe angepassten Werkzeugen, zu heben gilt.

Das Thema Diversity kann jedoch nicht nur auf den betrieblichen Kontext reduziert werden, auch im gesellschaftlichen Leben, außerhalb des Betriebs, spielt Vielfaltsbewusstsein eine entscheidende Rolle. Inner- und außerbetriebliche Arbeits- und Lebenswelten beeinflussen sich gegenseitig, nicht nur in Bezug auf das Thema Vielfaltsbewusstsein. Das betrifft die Unternehmen als wirtschaftliche Einheiten mit ihren Bezügen zur Umwelt ebenso wie die Beschäftigten, die zugleich als Privatleute Teil der Gesellschaft sind. Zu den wesentlichen außerbetrieblichen Akteuren gehören die Organisationen, die sich mit ehrenamtlichem Engagement beschäftigen. Sie leisten durch Integration bei unterschiedlichen Attributen einen wesentlichen Beitrag zur Vielfalt. Oftmals ist eine erfolgreiche Integration vielfältiger Personengruppen durch Engagement aus der Zivilgesellschaft befördert worden.

Eine Kooperation von Unternehmen, insbesondere im Mittelstand und Akteuren des bürgerschaftlichen Engagements, ist bisher eher noch dem Zufall überlassen und hat auch einige kulturelle Hürden zwischen den zusammentreffenden Sphären zu überwinden. Es gibt keine konkreten Handlungshilfen, die das Potenzial dieses Feldes den Unternehmen, aber auch für Organisationen des gesellschaftlichen Engagements gleichermaßen erschließen. Diese Potenziale zu nutzen wird aber nur gelingen, wenn beiden Seiten Wege aufgezeigt werden, wie sie wirkungsvoller miteinander kooperieren können und entsprechende Hilfsmittel dafür erhalten. Im nun beginnenden Teilprojekt werden durch das itb kleinbetriebstaugliche Instrumente erstellt, die den Betrieben dabei helfen, die Potenziale, die im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements liegen, zu erschließen. So kann z. B. das von Mitarbeitern im Ehrenamt erworbene Wissen auch den Unternehmen zu Gute kommen.

Das Projekt ist eingebunden in das laufende Projekt „Diversity und Chancengleichheit – Selbstbewertungsinstrument, Praxistools, Umsetzungshilfen und Transferstrukturen“ und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) über die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) finanziert.

 

Ansprechpartner:

Julia Maxi Bauer

0721-9310312

bauer@itb.de

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